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  • Experimente am Sprachrand: Daniel Falbs »Bancor«
    von John Maynard Keynes vorgeschlagene Weltwährung eine Verrechnungseinheit für den internationalen Bankverkehr die niemals realisiert wurde Falb gefiel wie er sagt der besondere Klang des Wortes deshalb wählte er es als Leitwort seines Schreibens Das Geschäft des Schreibens lyrischer Texte hat mit Sehnsucht wonach auch immer nun wirklich überhaupt nichts zu tun sondern einzig allein mit der Konstruktion ästhetischer Objekte gibt er im Magazin BELLA triste Nr 25 Herbst 2009 über seine Schreibhaltung Auskunft Es ist grundsätzlich möglich den Text als Ausstellung von Wörtern zu verstehen Es reicht nicht wenn der Text interessant ist in dem was er sagt Thesen Meinungen Haltungen etc sondern er muss interessant sein in dem was er tut und ist der elektromagnetische staat reicht bis an die tropopause Falbs Bezüge sind wissenschaftliche politische und philosophische Debatten bildende Kunstwerke und literarische Texte im Anhang findet man ein Verzeichnis der Quellen seiner Inspiration für die einzelnen Texte Intertextualität ist kein Merkmal sondern selbstverständliche Voraussetzung dieser doppelbödigen nicht selten atemberaubenden Texte die auch beim x ten Lesen nichts von ihrer ursprünglichen Energie verlieren Man muss sich allerdings aktiv mit ihnen vertraut machen damit die dynamischen Kontraste des Denkens spürbar werden die unterm scheinbar unverbindlich glatten Klang verborgen liegen wir kontrollierten die die uns beobachteten indem wir genau das machten was sie sahen Wenn die Musikkritik die Hamburger Schule wegen ihrer alltagsphilosophischen Songtexte als Diskurspop bezeichnet könnte man Falbs Lyrik analog dazu Diskurslyrik nennen Er experimentiert an den Rändern dessen was Lyrik vermag Provokant testet er lyrische Verfahren ohne neue Worte zu erfinden oder Metren zu bemühen durch semantische Collagen und Kombination verschiedenster Diskursformen durch permanente Cut ups aktueller Slangs und sprachlicher Millieus Fragen Behauptungen und Aphorismen die sich thematisch gegenseitig annähern sich gekonnt ins Wort oder in die Arme fallen wo ein einziger Gedanke zum Thema nicht genügen

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  • Mordsmäßig Folge 45: »Totengleich« von Tana French
    weiter dass sie unterirdisch verlief außer Sichtweite und völlig außerhalb meiner Kontrolle Um die Umstände zu erkunden die zum Tod der Frau geführt haben soll Cassie Maddox erneut in die Rolle von Lexie Madison schlüpfen Das ist heute ungleich schwerer als damals da die Tote der Figur ein eigenes Wesen verliehen hat Zudem lebte sie mit vier Freunden in einem Herrenhaus auf dem Land Denen wird erklärt die junge Frau hätte den Angriff überlebt sie käme bald zurück Nach intensivster Vorbereitung nimmt Cassie schließlich die Stelle der zweiten Lexie ein Vorsichtig erkundet sie zunächst die Person die jene andere gewesen ist und beginnt nach und nach die Rolle intensiver auszufüllen Sie taucht ein in die etwas seltsame leicht verschrobene aber sehr warme und vertraute Gemeinschaft der Freunde und genießt eine Nähe und ein Aufgehobensein wie sie sie bis dahin selten erlebt hat Es war ein Schimmer in der Luft zwischen ihnen wie glänzende spinnwebfeine Fäden die hin und her und raus und rein geworfen wurden bis jede Bewegung oder jedes Wort durch die ganze Gruppe vibrierte Rafe der Abby ihre Zigaretten reichte noch fast bevor sie danach suchte Daniel der sich mit ausgestreckten Händen umdrehte um den Steakteller genau in der Sekunde entgegenzunehmen in der Justin damit durch die Tür hereinkam Sätze die sie sich gegenseitig zuwarfen wie Spielkarten ohne auch nur die geringste Verzögerung Cassie ist so fasziniert von dieser Geborgenheit dass sie versucht ist die Seiten zu wechseln Sie vertuscht sogar Hinweise die ihre neuen Vertrauten verdächtig machen könnten Und doch weiß sie dass diese Harmonie trügen muss jemand entweder aus dem Haus oder aus dem Dorf das der Hausgemeinschaft sehr ablehnend gegenübersteht hat schließlich Lexie getötet Im Laufe der Zeit werden die Brüche in der Idylle deutlich die kleinen Risse unter der Oberfläche und es wird erkennbar

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  • Der »Blinde Passagier« von Dominic Angeloch
    es so schief geschnitten war das Portiergesicht fast symmetrisch wirken ließ sowie einen offensichtlich schwachsinnigen Pagen auszeichnet Wie lange er dort zu bleiben gedenkt lässt er zunächst offen In der dritten Erzählung erfährt Cramer die Fortsetzung seiner Odyssee und der Leser den eigentlichen Grund seiner Reise ein Versöhnungsurlaub mit seiner Ehefrau Ziel ist eine kanarische Insel Dort angekommen fährt Cramer in das verabredete Bergdorf in dem er sich mit seiner Frau Marie die statt der Fähre zu nehmen lieber fliegen wollte treffen will und mietet sich dort ein Doch seine Frau kommt nicht Tag um Tag wartet er vertreibt sich die Zeit mit Spaziergängen Versetzt möchte man denken wäre ja nicht das erste Mal dass jemand nicht zu einer Verabredung erscheint doch an dieser Stelle macht der 1979 in Stuttgart geborene Dominic Angeloch die Verwirrung perfekt lässt die Erzählperspektive auf die Frau überspringen und diese glaubwürdig erklären dass sie schon vor ihrem Mann auf der Insel gewesen sei dass sie die gesamten Tage direkt in seiner Nähe gewesen sei dass er sie jedoch nicht wahrgenommen habe als sie ihn am Fährhafen in Empfang hatte nehmen wollen dass er die gesamte Zeit keinerlei Notiz von ihr genommen habe nur ab und zu wenn sie in purer Verzweifelung seinen Namen geschrieen habe habe sie das Gefühl gehabt er hätte ihre Anwesenheit bemerkt Im vierten und letzten Kapitel den Aufzeichnungen aus einer verlassenen Wohnung erfährt die Verwirrung in gewissem Maße Aufklärung Doch auch hier bleibt einiges unbestimmt bleibt das Ungesagte nahezu so bedeutend wie das Geschriebene bleiben verschiedene Möglichkeiten der Deutung bestehen nichts für Freunde des gepflegten Arztromans an dessen Ende alle lachen und sich glücklich in den Armen liegen und ein denkender Leser nicht unbedingt erforderlich scheint Beeindruckend atmosphärisch und dicht ist die Story die in ihrer Schilderung von seelischer Verwirrtheit und

    Original URL path: http://www.satt.org/literatur/10_03_angeloch.html (2016-02-14)
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  • Michael Braun & Michael Buselmeier: Der gelbe Akrobat.
    sind nun vom jeweiligen Gedicht flankiert und für die Buchfassung überarbeitet unter dem Titel Der Gelbe Akrobat in Buchform erschienen Wenn zwei alte Haudegen die sich schon lange und ausgiebig im Literaturgeschäft tummeln und auf Lesungen und bei Empfängen bereits neben allem gestanden haben was im Betrieb Rang und Namen hat ein solches Buch zusammenstellen dann ist die Gefahr dass es zu einem Projekt der Vetternwirtschaft verkommt allgegenwärtig Braun und Buselmeier umschiffen diese Gefahr mit gekonntem und glaubwürdigem Manöver und so handelt es sich ausdrücklich nicht um ein persönliches Best of die beiden haben hier nicht ihre liebsten 100 Gedichte zusammengetragen und kommentiert Vielmehr ist es ein Sammelsurium von Texten auf die sie in Lyrikbänden aber auch in Zeitschriften und verschiedensten Anthologien stießen Es sind Kommentare zu Gedichten die wie die beiden Verfasser schreiben oftmals spontan nach enthusiasmierenden Leseerfahrungen entstanden Kommentare zu Gedichten von Vorgängern von teilweise bereits verstorbenen Zeitgenossen von Autorinnen und Autoren einer jüngeren Generation für die es allesamt nur ein einheitliches Kriterium gab ein anregendes Leseerlebnis was dazu führt dass der Leser hier nicht nur auf die üblichen Verdächtigen Kling Krolow Jandl Fried Grünbein und die jüngeren Leistungsträger Wagner Bossong Ostermaier trifft sondern dass auch etwas in Vergessenheit geratene Autoren hier wieder zurecht ins Licht der Leselampe geschoben werden Jürgen Theobaldy etwa Hans Arnfrid Astel oder auch der 1995 verstorbene Christoph Derschau dessen bei Maro erschienener Lyrikband Den Kopf voll Suff und Kino noch immer zu meinen liebsten gehört Entsprechend singen sie auf die veröffentlichten Gedichte und ihre Autoren nicht nur Loblieder der grüne Klee ist auch mal kurzgeschoren oder latent ungenießbar In so manchem der 100 Kommentare verbirgt sich auch dabei aber gut sichtbar deutliche Kritik am Umgang des Autors mit der Presse Kritik an politischen Einstellungen und übertriebener Divahaftigkeit Braun und Buselmeier sind sich sicher

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  • Hans Waals ausgebufft witziger Roman „Die Nachhut“
    die Vor Ort Berichterstattung eines storygeilen Fernseh Redaktionsassistenten und die Innenansichten der überforderten ermittelnden SoKo Leiterin folgen wir dem Weg der letzten aufrechten Kämpfer durch das deutsch deutsche Vergangenheitsbewältigungsgestrüpp Noch als Hitlerjungen der letzten Reserve zur SS berufen haben Otto Fritz Konrad und Josef wegen eines Spezialauftrags im Bunker den größten Teil des Krieges verpasst und versuchen nun herauszufinden wie es um das Deutsche Reich bestellt ist Steht der Russe schon vor Berlin Haben etwa die Amerikaner gesiegt Oder befindet sich das deutsche Volk noch im tapferen Widerstand Mühsam versuchen sie die Zeichen der neuen Zeiten zu deuten unserer Zeiten Und genau diese überzeugende Perspektive der uralten Nazis auf unser heutiges Deutschland hält jede Menge entlarvender Erkenntnisse und viel hintersinnigen Spaß für den geneigten Leser bereit In den verlassenen brandenburgischen Dörfern der Umgebung ihres Bunkers treffen die aufrechten Deutschen zum Beispiel zunächst nur auf alte Leute und mutmaßen dass die Jungen das Reich wohl an der West Front verteidigen Die vielen Kreuze am Rande der Alleen lassen sie auf hohe Verluste schließen denn Sogar Frauennamen finden sich auf den Ehrenkreuzen Der vom Autor wohldosiert eingesetzte anachronistische Verfremdungseffekt Nazis sehen uns an entfaltet seine Wirkung und führt Leser und Protagonisten in höchstamüsante Situationen Der Plot besitzt eine Eigendynamik und macht das Lesen leicht die Sprache bleibt knapp und klar im Vertrauen auf die Grundidee des Buches Und die funktioniert so gut dass man die Szenen und Bilder beim Lesen förmlich vor sich sieht und fast hofft das Ganze demnächst als eine Art Anti Stauffenberg in einer Koproduktion von Quentin Tarantino und Detlef Buck noch mal auf der Kinoleinwand sehen zu können Dabei hätte es ein weniger ambitionierter Autor belassen können und hätte aller Wahrscheinlichkeit nach ein sehr unterhaltsames Buch verfasst Aber Waal will mehr und nimmt den medialen politischen und polizeilichen

    Original URL path: http://www.satt.org/literatur/10_03_waal.html (2016-02-14)
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  • satt.org: Kinderbuch: Von kleinen Bildern und großen Bildwelten
    zum Kleinkind zu sehen eingebunden in die Abläufe des kindlichen Tages spielen schreien schlafen essen Dass man bei der Gestaltung nicht der aktuellen Unart der Knisterbücher gefolgt ist und einige Seiten mit Knisterfolie ausgestopft hat ist dem Verlag zu Gute zu halten Vorderstes Ziel der Kleinkindbilderbücher soll es ja gerade sein dem Kind das Konzept Buch zu vermitteln Ein Buch das knistert oder knirscht ist aber eher ein Spielzeug eine Abgrenzung zu anderen Spielzeugen ist für das Kind dann aber nicht mehr möglich So kann man sich ganz dem Betrachten der Bilder widmen Diese zu erkennen und als Bilder zu enttarnen d h sie von der Wirklichkeit zu entscheiden ist ein ebenso wichtiger Schritt wie der Spracherwerb Bilderbände Der herkömmliche Typ ist jedoch aus Pappe und versammelt auf fünfzehn bis zwanzig Seiten Bilder So etwa Meine allerersten Bilder ein Pappbilderbuch das bereits Kinder ab einem Alter von sechs Monaten betrachten werden Gegenstände aus dem Alltag wie ein Schlüsselbund oder eine Quietscheente folgen hier modernen Gegenständen wie einem Mobiltelefon Etwas unpassend an dem Buch scheint dass sich immer nach vier Bildern eine Szene findet in der alle vorherigen Gegenstände in einen Kontext gestellt werden Eine solche Verknüpfung richtet sich an wesentlich ältere Kinder die bereits komplexere Bildprogramme entschlüsseln können Ebenfalls scheint es zumindest wenig gelungen in der letzten Bildfolge eine Reihe von Nutzfahrzeugen aufzureihen Die Begeisterung für Feuerwehrautos und Bagger ist wohl auch eher älteren Kindern zu Eigen In der gleichen Machart aber in einer künstlerisch gelungeneren Form präsentiert sich Xavier Deneux Mein allererstes Tierbuch mit schlichten schwarz weißen Tierbildern Diese stellen einen erfreulichen Kontrast zur sonstigen kunterbunten Massenware dar Kleinstkinder sind noch nicht im Unterscheiden starker Kontraste geschult diesem Umstand tragen die klaren Konturen der Tiere Rechnung Weiß oder schwarz heben sie sich eindeutig vom jeweils gegenteiligfarbenen Hintergrund ab kleine Farbtupfer setzen Akzente auf den einzelnen Seiten Das ein Buch durchgelesen durchdrungen werden will setzt Deneux wundervoll in Buchform um wenn auf jeder Seite ein kleines Loch ein Detail der folgenden und somit auch der vorigen Seite preisgibt Das alles ist auf solide Pappseiten gedruckt und wird von einem gummierten Umschlag eingefasst was wie gemacht ist für schmutzige und schmierige Kinderhände Erfreulicherweise hat der Bloomsbury einen zweiten Band angekündigt Spielbücher Weiterentwicklungen dieser Bücher sind Spielbücher häufig ebenfalls aus Pappe Für jüngere Kinder mit einer weiterhin klaren Seitengestaltung wie bei Coby Hols 10 kleine Häuser einem Pappbuch größerem Formats das bereits einführen soll in grundlegendes Abzählen Nicht so wie bei dem bekannten Lied bei dem immer einer der zehn verschwindet sondern immer ein Häuslein mehr spielen hier Hol hat die Bilder mit bunten Kartoffelstempeln gestaltet was dem Buch einen gewissen handgemachten Charakter verleiht Zum Nachmachen findet sich natürlich eine kurze Anleitung fürs Kartoffelstempeln am Ende des Buches Eine solche Schlichtheit in der Ausstattung und Einfachheit der Buchidee sind selten geworden umso erfreulicher ist das kleine Buch Gar nicht klein ist Tom Schamps Spielbuch Otto fährt Auto Es passt hochkant sogar in kein handelsübliches Regal Wie auf diesen Straßenspielteppichen zieht sich bei

    Original URL path: http://www.satt.org/literatur/10_02_kinderbilder.html (2016-02-14)
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  • Mordsmäßig Folge 44: »Mit Teufelsg’walt« von Christine Lehmann
    das viel ältere Menschheitswissen von staatlicher Willkür und nächtlichen Abtransporten in Folterlager Zwei Frauen vom Jugendamt haben sich Zutritt zur Wohnung der alleinerziehenden zweifachen Mutter Nina Habergeiß verschafft und wollen deren fünfjährigen Sohn Tobias mitnehmen da der Verdacht besteht dass das Kind vernachlässigt und misshandelt wird Lisa Nerz greift ein und kann fürs Erste die Vertreter der Staatsmacht vertreiben Doch weder die Mutter noch die dreizehnjährige Tochter danken ihr die Einmischung Am gleichen Abend lernt Lisa Nerz die Familienrichterin Sonja Depper kennen und verabscheuen und am kommenden Tag verschwindet der kleine Tobias vom Jugendamt einfach aus dem Kindergarten abgeholt Ist das möglich Schwabenreporterin Lisa Nerz beginnt zu recherchieren Sie stößt auf nahezu unkontrollierte Machtbefugnisse des Jugendamtes und zahlreiche blinde Flecken beim Thema Sorgerecht Noch dazu ist plötzlich die Familienrichterin tot und Nina Habergeiß scheint sich vor Verzweiflung über die Inobhutnahme ihres Sohnes das Leben genommen haben Zu allem Überfluss verwandelt sich Lisas kopfgesteuerter Staatsanwalt in einen gurrenden seelig lächelnden Trottel Kinderwunsch und Kinderwahn Vernachlässigung und Überforderung Münchhausen Stellvertetersyndrom und plötzlicher Kindstod staatliche Einmischung und Willkür glasklar und unerbittlich ist der Blick den Christine Lehmann ist Familien und Fürsorgeeinrichtungen wirft Und dabei kommt keiner gut weg weder sind überforderte Mütter hilflose Opfer noch Mitarbeiter vom Jugendamt selbstlose Helfer Korruption und selbstgerechtes Gutmenschentum werden ebenso klar beschrieben wie Ohnmacht und unkontrollierte Amtsgewalt Die eigentlichen Leidtragenden sind dabei die Kinder denn sie stehen am untersten Ende der Machtverhältnisse Ihr Leben ist von Gewalterfahrung geprägt sei es in körperlicher oder psychischer Form sei es von elterlicher oder staatlicher Seite Sie wachsen auf in einer Welt die ihnen wenig Achtung und Aufmerksamkeit entgegenbringt die ihnen aus Desinteresse oder Unsicherheit keine Grenzen setzt und keine Verhaltensrichtlinien mitgibt außer Gewalt Mit Teufelsg walt bietet keinen Betroffenheitsquark sondern die präzise und schonungslose Schilderung von genau beobachteten Verhaltensweisen und

    Original URL path: http://www.satt.org/literatur/10_02_krimi-44.html (2016-02-14)
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  • italo.log 104: Toti Scialoja
    056 Gianni D Elia 055 Gregorio Scalise 054 Giorgio Caproni 2 053 Stefano Dal Bianco 052 Biagio Marin 051 Elsa Morante 050 Franco Buffoni 049 Franco Loi 2 048 Ferruccio Benzoni 047 Eugenio Montale 2 046 Adriano Spatola 045 Dario Bellezza 044 Tonino Guerra 043 Luciano Erba 042 Jolanda Insana 041 Mario Luzi 040 Primo Levi 039 Valerio Magrelli 2 038 Paolo Volponi 037 Alda Merini 036 Pier Paolo Pasolini 2 035 Patrizia Valduga 034 Aldo Nove 033 Raffaello Baldini 032 Maurizio Cucchi 031 Piero Bigongiari 030 Andrea Zanzotto 2 029 Gerhard Kofler 028 Remo Pagnanelli 027 Andrea Gibellini 026 Fabio Pusterla 025 Michele Sovente 024 Anna Maria Carpi 023 Gian Mario Villalta 022 Edoardo Sanguineti 021 Roberto Roversi 020 Patrizia Cavalli 019 Giuseppe Conte 018 Giovanni Giudici 017 Valerio Magrelli 016 Giorgio Caproni 015 Andrea Zanzotto 014 Attilio Bertolucci 013 Emilio Villa 012 Giampiero Neri 011 Giovanni Raboni 010 Amelia Rosselli 009 Sandro Penna 008 Antonella Anedda 007 Pier Paolo Pasolini 006 Fernando Bandini 005 Milo de Angelis 004 Vittorio Sereni 003 Franco Fortini 002 Franco Loi 001 Eugenio Montale satt org Links Latin Log Gedichte aus Lateinamerika 2005 2008 Herausgegeben von Timo Berger und Rike Bolte Lyrik Log Die Gedichtanthologie 2003 2005 Herausgegeben von Ron Winkler 104 Toti Scialoja Der schwarze Vogel springt heiter herum sein Name ist Amsel und er weiß nicht warum Übertragen von Theresia Prammer L uccello nero salta leggero si chiama merlo senza saperlo Aus Versi del senso perso 1989 Foto Giovanni Giovannetti effigie Toti Antonio Scialoja 1914 in Rom geboren starb 1998 ebendort Als bildender Künstler und Bühnenbilder prägte er die abstrakte europäische Moderne nachhaltig Er war Direkter der Accademia di Belle Arti in Rom Seit den frühen Siebzigern publizierte er auch dichterische Werke zb Amato topino caro Mailand 1971 Scarse serpi Mailand

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