archive-org.com » ORG » S » SATT.ORG

Total: 1440

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Die Reihe »yellow. schriften zur comicforschung« des C. H. Bachmann Verlags
    kratzen zu sehr gehäuft natürlich auch an der Seriosität sie sollten aber zumindest der Gesamtheit einer guten Idee nichts anhaben können wenn sie denn inhaltlich besticht Ein besseres Lektorat wäre dem Buch dennoch zu wünschen gewesen Neben zahlreichen Tipp Komma und Grammatikfehlern finden sich unvollständige Literaturangaben schiefe oder gar terminologisch falsche Sprachbilder fehlende Zitatangaben und fehler oder lückenhafte Informationsaufarbeitungen Das ist zwar ärgerlich aber diese Mängel könnten mit der mittlerweile vierten Auflage bereits ausgebügelt sein Inhaltlich dürfte dies weniger zutreffen denn es wäre mit einer völligen Neukonzeption der gesamten Ausrichtung verbunden gewesen Die titelgebenden Konstruktionen sind denn nämlich tatsächlich das größte Manko Sie bleiben theoretisch leer und bilden den einzigen inhaltlichen Fixpunkt weswegen sich Banhold ohne Hilfe eines erkenntnistheoretischen Ansatzes im Resultat durch ein Sammelsurium manchmal gelungener meist steiler oftmals inkommensurabler Thesen arbeitet Das Problem besteht schlicht in der Abwesenheit eines roten Fadens Von Batmans literaturhistorischen Vorbildern der Konstitution seiner Figur und des ihn umgebenden Settings geht es weiter zu seinen comic und filmspezifischen Inkarnationen in chronologischer Form Und dieser Weg ist gesäumt von mannigfaltigen Baustellen Versatzstücke von Foucault und Deleuze werden nicht theoretisch eingebettet sondern stattdessen begrifflich in Fußnoten abgehandelt Batmans Maske sei Ausdruck einer Nicht Dialektik um den Antagonist in eine unterlegene Position zu treiben die Figuren scheinen nach einer Deterritorialisierung zu streben der Joker dekonstruiere in seiner Funktion als Antithese was denn nun positiv konnotierte Elemente die Stadt Gotham sei ein abweisender Moloch dann wiederum jedoch manifestiere sich an ihr Freuds allerdings nach Georg Seeßlen zitierter Beginn des Grauens und das Vertraute werde zum Bedrohlichen die Doktortitel der gegnerischen Figuren können auf eine allgemeine Angst vor Manipulation durch die Psychoanalyse zurückgehen und weil Batman Bruce Wayne in einer von Wirtschaftskrisen gezeichneten Welt mit enorm viel Reichtum ausgestattet sei könne sich der Leser in ihm wiedererkennen und so seine Wünsche über Bildung sportliche Fähigkeiten und gesellschaftlichen Rang erfüllt sehen Die Unvereinbarkeit und Widersprüchlichkeit dieser Aussagen wird nutzbar gemacht um die historische Wandelbarkeit der Figur und ihre Konstruktion offenzulegen Später kommt Banhold gar zu der Behauptung es gäbe keine Grundmerkmale die die Batman Figur definieren sondern lediglich verschiedene Teile die beliebig kombinierbar seien Deswegen sei sie mittlerweile postmodern sie lasse sich mit jedem beliebigen Genre Hypotext und Code verbinden Ungeachtet dessen ob diese Eigenschaft für eine postmoderne Attribution bereits genügt warum diese Erkenntnis nicht für unzählige weitere Serienfiguren gelten sollte und ob sie so radikal überhaupt zutreffend ist Batman mit Downsyndrom bleibt die Frage nach dem Mehrwert einer forschungsleitenden Suche danach welchen Transformationen eine Figur im Laufe ihrer Historie unterliegt wenn dazu kein konsistentes Warum an die Hand gereicht wird Kurz gesagt Das Buch schwimmt durch seine Beobachtungen argumentiert mal verwertungsökonomisch mal rezeptionsanalytisch mal poststrukturalistisch mal schlicht soziologisch und derlei mehr und kann weil es sich keiner klaren Fragestellung und damit verbundener Prämissen verschreibt deswegen viele Behauptungen zu Erkenntnissen deklarieren Damit setzt es allerdings selbst fort was es seinem Gegenstand abgerungen zu haben glaubt Beliebigkeit Beliebigkeit ist im übertragenen Sinne auch das was Marc Antoine Mathieus Figur Julius Corentin

    Original URL path: http://www.satt.org/comic/09_06_yellow.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • satt.org: Comic: Jeffrey Brown: Little Things. A Memoir in Slices
    teilweise episodenhaften Geschichten stehen erzählerisch in der Tradition solcher Comics wie Chester Browns Playboy Stories keine Verwandtschaft oder Joe Matts Peepshow Zeichnerisch unterscheidet sich sein Vorgehen jedoch sehr von den beiden genannten Jeffrey Brown zeichnet immer in Skizzenbüchern in denen er bereits zweimal sechs Panels vorgezeichnet hat An dieses Format hält er sich beinahe sklavisch Die Zeichnungen sind dabei schnell mit feiner Linienführung und häufig grober Schraffur Die Figuren erscheinen stellenweise missraten und unproportional was der abgebildeten Entfremdung in vielen Geschichten durchaus entspricht In Little Things verändert er nun sowohl den Fokus des Erzählten als auch die Strenge der Panels Neben die Mädchen Geschichten treten nun auch Reflexionen über Musik bzw CDs kaufen These Things these Things einen Wanderausflug in die Berge Missing the Mountains oder auch die nächtlichen Freuden des Vaterseins A Tiny Piece of Myself unser Beispiel 1 Missing the Mountains ist dabei sicherlich die auffälligste Geschichte da sie zum einen mit gut 100 Seiten Umfang die längste in dem 350seitigen Buch ist und zum anderen da Brown von den Aus und Einsichten in den Bergen augenscheinlich stark beeindruckt war Hier finden sich neben lang gezogenen Panels auch halb und ganzseitige Panoramaansichten Das er bei all dem nach

    Original URL path: http://www.satt.org/comic/09_06_brown.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • satt.org: Comic: Cosey: Auf der Suche nach Peter Pan
    riesige Felsenlandschaft den Walliser Alpen lenkt Der schnelle Wechsel aus Totalen Halbtotalen und extremen Totalen indiziert nicht nur Coseys Gespür für ein sehr filmisches und perspektivgesteuertes Erzählen sondern auch die Anwesenheit eines Beobachters Und tatsächlich schiebt sich ein kreisförmiges Panel in die sonst horizontal angeordnete Bilderstruktur Ein bärtiger Mann mit tief heruntergezogenem Hut beobachtet das Treiben bis er im rechten Augenblick unbemerkt auf die Postkutsche springt Hier endet bereits die Westernanalogie handelt es sich doch nicht um einen Überfall sondern um die Flucht des Geldfälschers Baptistin der in den Alpengebirgen regelmäßig Zuflucht vor den Dorfgendarmen sucht In dieser Sequenz zeigt Cosey aber bereits dass der Naturraum erzählerisch eine exponierte Stellung einnehmen wird Er illustriert und verdoppelt nämlich die Sinnsuche des Schriftstellers Melvin Woodsworth der eigentlichen Hauptfigur der sich in dem kleinen Bergdorf Ardolaz zurückgezogen hat um seine Schreibblockade zu bekämpfen So lautet zumindest seine Selbsterklärung Tatsächlich verbindet ihn mit diesem Ort auch der Tod seines Bruders und die daraus resultierende Sinnsuche offenbart sich eher als tastende Introspektion als energische Suche nach irgendeinem Glück und zu guter Letzt auch waghalsige Konfrontation mit der Natur die dieses Glück verwährt und zugleich beflügelt Eine Schneeodyssee Der eigentliche Clou der Geschichte besteht nun darin dass Melvins Motivationen relativ nebulös bleiben und statt ihrer Erklärungen die Natur als Substitut seine Psyche im wahrsten Sinne bebildert Das verleiht den Zeichnungen jene ehrfurchteinflößende Opulenz die sie beidseitig lesen lässt als Heimatikone und als zerstörerischen Seelenhaushalt als psychologischer Ausdruck Zu tollkühn zu arglos eben auch zu passiv begibt sich Melvin ins Eis schlägt alle Warnungen in den Wind und bleibt selbst nach der Evakuierung des Dorfes aufgrund der unentwegten Lawinengefahr heimlich wie trotzig zurück und liest Dickens und wartet Damit wird er zum fatalistischen Abenteurer seine Odyssee ein destruktives Spiel mit den Naturgewalten ganz sicher aber kein martialisches

    Original URL path: http://www.satt.org/comic/09_06_cosey.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • satt.org: Comic: Jiro Taniguchi: Der spazierende Mann
    obwohl wir eigentlich nichts über den Mann erfahren und in den kurzen Geschichten nicht viel passiert lernen wir den Mann auf eine Weise kennen die intensiver ist als jegliche andere Bekanntschaft die man mit literarischen oder auch realen Personen machen kann wie Andreas Platthaus in seinem Nachwort so schön ausführt Für Platthaus liegt diese Erfahrung darin dass man dem Geschehen manches Mal aus den Augen des spazierenden Mannes folgen kann Und die Technik des Wechsels zwischen Betrachter und Erzählerblick die Taniguchi allen Anschein nach erst langsam für sich entdeckt erst mit ihr spielt und sie dann pointiert einsetzt gehört zur erzählerischen Meisterschaft dieses Manga Am überzeugendsten eingesetzt sicherlich wenn die Brille des Mannes von einem Fußball vom Kopf geschossen wird und auf dem Boden zu Bruch geht Wie er sich die Brille wieder aufsetzt erkennt der Leser im folgenden Bild die haarfeinen Risse erst gar nicht Taniguchi spielt hier also nicht nur mit der Blickführung im Comic er unterwandert auch geschickt die Erwartung seiner Leser Er wolle seine Landsleute zum Innehalten anregen zum Pausieren in der Hektik des Alltages schildert Taniguchi über sein bereits vor 17 Jahren in Japan veröffentlichtes Werk in einem Gespräch mit Christian Gasser in der aktuellen Nummer des Strapazin findet sich ein komplettes Interview von Gasser mit Taniguchi sowie die Episode Auf dem Baum In der Geschichte mit der kaputten Brille Verschwommene Landschaft folgt dieses Innehalten durch ein doppelseitiges Bild das so weit von jeglicher Alltagshektik entfernt ist wie es nur möglich ist Unser Spaziergänger hat sich entschieden seine zerbrochene Brille nicht weiter zu tragen und schweift mit seinem kurzsichtigen Blick über eine Parklandschaft in der Familien picknicken Kinder miteinander spielen und der Alltag einfach mal zu Hause geblieben ist Im Jahr 2003 entstand die letzte die achtzehnte Geschichte für das französische Magazin Bang Darin meldet

    Original URL path: http://www.satt.org/comic/09_06_taniguchi.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • satt.org: Comic: Micky Maus 23/2009 – Gesucht: Donald Duck
    einem Panel sieht man Donald aber noch beim Rasenmähen Die Geschichte dreht sich um Zorngiebels Bemühungen ein spektakuläres Video für eine Fernsehsendung aufzunehmen wobei seine illegalen Bemühungen damit enden dass er in schwer angeschlagenem Zustand im TV einen Film sieht bei dem er nicht der Kameramann sondern das Opfer ist was die Moderatorin die Rettung eines übergewichtigen Mannes aus der Entenhausener Kanalisation nennt Diese Geschichte hat nicht direkt etwas mit dem Rest des Heftes zu tun aber immerhin hat man sie geschickt eingebunden denn im mittlerweile obligatorischen Rätselcomic zum Schluss taucht Zorngiebel in exakt derselben Aufmachung wieder auf und ausnahmsweise geht es in den zwei Seiten trotz üblicher Zeugenbefragung nicht um Hinweise zur Aufdeckung eines Verbrechens sondern die jugendlichen Leser werden gefragt in welcher Geschichte des Heftes Donald doch noch zu sehen war Was aber auch ein wenig witzlos ist dadurch dass das Auftauchen im dritten Panel des Heftes schon sehr auffällig war insbesondere wenn die auffällige Aufmachung des Covers nicht völlig am Leser vorbeigegangen ist Aber zurück zur zweiten Geschichte um Tick Trick und Track Diese wurde wie alle Geschichten im Mittelteil von Stefan Printz Påhlson geschrieben offensichtlich einem Skandinavier der mithilfe prominenter Zeichner wie Rodrigues oder Ferioli dieses Comic Event erdacht hat Nun werden wir erstmals Zeuge davon wie Düsentriebs Werkstatt explodiert und dieser davon erzählt dass Donald irgendwie im Zusammenhang mit dieser Explosion verschwunden sein muss Es folgt dann ein Stromausfall der nicht nur Entenhausen betrifft sondern in kleinen Vignetten auch in den USA oder Paris Par bleu Kein Lischt beobachtet wird Dann macht sich Chaos und Plünderstimmung in Entenhausen breit und gefährliche Zootiere durchstreifen die nächtlichen Strassen Alles sowohl an Batman Szenarien reale Kriegsstimmung à la 9 11 und Roland Emmerichs Independent Day erinnernd und erstaunlich düster in der Atmosphäre Dass sich die Neffen und Daisy

    Original URL path: http://www.satt.org/comic/09_06_donald.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • satt.org: Comic: Blutch: Der kleine Christian
    solcher behauptet man sich als einsamer Rächer auch gerne Fern des Rio Grande in der Grundschule Blutch alias Christian Hincker schildert in Der kleine Christian in kurzen autobiographisch geprägten Episoden vom Leben und Leiden eines Jungen in der Zeit der Grund und Mittelschule im Elsass der 1970er Jahre Bereits im Dezember 2006 konnte man sich hierzulande im Strapazin Nr 85 einen ersten Eindruck vom kleinen Christian machen als dort im Themenheft Kindheit die Episode Ein Mädchen erschien Dieses Jahr nun erhielt Blutch den Großen Preis der Stadt Angoulême und so lag wohl für den Berliner Reprodukt Verlag nichts näher als gleich die beiden autobiographischen Erfolgstitel von Blutch in einem Band auf Deutsch zu veröffentlichen Und warum auch nicht Wie der Zeichner seine kindliche Begeisterung für Comic und Filmhelden immer wieder in die Handlung einbaut Christian wahrhaft die Rollen seiner Idole einnimmt immer eingedenk der ersten beiden Sequenzen das ist so ungeheuer komisch und pointiert wie man es selten liest oder sieht Eines von vielen Beispielen zeigt Christian der mal wieder sein Abendessen nicht zu Ende essen will als Bruce Lee am Esstisch sitzen Neuerdings ist er begeistert von diesem und hofft mit der Faust des Drachen endlich zu erwirken den Teller doch nicht komplett leer essen zu müssen Doch sein energisches Nein bewirkt nur ein schmerzendes Hinterteil Das alles zeichnet Blutch mit kräftigem schnellem Strich Dabei zeigt er die Figuren des Alltagslebens karikaturhaft häufig nur durch Umrandungen dargestellt Doch wenn die fiktive Welt von Comic oder Film wieder einmal Christians Gedanken überschwappen dann bedient sich Blutch kräftiger Schraffuren und realistischer Zeichnungen als wolle er uns zu verstehen geben dass für den kleinen Jungen die Welt der Kaubeus und anderer Helden das echte Leben ist Wie Recht er doch hat Später dann im zweiten Teil des Comics der zehn Jahre nach

    Original URL path: http://www.satt.org/comic/09_05_christian.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • satt.org: Comic: Alan Moore, Eddie Campbell: From Hell
    Kapital schlagen können werden sie von Gull und seinem Komplizen Netley der Reihe nach getötet Den Akt selbst zelebriert Gull als ritualisierte antizivilisatorische Individuation in der anbrechenden Moderne Regungslos seziert er sein Menschenmaterial hält stürmische Reden vor einem imaginierten Publikum und spätestens während der Visionen die ihn dabei heimsuchen wird die materialistische Erzählmethode Moores und Campbells deutlich Dann blickt er auf gegenwärtige Wolkenkratzer beobachtet das stoische Treiben der telefonierenden Büroangestellten in ihnen und deklamiert Ihr seid die Summe all eurer Vorgänger und scheint doch gleichgültig gegen euch selbst Eine Kultur die ihr Interesse sogar an den eigenen tiefen Wunden verlor Wie erscheine ich euch wohl Als antiquierter Teufel oder Groschenheftschrecken IHR schreckt auch MICH Ihr habt keine Seele Bei euch bin ich allein Antiquierter Teufel oder Groschenheftschrecken Bei Moore jedenfalls fungiert Gull weder als das eine noch als das andere Die Frage nach Jacks Identität ist in diesem 600 Seiten umfassenden Ziegelstein bereits früh geklärt Spannungsgenese sieht anders aus Auch die ausufernde multiperspektivische Erzählhaltung die gut zehn unterschiedliche Figuren umfasst richtet das Augenmerk auf eine vergangene Epoche die der Gegenwart ihr finsteres Antlitz verliehen hat From Hell ist fast der künstlerische Versuch einer soziologischen Studie und das Prinzip der Erzählung Methode und Methodologie in einem inklusive der dazu nötigen Transparenz Im gut 50 seitigen Appendix erläutert Moore ausführlich wann welche Quellen zum Einsatz kamen und wann und wieso die Dramaturgie gegenüber der Faktenlage Vorrang genoss Auf der einen Seite der akkurate Versuch das viktorianische England detailgenau im Umbruch zur Industrialisierung zur kapitalistischen Verelendung und die dazugehörige Entfesselung der Ideologien zu skizzieren der irrationalistische Kern der neuen Rationalität Gull ist Angehöriger der Freimaurer und nicht zufällig wird dem immer wieder aufflammenden Antisemitismus in der Bevölkerung mit der Geburt Adolf Hitlers sein eliminatorisches Gesicht verliehen Überhaupt scheint ständig die Ambivalenz dieser Umbruchsphase

    Original URL path: http://www.satt.org/comic/09_05_hell.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • satt.org: Film: X-Men Origins: Wolverine (R: Gavin Hood)
    schaut einfach bei Wikipedia rein wo die Biographien irgendwelcher Comic Nebenschurken zumeist umfangreicher ausgebreitet sind als die von Chemie Nobelpreisträgern Und somit konnte ich inzwischen recherchieren dass es in der Origin Serie zwar Wolverines Halbbruder Dog wie Sabretooth aussieht man an anderer Stelle aber durch einen Gen Test festgestellt hat dass Sabretooth nicht Wolverines Vater ist eine lange Zeit angedeutete Wendung wozu auch passt dass Sabretooth jahrelang zu Wolverines Geburtstag versucht diesen zu töten was bei meinem begrenzten biologischen Fachwissen eine Halbbruderschaft doch wohl auch entweder ausschließen sollte oder aber den Wissenschaftlern Grund geben dürfte die Hinweise darauf zumindest zu erwähnen Doch so ist das mit jahrelang erscheinenden Comics die sich in Geheimnistuereien üben irgendwann steigt keiner mehr durch Fürderhin weiß ich nun aber auch dass die putzige Zusammenstellung von Marvelfiguren wie wir sie im Film erleben nicht völlig neu ist denn zumindest Sabretooth Wolverine Kestrel und Maverick aka Agent Zero waren als Team X in einer Sabretooth Miniserie mal gemeinsam unterwegs ebenfalls in der Vergangenheit angesiedelt und Sabretooth und Gambit hatten auch schon miteinander zu tun auch wenn das wieder gar nicht zur Filmhandlung passt Doch konzentrieren wir uns mehr auf den Film an sich bzw sehen ihn im Zusammenhang mit den X Men Filmen Sabretooth der auch schon im ersten X Men Film Wolverines Lieblingsgegner war ist durch ähnliche Kräfte natürlich dafür prädestiniert So wie die Fingernageltante Deathstrike in X Men 2 Weapon XI gegen Ende von Snikt IV oder im übertragenen Spinnensinn Dr Octopus in Spider Man 2 Und Liev Schreiber macht das auch relativ gut schon bei einer seiner frühesten Rollen in den Scream Filmen und bei The Manchurian Candidate übte er ja das Schurkentum Eindrucksvoller als Tyler Mane in X Men ist er allemal Wenn das nur auch für die anderen Figuren gelten würde Im Presseheft heißt es X Men Origins Wolverine stays true to the tone of the X Men motion picture franchise continuing the films balance between spectacle and reality while heightening the emotions and relationships und Hugh Jackman ergänzt an anderer Stelle The characters have always been at the heart of the X Men comics and movies People connect with and relate to them Da muss jemand einen anderen Film gesehen haben als ich Oder mit der Balance zwischen Spektakel und Realität sind die Kriegsszenen gemeint wo Wolverine und sein Bruder beispielsweise den Krauts zeigen was eine Harke ist statt sich wie bei Saving Private Ryan abballern zu lassen Und noch näher an die Realität begibt man sich womöglich wenn man auch den Vietnamkrieg zum Thema macht und zeigt dass Sabretooth einer Runde unnötigem Blutvergießen oder einer angedeuteten Vergewaltigung nicht abgeneigt ist Doch mit dem Tonfall der X Men Filme hat das nur wenig zu tun Da ging es immer um die Unterdrückung der Mutanaten und die unterschiedlichen Wege dieser zu begegnen zugegebenermaßen in Wolverine Solo Comics auch kein Riesenthema aber darum geht es ja im Presseheft auch nicht um die Dreiecksbeziehung zwischen Cyclops Wolverine und Jean Grey oder die Zerbrechlichkeit von

    Original URL path: http://www.satt.org/film/09_04_wolverine.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive



  •