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  • Gregor Traversa

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  • Traversa

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  • Gregor Traversa

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  • Traversa
    Kauf Sich selbst kompromisslos treu geblieben zu sein sieht er als seinen größten Erfolg ICH LEBE UM ZU ZEICHNEN Begeistert gezeichnet hat er schon als Kind Sein Talent wurde weder erkannt noch gefördert Seine Jugendzeit bezeichnet er selbst als schwierig Das Gymnasium brach er ab Er galt als unangepasst rebellisch Ein Aussenseiter Früh auf sich allein gestellt suchte er Unabhängigkeit zunächst durch diverse Jobs Den entscheidenden Impuls für seine künstlerische Laufbahn erhielt er mit knapp Zwanzig durch eine Künstlergruppe in Wien In der persönlichen Begegnung mit der Wiener Schule des Phantastischen Realismus und Malern wie Fuchs Hutter Lehmden Hausner Leherb u a entdeckte er seine Berufung seine Leidenschaft Er begann zu zeichnen fand seinen eigenen Stil entwickelte seine persönliche Handschrift Mit Fünfundzwanzig wußte er daß nur die Kunst es für ihn wert sei ihr sein Leben zu widmen Er entschloß sich freischaffender Künstler zu sein Einer exzessiven Phase extrovertierter Selbstinszenierung in den Siebzigern folgte in den Achtzigern die radikale Selbstbesinnung Die Beschränkung auf das für ihn Wesentliche Lebensnotwendige Ich lebe um zu zeichnen bringt er es lapidar auf den Punkt Sein Lebensmotto Nulla dies sine linea Kein Tag ohne einen Zeichen Strich JEDES BILD IST EIN KIND VON MIR Gregor Traversas altmeisterliche Technik zwingt zu einem entschleunigten Schaffensprozess zur Langsamkeit Sowohl die Federzeichnungen und Mischtechniken wie die Radierungen entstehen nicht in einer Art schnellem kreativen Wurf sie dauern durchschnittlich mehrere Wochen manche mehrere Monate an kontinuierlicher Arbeit In vielen seiner Stadtlandschaften Industrielandschaften oder Dunkellandschaften sind zwischen 6 8 Schichten an feinsten Federstrichen mit schwarzer Tusche übereinandergelagert Der Großteil seiner großformatigen Dunkelland Bilder brauchte 6 bis 8 Monate pro Bild Strich für Strich federgezeichnet Ein Schaffensakt der Zeit erfordert Ausdauer Geduld Und Liebe zum Detail Gregor Traversa verkörpert sie Eine seiner kreativen Ressourcen Jedes Bild ist ein Kind von mir sagt

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  • Traversa
    des Ähnlichen Sie ließe sich als Resignation interpretieren aber auch als Aufruf zur permanenten Anstrengung aus Ruinen neues Leben zu schöpfen Hegels Idee vom Ende der Geschichte stellen diese Bilder in Frage weil sie historische Entwicklungen die der deutsche Philosoph als zielgerecht fortschrittlich denkt in ihrem steten Scheitern beschreiben Traversas Befund ist dass jedem Goldenen Zeitalter der Rückfall in die Barbarei folgt Jedem glanzvollen Aufbau die totale Zerstörung Jedem Leben der Tod Aber eben auch jedem Tod neues Leben Bildtitel wie Dead End und Verfall und Auflösung brauchen Gegenstücke wie Neuer Beginn und Stille Entwicklung Traversas Bilder führen zwar nach Dunkelland aber sie verurteilen den Betrachter nicht dazu dort bleiben zu müssen Sie bieten immer wieder einen Durchgang verkünden Aufbruch Sie beschreiben eine Vorübergehende Stillegung aber immer wieder Wie ein Vorhang geben sie den Lichtblick frei auf Nebensonnen Gregor Traversa ist niemand der über die Vergänglichkeit des Menschen und seiner Schöpfungen mit flockigen Formen und freundlichen Farben hinwegtäuschen will Einzelne Bilder mögen gar den Eindruck erwecken der Künstler liebe vor allem die Abgründe und generiere aus ihnen eine morbide Lust Gedächtnis Bilder einer misslungenen Menschheits geschichte hat der Künstler zum eigenen Werk notiert Und Kein Weg führt weiter Kein Weg zurück Düstere Notizen scheinbar Worte der Hoffnungslosigkeit Aber die Summe des Oevres bringt Verhältnisse ins Lot Das Gesamtpanorama von Traversas Grafik und Malerei zeigt einen beharrlichen Glauben an die kreative Kraft des Menschen der nicht zuletzt auch der Glaube an sich selbst ist Diese Beharrlichkeit bildet sich in Gregor Traversas Bildern unmittelbar ab Man sieht ihnen in jeder Technik an dass neben der künstlerischen Vision und der handwerklichen Perfektion der Faktor Zeit keine Rolle spielt sie ist ein ganz selbstverständliches Mittel der Realisierung Dessen Investition sich lohnt Traversas Entwürfe zeit und ortloser Landschaften seine Ansichten von gewachsener und gebauter Umwelt

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  • Traversa
    mit der Kunst des Radierens ist eine nunmehr dreissig Jahre dauernde Liebesbeziehung geworden Druckgrafik war von Anfang an ein wesentlicher Faktor im Werk des Malers und Zeichners Gregor Traversa Mit der ersten Radierung Daphne hat er 1969 sein eigentliches druckgrafisches Ausdrucks Medium gefunden Das Radieren vorrangig in Strichätzung und Aquatinta Radieren ist wie ein intensiver erotischer Akt Die Intimität des Ritzens von Metall mit der Radier Nadel hat eine besondere

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  • Traversa
    Das Gesicht des Auges Die Zeit der Pflanzen Dann kam die Zeit der Tiere Dann kam die Zeit der Menschen Nun kommt die Zeit der Steine Wer die Steine reden hört weiß Es werden nur Steine bleiben Wer die Menschen reden hört weiß Es werden nur Steine bleiben Erich Fried Die Zeit der Steine Du wolltest ich wäre heller so wie die Welt aus der ich stamme jedoch jene Welt

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