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  • Mordsmäßig Folge 59: »Schuld« von Ferdinand von Schirach
    ist die Geschichte von zwei Kleinganoven die einen großen Drogendeal abschließen wollen doch der Hund verschluckt den Schlüssel zum Schließfach mit dem Geld und löst so eine Kaskade von aberwitzigen Ereignissen aus Da ist der Mann der von einem kleinen Mädchen beschuldigt wird es sexuell missbraucht zu haben und seine gesamte Existenz verliert und das nur weil er mit der Lehrerin des Mädchens verheiratet und die Kleine eifersüchtig war In einem Koffer werden die Fotos von 18 gewaltsam getöteten Menschen gefunden doch der Besitzer des Koffers ist nur der Kurier und weiß offenbar von nichts kaum aus der Untersuchungshaft entlassen wird er ermordet der Fall bleibt ungeklärt Ein Mann glaubt sich von CIA und BND verfolgt und bringt schließlich fast seinen Anwalt in die Psychiatrie Wie schon in Schuld schreibt Schirach nüchtern zurückhaltend lakonisch in sehr einfachen Worten und Sätzen Diese stehen in ihrer Schlichtheit in einem eklatanten Gegensatz zum hochdramatischen Geschehen Daraus resultiert eine große Spannung und Eindringlichkeit Der Blick Schirachs gilt weniger der Gesellschaft als vielmehr dem Einzelnen in ihr Und dieser Blick ist sehr konzentriert Schirach schildert wie seine Figuren schuldig werden welche Umstände und Zufälle dabei zusammenkommen alles Darüberhinausführende wird weggelassen eine Psychologisierung vermieden Mit verhaltener Empathie zeichnet der Autor seine Akteure nie überschwänglich nie verletzend immer respektvoll Beklemmend offensichtlich wird dabei wie dünn die Schicht der Zivilisation ist wie einfach es ist die Regeln zu verletzen die Grenze zu überschreiten und zum Verbrecher zu werden Schirachs Figuren werden schuldig durch ihre Taten aber auch durch Untätigkeit durch Verleumdung seltener durch Kalkül meist durch Zufall Wesentlicher Bestandteil der Stories ist das Strafmaß dass die Menschen für ihr Verbrechen erhalten Damit verbunden ist eine nicht zwingend explizite Reflexion über den Zusammenhang von Schuld Strafe und Recht was aber das ist nicht neu nichts mit Gerechtigkeit zu tun

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  • Christoph Leistens Gedichtband »bis zur schwerelosigkeit«
    ja immer zweifelt permanent hinterfragt alles und jeden und findet erst in den Schlaf wenn der Weg vom Samenkorn bis zum Frühstücksflake lückenlos dokumentiert ist Die vermeintliche Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte Und auch Christoph Leisten um nun dazu zu kommen dass es sich um die Besprechung eines Lyrikbandes handelt wirbt in den Gedichten seines neuen Lyrikbandes bis zur schwerelosigkeit für eine austarierte in allen Sinnen verortete Wahrnehmung und Existenz die weder an der Oberfläche erstarrt noch in endloser Debatte versinkt Gleich das erste Gedicht gibt die Marschrichtung vor ist ein Plädoyer für ein Er Leben ohne Dogmen und Selbstbeschneidungen VON LIDSCHLAG ZU LIDSCHLAG bleiben den augen diese wenigen sekunden nur bilder freizugeben bis die zährung sich wieder erschöpft der tränenfilm zu erneuern ist in jener dunkelphase von hebung und senkung ausgeblendet von neuronen für die nur das zählt was anscheinend so offenkundig vor augen liegt die personifikation schon war ein trug nur mehr noch der versuch leib und seele in ihrer dunklen verwebung aus dem auge zu wischen wie fremdkörper partikel die den blick verschmerzen für das was zwischen den lidschlägen liegt jahrtausendwechsel zehntelsekunden ein vers fragmente von sätzen oder eine ahnung wie es weiter gehen würde angesichts des aufblühens von augentrost in diesem garten aus dem die liebe kommt oder der tod Ein starker Auftakt belebt von einem realistischen in Teilen wissenschaftlichen Fokus auf die Wahrnehmung perforiert von der unverblümten Aufforderung den Blick hinter die Kulissen zu wagen Und Leisten legt nach ein Buch ohne Fülltexte ohne Aussetzer Ob er über den abgeschmückten Weihnachtsbaum schreibt der im Hinterhof seiner Abholung und Häckselung harrt über Nächte ohne Schlaf oder Beerdigungen an klaren Wintertagen wie seltsam dass wir immer ein ende vor augen haben beim gedanken an ewigkeit und so starrten wir ins erdreich am heutigen tag

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  • Mordsmäßig Folge 58: »Ein reines Gewissen« von Ian Rankin
    dem Englischen von Juliane Gräbener Müller Manhattan 2010 geb 512 S 19 95 Autor Verlag amazon Malcolm Fox ist der Neue von Ian Rankin Anfang vierzig geschieden ein wenig schwerfällig trägt Fliege und Hosenträger Er trinkt keinen Alkohol raucht nicht und hört Birdradio einen Sender der nur Vogelstimmen bringt Und anders als sein Vorgänger John Rebus arbeitet er bei der internen Ermittlung Complaints and Conduct hieß ihre Abteilung offiziell Sie waren die Polizisten die gegen andere Polizisten ermittelten Die Leisetreter die Schleicherbrigarde Innerhalb der Abteilung gab es eine Unterabteilung die Professional Standards Unit Während Complanits and Conduct die bodenständigen Fälle bearbeitete Beschwerden über Streifenwagen die auf Behindertenparkplätzen standen oder Polizisten in der Nachbarschaft die zu laut Musik hörten galt die PSU zuweilen als die dunkle Seite Ihre Ermittler spürten Rassismus und Korruption auf Sie befassten sich mit Fällen in denen Schmiergelder kassiert oder beide Augen zugedrückt worden waren Sie gingen geräuschlos vor und verfügten über so viel Macht wie sie brauchten um ihre Arbeit zu erledigen Fox und sein Team gehörten zu PSU Ganz so langweilig und behäbig wie man im ersten Moment meinen könnte ist der Neue allerdings nicht Gerade hat Fox die Ermittlungen zu korrupten Kollegen abgeschlossen als er von der Abteilung CEOP dem Kinderschutz um Mithilfe gebeten wird Ein Polizeibeamter Jamie Brecks wird verdächtigt einem Pädophilennetzwerk anzugehören Kaum hat Fox erste Informationen eingeholt wird der schlägernde Freund seiner Schwester Jude tot aufgefunden offenbar ermordet kurz nachdem er Jude den Arm gebrochen hat Und ausgerechnet Jamie Brecks führt die Ermittlungen Fox hat nun mehr mit Brecks zu tun als ihm lieb ist und er muss zudem feststellen dass ihm der andere sympathisch ist Je näher er ihn kennenlernt umso mehr zweifelt Fox an dem Vorwurf der Pädophilie Brecks andererseits bezieht den Älteren über Gebühr in die Suche nach

    Original URL path: http://www.satt.org/literatur/10_12_krimi-58.html (2016-02-14)
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  • Lyrikkalender 2011 – Jeder Tag ein Gedicht
    doch lieber einen der im Nikolausstiefel vorgefundenen Buchgutscheine in die Hand nehmen und sich einen Begleiter für das neue Jahr besorgen der diese Bezeichnung auch verdient Einen Kalender auf den man sich morgendlich freut den man nicht nur anschaut weil man wissen möchte wann Tante Ute Geburtstag hat oder der Zahnarzt mit dem Erscheinen rechnet Kalender die die schlaftrunkenen Augen mit Lyrik massieren gibt es mehrere Meine Wahl fiel in den vergangenen Jahren auf den von Shafiq Naz herausgegebenen Deutschen Lyrikkalender von dem auch Ausgaben in englischer und französischer Sprache erhältlich sind und auch die Ausgabe für 2011 weiß zu überzeugen Nicht nur bei alkoholischen Longdrinks unter dem Weihnachtsbaum oder Colorado von Haribo auch hier gilt Die Mischung macht s Während beinahe alle Lyrik Sammlungen anhand von Kriterien zusammengestellt werden die sich entweder an der Herkunft dem Alter oder dem Bekanntheitsgrad der vertretenen Autorinnen und Autoren oder einer einheitlichen Thematik orientieren scheint hier nur ein einziges Kriterium zu gelten die Qualität Shafiq Naz reiht nicht einfach nur Gedicht an Gedicht sondern wählt sorgfältig aus einer großen und ob der Beliebtheit des Kalenders ständig steigenden Anzahl von eingereichten Gedichten aus collagiert die einzelnen Gedichte zu stimmigen Reihen komponiert durch seine Anordnung

    Original URL path: http://www.satt.org/literatur/10_12_lyrikkalender.html (2016-02-14)
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  • Mordsmäßig Folge 57: »Totentanz für Dr. Siri« von Colin Cotterill
    Ende des Krieges Doch mitunter zeigen sich Folgen erst Jahre später Aus einem der Karste hat sich jüngst ein Felsbrocken gelöst und beim Herunterkrachen den Betonweg zerschmettert Einer der Risse gab die Leiche frei Das ist besonders unschön weil in wenigen Tagen die Creme de la creme der laotischen und der vietnamesischen Politiker hier in Vieng Xai eintreffen wird Delegationen weiterer sozialistischer Bruderländer werden erwartet Kein Wunder dass Dr Siri möglichst schnell zu einem Ergebnis kommen soll möchte man doch vor den hochverehrten Gästen möglichst makellos dastehen Laos im Jahr 1977 Die Monarchie ist gestürzt die Besatzungsmächte wurden vertrieben der Krieg ist vorbei und die sozialistische Partei hat die Regierung übernommen De facto heißt das aber Die kapitalistischen Unterdrücker wurden durch kommunistische Unterdrücker ersetzt und Laos ist ganz dem Wohlwollen Vietnams ausgeliefert Autor Colin Cotterill in London geboren und seit Jahrzehnten im asiatischen Raum reisend und lebend zeigt Laos in all seiner Zerrissenheit Während in der Stadt und in den Verwaltungsbehörden sozialistische Rationalität Bürokratismus Vetternwirtschaft und blinder Parteigehorsam regieren blüht in den kleinen Dörfern weiterhin der Animismus Die Umwelt ist belebt Menschen sprechen in Zungen und Schamanen erlösen glücklich berauscht von allerlei Substanzen gefangene Seelen Ist in Eliot Pattisons Tibet Krimis das Übernatürliche eine Möglichkeit präsentiert es sich in Cotterills Romanen als Tatsache Dafür sorgt allein schon Dr Siri Der ist im Grunde vom Marxismus vollkommen überzeugt doch mit der tatsächlichen Umsetzung alles andere als einverstanden Deshalb hat er sich obzwar seit Jahren Mitglied der sozialistischen Partei schon lange aus der aktiven Politik zurückgezogen Stattdessen unterläuft er mit Gewitztheit und aus Mitgefühl die bürokratischen Strukturen In der Figur des einzigen laotischen Pathologen steht dem strikt agnostischen System das Übernatürliche in schön abstruser Form entgegen Denn der Wissenschaftler beziehungsweise sein Körper beherbergt den Geist eines alten Hmong Schamanen Das weiß Siri

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  • Christoph Wenzels neuer Gedichtband »tagebrüche«
    für die Lyrik opfert die man auch mit einer Glosse oder einem Was geschah vor 20 Jahren Kasten füllen könnte aber wahrscheinlich hat Michael Gratz recht und es stünde einem renommierten Medium weitaus besser zu Gesicht die eigenen Fühler auszustrecken eigene Perlen zu erspüren anstatt durch Einstimmen einen Kanon zu initiieren in dem die Individualität verschütt geht Nichts wäre dagegen einzuwenden wenn einmal ein Lyriker ohne Feuilleton Abo in den Genuss einer ausführlicheren Besprechung käme zumal der Suhrkamp Verlag durch die Verleihung des Nobelpreises an Mario Vargas Llosa momentan ohnehin genug verdiente positive Schlagzeilen bekommt Adrian Kasnitz oder Frank Milautzcki zum Beispiel oder warum nicht Christoph Wenzel Letzterer hat vor kurzem mit tagebrüche seinen zweiten Lyrikband veröffentlicht nach zeit aus der karte Rimbaud Gänzlich unprätentiös kann darauf verzichtet werden den 1979 geborenen Christoph Wenzel als Heilsbringer Speerspitze eines neuen Realismus oder Sprachrohr einer Generation auszurufen ihn als guten bild und wortreichen Lyriker zu bezeichnen trifft es präzise und reicht voll aus Mit seinem zweiten Gedichtband hat er sich Zeit gelassen und es hat der Auswahl der Dichte des Bandes gut getan Waren die Gedichte seines Debüts im Jahre 2005 noch fragmentarischer mit weicheren Rändern ausgestattet und dazu angetan den Leser in vielfältige Assoziationen zu entlassen so hat Wenzels Lyrik in den neueren Texten an Schärfe gewonnen an Präzision zugelegt und ein konturierteres Bild der Botschaft geschaffen Seine Gedichte sind zu kleinen feinen Gebilden geworden die sich komplex einer Thematik annehmen und sich an ihr abarbeiten konsequent und mit Seitenwänden aber ohne einzuengen das ausbrechende jahr erstes von 5 Kapiteln ist spätem Winter und Frühling gewidmet Aufbruchstimmung trifft auf Schilderungen aus der Natur samt dazugehörigen Wetterphänomenen Wenzel versucht und gelingt dabei die Kombination der dieser Jahreszeit zugeschriebenen Gefühlswelt konkreter Meteorologie und Medienlandschaft vom Biowetter in der Zeitung bis zur Berichterstattung über

    Original URL path: http://www.satt.org/literatur/10_11_wenzel.html (2016-02-14)
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  • Mordsmäßig Folge 56: »Finstere Orte« von Gillian Flynn
    kann jeden Morgen aufzustehen um einer geregelten Arbeit nachzugehen Doch damit ist es nun vorbei der Geld ist aufgebraucht und die spendenfreudige Öffentlichkeit hat sich längst anderen Opfern zugewendet Deshalb greift Libby zu als ihr Geld dafür geboten wird mit Menschen zu sprechen die sich für ihren Fall interessieren Libby muss erkennen dass es regelrechte Fanklubs gibt der sich mit dem Massaker an ihrer Familie und noch vielen weiteren strittigen Fällen beschäftigen Und für viele Mitglieder ihres Kill Clubs ist nicht Ben der Täter ganz im Gegenteil Sie werfen Libby vor bei ihrer Zeugenaussage gelogen und so ihren Bruder unschuldig lebenslang ins Gefängnis gebracht zu haben Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt Libby von Beweismitteln die beim Prozess nicht berücksichtigt wurden und von Hinweisen die ganz andere Schlüsse zulassen Langsam und sehr unwillig beginnt Libby sich zum ersten Mal seit 25 Jahren mit jener Nacht und mit ihren furchteinflößenden Erinnerungen den finsteren Orten zu beschäftigen Sie lässt sich vom Kill Club bezahlen um mit Zeugen von damals zu sprechen und entdeckt dass eine ganze Menge nicht so war oder ist wie sie es bislang geglaubt hat Libby ist kein besonders netter Mensch Sie manipuliert andere und nutzt sie aus sie ist egozentrisch stiehlt und lügt Eine fiese kleine Zecke Zum einen ist das glaubwürdig kein Mensch der so etwas durchgemacht hat könnte ein annähernd normales Leben führen und zum anderen sind ihre Kommentare wunderbar boshaft zynisch und treffend Überhaupt kommt hier kein Mensch wirklich gut weg In Gillian Flynns Buch macht Armut nicht ehrbar sondern neidisch und gierig aber auch Vermögen ist hier kein Garant für Glück und emotionale Vernachlässigung ist durch Geld nicht auszugleichen Das ist alles nicht neu aber doch gut gezeichnet Hintergrund für Finstere Orte im Original Dark Places 2009 ist die Verarmung der Farmer im

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  • Mordsmäßig Folge 55: »Die fünfte Kirche« von Phil Rickman
    das Böse in Gestalt eines Drachen eindämmen der im Radnor Forest lauert Diese Kirchen bilden einen Kreis oder in anderer Lesart ein auf dem Kopf stehendes Pentagramm Das Ganze wäre völlig unerheblich würde nicht in Old Hindwell Pfarrer Nicolas Ellis genannt Vater Ellis im Stile US amerikanischer Massenprediger des Bible Belt seine Schäfchen zu Erweckungsgottesdiensten rufen und wären nicht Betty und Robin praktizierende Anhänger von Wicca Als dies durch einen Zufall bekannt wird schlagen die Wellen der fundamentalistischen christlichen Empörung hoch Um ihre jeweiligen konfessionellen Lager zu unterstützen reisen sowohl Wiccarianer als auch Christen in das walisische Grenzgebiet Die Lage spitzt sich zu als zu Mariä Lichtmess die Wiccarianer sich anschicken Imbolg eines ihrer bedeutendsten Feste in der ehemaligen Kirche zu begehen Vater Ellis ruft daraufhin zu einem regelrechten Kreuzzug gegen die Heiden auf Der Drache darf nicht erwachen Die Presse schlachtet die Situation aus und gießt durch reißerische Berichterstattung reichlich Öl ins Feuer Ein Rückfall ins finsterste Mittelalter scheint unausweichlich Merrily Watkins die Beraterin für spirituelle Grenzfragen kurz Exorzistin der Diözese Hereford stößt zunächst durch einen Zufall auf den Konflikt in Old Hindwell und wird schließlich vom Interrimsbischof gebeten Vater Ellis etwas zu bremsen Wie sie feststellen muss überschreitet der in mehr als einer Hinsicht ethische Grenzen Aber auch auf der Seite der Wiccarianer findet sich mit Ned Bain ein begnadeter Charismatiker der zu vielem viel zu vielem bereit ist Religiöser Fanatismus Manipulation von Menschengruppen Massenmedien auf der Suche nach Sensationen die die niedersten menschlichen Triebe bedienen und das Grauen das sich hinter den wohlanständigen Fassaden eines kuscheligen Dorfes verbirgt Phil Rickman beschwört auch in seinem dritten Roman um Merrily Watkins Die fünfte Kirche im Original A Crown of Lights von 2001 eine Atmosphäre des Ungewissen Uneindeutigen Paranoiden herauf Ob hier Übersinnliches im Spiel ist ob das Böse vor

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