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  • Der Spiegel - Zerkalo (Andrei Tarkowski) – trigon-film
    Basel Neues Kino 18 und 19 Februar Bern Lichtspiel 8 März Shop Blu ray Der Spiegel CHF 26 00 EUR 24 00 Jetzt kaufen DVD Der Spiegel CHF 23 00 EUR 21 00 Jetzt kaufen DVD Andrei Tarkowski CHF 86 00 EUR 79 00 Jetzt kaufen Film Der Spiegel Zerkalo Andrei Tarkowski Russland 1975 Der Russe Andrei Tarkowski wollte uns in seinen Filmen nie einfache Geschichten erzählen Er lädt uns heute noch ein in seinen Filmflu ssen aufzugehen das wahrzunehmen was wir selber ahnen mögen was sich uns aber so einfach nicht zeigt Er selber notierte Das Unendliche ist etwas das der Bildstruktur immanent ist Am weitesten in Richtung traumhaftes Erzählen ging Tarkowski sicher in Der Spiegel von dem man weiss dass er sehr stark autobiografisch geprägt ist und wo man sehen kann wie frei der Filmpoet jegliche Erzähl Linearität aufhob um uns zu anderen Zusammenhängen zu begleiten als jenen der zeitlichen Abfolge Es geht ihm um Wahrnehmungen die im menschlichen Erinnerungsvermögen weder eine lineare Struktur haben noch eine vollumfänglich teilbare Wahrheit Ein Mann Sohn geschiedener Eltern bewegt sich auf der Suche nach der verlorenen Zeit und in ihr nach dem was man als Identität bezeichnen könnte Dabei ist hier viel offensichtlicher als in den anderen Filmen Tarkowskis das private Schicksal verbunden mit den gesellschaftlichen Umbru chen der Sowjetunion zwischen 1930 und den späten 70er Jahren Der Spiegel gilt als der stärkste aber auch am schwierigsten zugängliche Film des Regisseurs von Andrej Rubljow und Stalker Er spielt hier mit Spiegelbildern die auseinander hervorgehen mögen sich selber reflektieren und ineinander verschränkt sind wie das menschliche Denken wie das Erinnern Gefu hle Momente des Biografischen äussere Ereignisse Wahrnehmungen Menschen und Räume Alles fu gt sich zu einem Kaleidoskop durch das man immer wieder blicken möchte Walter Ruggle Kindheit Mutter Familie Land Poesie

    Original URL path: http://www.trigon-film.org/de/movies/Mirror (2016-02-12)
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  • Dersu Uzala (Akira KUROSAWA) – trigon-film
    in deutscher Übersetzung erschienenen Aufzeichnungen eines Landvermessers Im Jahre 1902 begibt sich der russische Forscher Vladimir Arsenjew auf eine Expedition in das unwegsame Ussuri Gebiet Er soll noch unerschlossene Gebiete der Taiga kartografisch erschliessen Auf dem teils mühevollen Weg durch die dichten Wälder begegnet er eines Tages dem alten Nomaden Dersu Uzala der sich dem Trupp als Führer anschliesst und die Städter durch die Natur geleitet Mehr als einmal rettet Dersu die Gruppe vor dem sicheren Tod Jahre später als Uzalas Augen schwach werden lädt Arsenjew ihn in sein grossbürgerliches Haus ein Sehnsüchtig sitzt der Mann aus der Wildnis vor dem im Ofen gebändigten Feuer Der Mann aus der Natur glaubt ersticken zu müssen und er zieht sich wieder in die Taiga zurück Akira Kurosawa Die 7 Samurai hat eine traumhaft schöne Parabel über das Zusammentreffen zweier Kulturen und Lebensformen ge schaffen die einander im Grunde fremd bleiben Die grosse Heldin seines Films ist die Natur die in eindringlichen fast mythischen Bildern beschworen wird Wie Dersu Uzala war auch Akira Kurosawa ein Unangepasster ein letzter Vertreter einer sterbenden alten Idealen verhafteten gesellschaftlichen Gruppe Man hat vergessen dass der Mensch ein Teil der Natur ist und dass man sie habgierig schändet Deshalb versuche ich einen Menschen zu zeigen der mit der Natur in Einklang lebt sagte Kurosawa seinerzeit über die Intention seines grossartigen Filmes Walter Ruggle Natur Freundschaft Tier Alter Ökologie Reise Wasser Landschaft Credits Originaltitel Dersu Uzala Deutscher Titel Uzala der Kirgise Französischer Titel Dersou Ouzala Andere Titel Dersu Uzala il piccolo uomo delle grandi pianure RegisseurIn Akira KUROSAWA Land Japan Kinoformate 35mm DVD Drehbuch Akira Kurosawa Yuri Nagibin Yoichi Matsue nach den Berichten von Vladimir Montage Ludmila Feiginowa Musik Isaak Schwarz Kamera Fedor Dobronrawow Juri Gantman Asakazu Nakai Ton Olga Burkowa Ausstattung Juri Rakscha Produktion Yoichi Matsue Nikolai Sizov Länge 144 Min Sprache russisch d f SchauspielerInnen Juri Solomin Vladimir Arsenjew Svetlana Daniltschenko Anna Arsenjew Dmitri Korschikow Wowa Vladimir Kremena Turtygin Maksim Munsuk Dersu Uzala Pressestimmen Kurosawa der in Japan nicht mehr drehen konnte folgte einer Einladung von Mosfilm und drehte dieses wunderschöne Abenteuer Epos aus der Taiga Sibiriens Sinnlich kraftvolle und poetische Bilder beschwören die Freundschaft zwischen verschiedenen Menschen und Kulturen die Natur verrät ihre Geheimnisse und Gesetze Bruno Jaeggi Ein Hymnus an die Wildnis Ihre Zerstörung wird nicht gezeigt Aber sie ist anwesend im Glanz der Bilder gleich einer schmerzvollen Ahnung Wie John Fords Filme sind Kurosawas schönste bewegendste Werke Abschiede Harry Tomicek Weiter Kurosawa der in Japan nicht mehr drehen konnte folgte einer Einladung von Mosfilm und drehte dieses wunderschöne Abenteuer Epos aus der Taiga Sibiriens Sinnlich kraftvolle und poetische Bilder beschwören die Freundschaft zwischen verschiedenen Menschen und Kulturen die Natur verrät ihre Geheimnisse und Gesetze Bruno Jaeggi Ein Hymnus an die Wildnis Ihre Zerstörung wird nicht gezeigt Aber sie ist anwesend im Glanz der Bilder gleich einer schmerzvollen Ahnung Wie John Fords Filme sind Kurosawas schönste bewegendste Werke Abschiede Harry Tomicek dersu 00 jpg 990 x 714 dersu 02 jpg 1920 x 1080 dersu 03

    Original URL path: http://www.trigon-film.org/de/movies/Dersu_Uzala (2016-02-12)
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  • Djomeh (Hassan Yektapanah) – trigon-film
    Verlangen nach Zugehörigkeit Vor dem Hintergrund alltäglicher Routine entfaltet Djomeh unspektakulär ein Bild ethnografischer Qualität Schattierungen von Drama wie Komödie inbegriffen Herzstück sind dabei die Über Land Autofahrten von Djomeh und seinem Chef wobei der Führerstand als eine Art Druckkammer funktioniert so ähnlich wie dies in Geschmack der Kirsche von Yektapanahs Mentor und Lehrer Abbas Kiarostami der Fall war Die Enge intensiviert Beziehungen und so wie beiläufig der Hintergrund dem Innenleben des jeweiligen Protagonisten zugeordnet ist hinter dem verliebten Djomeh grünt es in der Landschaft während hinter dem mittelalten Junggesellen Mahmoud nur Wüste zu sehen ist nähern sich die beiden nicht nur dem andern sondern auch sich selbst Dass der Afghane Sunnite und der Iraner Schiite ist spielt keine Rolle ebenso wenig der potenzielle Generationenkonflikt Die Schwierigkeit des Exils erlebbar gemacht anhand eines Stücks Strasse im Ödland Die Ereignislosigkeit der Landschaft findet in der statischen Kamera und der seriellen Montage stilistisch ihre Entsprechung zwischenzeitlich sind die Bilder tableauhaft beinahe gemalt Lange Einstellungen ein betont dokumentarischer Touch ökonomische Schnitte und eine fast verleugnete Kamera Der Film soll dem Alltag möglichst gleichen Durch Stimmen und Gesten wird permanent auf ein Aussen verwiesen die Welt ist immer grösser als die die wir als Alltag sehen Dahinter spürbar ist die Erfahrung des Krieges Denn mit Krieg hat der iranische Neorealismus mindestens so viel zu tun wie mit Zensur Als der Iran Irak Konflikt 1980 begonnen hatte gingen unzählige Junge an die Front auch Yektapanah allerdings nicht als Soldat sondern als Fotograf Seine Bilder hat er bis heute nicht veröffentlicht Die Formensprache des iranischen Neorealismus mag inzwischen epigonal erscheinen angesichts der westlichen Verrenkungen bezüglich des Islambilds wirkt sie aber sachlich und nüchtern Djomeh macht hier keine Ausnahme Die letzten Einstellungen wirken wie gut gewählte Schlusssätze die der erzählten Geschichte unvermittelt zusätzliche Tiefe und Komplexität verleihen Das wirkt ganz und gar unexotisch Tages Anzeiger 2001 10 19 Feinsinnige Fussnote SELTEN IST EIN SPIELFILM AUF SO VIEL POLITISCHE AKTUALITÄT GESTOSSEN HASSAN YEKTAPANAH NOTIERT LIEBESGESPRÄCHE AUS DEM AFGHANISCH IRANISCHEN GRENZGEBIET Von Nicole Hess Wahrscheinlich hätte man Djomeh vor dem 11 September anders gelesen als man das heute tut Angsichts der Attacken auf das World Trade Center und der aktuellen Vergeltungsschläge der USA fällt die Unterscheidung zwischen der fiktiven Geschichte die der 38 jährige Hassan Yektapanah aus dem afghanisch iranischen Grenzgebiet präsentiert und dem Wissen um die reale Bedrohungssituation schwer Unwillkürlich sucht man in den Bildern nach Zeichen und Erklärungen man will die Landschaft spüren die Menschen verstehen und erfährt tatsächlich ungeheuer viel Denn anders als Samira Makhmalbaf oder Jafar Panahi die mit ihren Spielfilmen regelmässig Kritik am repressiven iranischen Regime anbringen oft steht die Unterdrückung der Frauen im Mittelpunkt weitet Yektapanah den Blick über die geografischen Grenzen hinaus Sein Debütfilm Djomeh erzählt von einem afghanischen Flüchtlingsjungen der im Iran als Milchbauer arbeitet Der Alltag ist eintönig und karg doch auf den täglichen Fahrten vom Hof zum Markt kommt der Jugendliche mit seinem Chef ins Gespräch Liebenswürdig aber ebenso hartnäckig bohrt er nach kulturellen Differenzen Dass man in Afghanistan sehr jung heiratet und im Iran verhältnismässig spät ist eine davon Im entscheidenden Moment wird Djomeh sagen Ich bin auch ein Muslim nur anders Eine treffendere Fussnote zur Weltgeschichte kann man sich derzeit kaum vorstellen Allerdings würde man diesen Film kaum so bedingungslos empfehlen wenn neben der politischen Aktualität nicht auch eine äusserst sorgfältige Filmsprache vorläge Yektapanah war bei Abbas Kiarostami Der Geschmack der Kirsche in der Schule Das sollte einem spätestens dann in den Sinn kommen wenn hinter den klaren statischen Halbtotalen die Menschen Lehmhäuser und Hügel einfangen die Kamera in Vergessenheit gerät Djomeh ist die Geschichte einer Annäherung Einer liebenden indem der Junge nach vielen unnützen Einkäufen um die Hand der Krämerstochter im Tschador anhält und einer freundschaftlichen zwischen den beiden Männern Der Film hält Distanz zu den Figuren und ist ihnen gerade dadurch nah er baut auf stilistische Schlichtheit und funkelt umso mehr in jenen Szenen in denen er mit dramaturgischen Aperçus überrascht Die Feinsinnigkeit dieser Erzählweise hat man schon vor dem 11 September erkannt Djomeh ist letztes Jahr in Cannes mit der Caméra d or für den besten Erstling ausgezeichnet worden 1l jpg 2362 x 1540 2l jpg 2117 x 1470 3l jpg 2117 x 1470 4l jpg 2117 x 1470 5l jpg 2117 x 1470 1l jpg 2362 x 1540 2l jpg 2117 x 1470 3l jpg 2117 x 1470 4l jpg 2117 x 1470 5l jpg 2117 x 1470 Credits Originaltitel Djomeh Deutscher Titel Djomeh Französischer Titel Djomeh Andere Titel Djomeh RegisseurIn Hassan Yektapanah Land Iran Kinoformate 35mm Drehbuch Hassan Yekpatanah Montage Hassan Yektapanah Kamera Ali Loghmani Ton Changiz Sayad Produktion Ahmad Moussazahdeh Länge 94 Min Sprache farsi SchauspielerInnen Jalil Nazari Djomeh Mahmoud Bezhraznia Mahmoud Rashid Akbari Habib Mahbobeh Khalili Ehsan Daryabari Valiollah Beta Auszeichnungen Camera d Or bester Erstling Cannes 2000 Pressestimmen Wochenzeitung 2001 10 11 Ein Afghane im iranischen Exil Reto Baumann Let s face it schrieb der Filmkritiker und historiker Andrew Sarris diesen 10 September im New York Observer vollmundig einen Tag vor den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon die Zensur im Iran ist so rigoros als wäre die in den dreissiger Jahren von katholischen Kreisen gegründete legion of decency die amerikanische bürgerliche Freiheitsunion Let s face it In diesem Satz schwingt ein unangenehmer Unterton mit Sarris billigt den iranischen Filmemachern zu aus der Not eine Tugend gemacht zu haben argumentiert dabei allerdings vom hohen Ross der USA herab Weil sich iranische Filmemacher keine Spezialeffekte und kein digitales Spektakel leisten könnten seien sie zu den Wurzeln des Kinos zurückgekehrt und hätten sich dem gewöhnlichen Leben ihrer Leute zugewandt Und Das Resultat ist ein gewisser Exotizismus Wenngleich Sarris Interesse an der islamischen Welt in den vergangenen Wochen zugenommen haben dürfte so wird sie für ihn wohl noch immer erst mal bloss jene rückständige Welt meinen die Männern wie Frauen unüberwindbare Hemmungen auferlege wie er auch schreibt Anlass für Sarris Artikel war Hassan Yektapanahs Djomeh ein Film den man mit etwas mehr Sinn für Feinheiten schon vor dem 11

    Original URL path: http://www.trigon-film.org/de/movies/Djomeh (2016-02-12)
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  • Durak (Juri Bykow) – trigon-film
    im russischen Haus reicht bis in sowjetische Zeiten Walter Ruggle Wohnen Verantwortung Handwerker Alltag Arbeit Weitere Artikel Locarno Preisträger startet im Kino Vom 8 Januar an ist DURAK zu entdecken das packende Rockstück aus Russland Weiter Grand Prix für BLIND DATES BLIND DATES aus Georgien gewinnt das Festival des russischen Films Weiter Credits Originaltitel Durak Deutscher Titel Der Idiot Der Narr Französischer Titel L idiot Andere Titel Durak The Fool RegisseurIn Juri Bykow Land Russland Kinoformate Blu ray DCP Drehbuch Juri Bykow Musik Juri Bykow Kamera Kirill Klepalov Ton Arkadi Noskow Ausstattung Stanislav Novak Kostüme Olga Pogodina Produktion Rock Films Länge 112 Min Sprache russisch d f SchauspielerInnen Artiom Bystrow Dima Nikitin Pyotr Barancheev Emelyanov Nikolay Bendera Niny Galaganovoy Darya Moroz Zhena Dimy Roman Mayorov Politseyskiy Nikolay Butenin Oper Gordey Kobzow Syn Dimy Sergey Artsybashow Tulskiy Aleksandr Korshunow Otets Dimy Natalya Surkova Nina Galaganova Olga Samoshina Dimy Auszeichnungen Locarno 2014 Preis der Ökumenischen Jury und Silberner Leopard für den besten Schauspieler ARTIOM BYSTROW Materialien Dossier presse fr 372 kB Flyer 3605 kB Inserat color 1384 kB Inserat color klein 773 kB Inserat sw 710 kB Medien Dossier 271 kB Werberatschlag 73 kB Pressestimmen Ein sozialrealistisches Rockstück Radio SRF Durak a fait forte impression L hebdo Explosive The Hollywood Reporter Durak ist spannend weil die Unausweichlickeit der Entwicklung nie in Frage gestellt wird bis zum Schluss Das korrupte System trifft nicht auf wehrlose Bürger sondern es hat diese längst assimiliert Michael Sennhauser Radio SRF In Durak einem traditionellen russisches Kartenspiel muss man möglichst schnell alle Karten loswerden Als Durak Narr wird derjenige Spieler bezeichnet der als letzter die Karten auf der Hand hat Insofern gibt es keinen wirklichen Gewinner sondern lediglich einen Verlierer Wenn der Russe Yury Bykov seinen Film über die Korruption in Russland also nach dem Kartenspiel benennt weiss er worüber er spricht Über ein Kartenhaus Locarno zeigt selten leider auch Filme die im klassischen Sinne eine politische Disskusion führen können Hansjoerg Betschard Tageswoche Der Film erzählt eine kraftvolle und inspirierende Geschichte die einen Tag voller Konflikte und Korruption im Leben einer russischen Kleinstadt beschreibt heisst es in der Begründung der Ökumenischen Jury in Locarno Weiter Ein sozialrealistisches Rockstück Radio SRF Durak a fait forte impression L hebdo Explosive The Hollywood Reporter Durak ist spannend weil die Unausweichlickeit der Entwicklung nie in Frage gestellt wird bis zum Schluss Das korrupte System trifft nicht auf wehrlose Bürger sondern es hat diese längst assimiliert Michael Sennhauser Radio SRF In Durak einem traditionellen russisches Kartenspiel muss man möglichst schnell alle Karten loswerden Als Durak Narr wird derjenige Spieler bezeichnet der als letzter die Karten auf der Hand hat Insofern gibt es keinen wirklichen Gewinner sondern lediglich einen Verlierer Wenn der Russe Yury Bykov seinen Film über die Korruption in Russland also nach dem Kartenspiel benennt weiss er worüber er spricht Über ein Kartenhaus Locarno zeigt selten leider auch Filme die im klassischen Sinne eine politische Disskusion führen können Hansjoerg Betschard Tageswoche Der Film erzählt eine kraftvolle und inspirierende Geschichte die einen Tag

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  • El baño del Papa (Enrique Fernández & César Charlone) – trigon-film
    zu einer hinreissenden Tragikomödie inspiriert die durch überraschend schöne Kameraeinstellungen besticht Bettina Tuor SF Kinotipp Bester Film der Woche Die beiden Regisseure beschreiben mit Finesse und authentischen Bildern den Alltag in der lateinamerikanischen Kleinstadt Sie folgen den Figuren mit ihrer Schulterkamera und vermitteln einen melancholisch liebenden Blick Dadurch wirken die Geschichten aus dem Alltag heraus sehr menschlich und glaubwürdig Gleichzeitig reflektiert der Film über die Macht der Fernsehbilder die in der Geschichte weit grösser sind als jene der Kirche So ist diese stille Komödie mehr als nur ein kritischer Blick auf das Grossereignis Papstbesuch Die Regisseure präsentieren neben dem Sehvergnügen auch eine überzeugende filmische Option für die Armen Charles Martig Filmtipp Mediendienst Erzählt mit einem grossen Augenzwinkern und Liebe zum Detail und dem Alltag Uruguays vermitteln die Regisseure Enrique Fernandez und César Charlone aber auch dass man selbst beim Scheitern Humor Optimismus und den Glauben an die eigenen Träume nicht verlieren soll So ist der Film eine zu Herzen gehende Geschichte die als visuelles Extra mit eindrücklichen Aufnahmen von der Landschaft Uruguays aufwartet Stephan Sigg Nahaufnahmen Berührend humorvoll und sanft in einem Cineman Nous avons fait un plan de tournage très précis et avons beaucoup répété avant de tourner raconte Enrique Fernández Nous avons eu de longues discussions à propos des personnages des situations des enjeux du film et de la manière de les rendre à l écran Le tournage a été facile et agréable Sur le plateau nous sommes restés très proches pour la direction des acteurs César prenait soin de tout ce qui était lié à l aspect visuel pendant que je m assurais que nous restions fidèles à notre scénario An alternatingly touching humorous and poignant story of human dignity and solidarity from director scriptwriters Enrique Fernández and noted cinematographer César Charlone Oscar nominated City of God co produced by Oscar nominee Fernando Meirelles City of God The Constant Gardener DIRECTORS STATEMENT Like anywhere else on earth some day the culture and traditions in Melo will no longer exist They ll change or disappear We wanted to tell their stories before the inevitable happens Enrique Fernández and César Charlone TÉLÉRAMA Heute entdeckt man in Südamerika den Humanismus des grossen italienischen Kinos wieder Die Art wie sich die beiden Regieneulinge Enrique Fernandez und César Charlone dem Leben der kleinen Leute als den ewigen Opfern des Schicksals zu widmen ist von herzergreifender Zärtlichkeit Cesar Troncoso erinnert in der Rolle des begeisterten Beto erinnert an Ugo Tognazzi und Nino Manfredi die beide ihre Melancholie in grosser Lenesfreude bargen bano1 jpg 1019 x 553 bano2 jpg 1919 x 1036 bano3 jpg 2406 x 1600 bano4 jpg 1536 x 1024 bano5 jpg 1754 x 1166 bano6 jpg 1536 x 1024 bano7 jpg 1754 x 1166 bano1 jpg 1019 x 553 bano2 jpg 1919 x 1036 bano3 jpg 2406 x 1600 bano4 jpg 1536 x 1024 bano5 jpg 1754 x 1166 bano6 jpg 1536 x 1024 bano7 jpg 1754 x 1166 Materialien DP El bano del papa 101 kB Flyer el bano del

    Original URL path: http://www.trigon-film.org/de/movies/Bano_del_papa (2016-02-12)
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  • El nido vacío (Daniel Burman) – trigon-film
    eines Paares nach dem Ausfliegen der Kinder Michael Sennhauser Radio DRS Burman réussit un film tout en finesse Pour vous faire une idée du style imaginez un Claude Sautet ou un Carlos Saura tiraillé entre l incommunicabilité d Antonioni et la fantasmatique de Fellini Le Temps Norbert Creutz Daniel Burman inscrit son œuvre au cœur vif du cinéma argentin qui se manifeste richement aujourd hui Après Fernando Solanas qui montra bien les désastres financiers de la nation par des sujets proches du reportage la nouvelle génération sait indiquer avec la caméra le relevé de son histoire récente et de ses rapports nécessaires avec le reste du monde Le Matin Dimanche Freddy Buache Die Figuren in El nido vacío sind psychologisch gut gezeichnet und überzeugen durch Tiefe und Lebendigkeit Filmportal Ein virtuos inszeniertes Drama von sanfter Melancholie über das Akzeptieren des Älterwerdens und der eigenen Vergänglichkeit NZZ am Sonntag El nido vacío ist ein facettenreicher Film über eine alltägliche Erfahrungswelt die sonst weder von Hollywood noch vom Arthouse Kino bedacht wird Ein facettenreicher Film über Träume und Ängste an einem biografischen Knotenpunkt mit starken Schauspielern und einer souveränen Kamera Film dienst Nina Zimnik Der argentinische Regisseur Daniel Burman beschreibt die latente Angst vor der Trennung und die Idee des neuen Paarseins genau beobachtend und mit Feingefühl Immer wieder begegnen SozialarbeiterInnen in der Einzelarbeit dem Phänomen des leeren Nestes zu dem dieser Film sensibilisieren problematisieren und eine echte Lebenshilfe bieten kann Der andere film ch Hanspeter Stalder Burman entwirft weder ein schwer lastendes Drama noch eine prätentiöse Beziehungsstudie sondern er führt mit ganz kleinen feinen Gesten und subtiler Situationskomik zu einem eher überraschenden Finale Aargauer Zeitung Daniel Burman der seit seinem vorletzten Film El abrazo partido auch schon als argentinischer Woody Allen bezeichnet wurde ist nun dem grossen Amerikaner noch ein ganzes Stück näher gekommen Dabei erweisen sich Burmans materiell saturierte Stadtneurotiker bezüglich Wortdurchfall und fleissiger Kultivierung seelischer Wehwehchen ihren amerikanischen Wahlverwandten als durchaus ebenbürtig NZZ Der Film sinniert feinfühlig poetisch über die neue Zweisamkeit einer Ehe nachdem die Kinder ausgezogen sind Art tv Il se dégage du film une atmosphère de gravité et de mélancolie mêlées que vient briser çà et là un contrepoint comique Positif A man and a woman floating on water An image suggesting both tranquillity and death EMPTY NEST started with a series of images and ideas about the space that kids occupy and later leave empty About marriage about the couple The film has a lot to do with accepting one s own decline I think that in order to deal with this our only escape lies in the creation of a fantasy world DANIEL BURMAN nidovacio 01 jpg 3456 x 2304 nidovacio 02 jpg 1091 x 727 nidovacio 03 jpg 1092 x 728 nidovacio 04 jpg 3072 x 1728 nidovacio 05 jpg 1091 x 727 nidovacio 06 jpg 800 x 533 nidovacio 07 jpg 1093 x 728 nidovacio 08 jpg 800 x 533 nidovacio 01 jpg 3456 x 2304 nidovacio 02 jpg 1091 x 727

    Original URL path: http://www.trigon-film.org/de/movies/El_nido_vacio (2016-02-12)
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  • Good Morning, Karachi (Sabiha Sumar) – trigon-film
    Als sie endlich Rosie die Freundin ihrer Mutter überzeugen kann ihr eine Aushilfsstelle in dem exklusiven Schönheitssalon Radiance zu besorgen ist sie überglücklich Und als sie dort für eine Werbekampagne als Model entdeckt wird scheint ihr Traum von der grossen weiten Welt und einem besseren Leben in Erfüllung zu gehen Arif Rosies Sohn dessen Hochzeit mit Rafina schon geplant ist träumt ebenfalls von einer besseren Zukunft die er mit der Rückkehr Benazir Bhuttos in die Politik Pakistan verbindet und engagiert sich im Wahlkampf ihrer Partei Rafina jedoch sieht er ganz in der traditionellen Frauenrolle und missbilligt ihre Pläne als Model zu arbeiten und sich ausserhalb der Ehe eine eigenständige berufliche Karriere aufzubauen zutiefst Jamal der Besitzer der Modeagentur Radiance hingegen ist reich sorglos und westlich orientiert Er ist davon überzeugt dass die Modeindustrie Frauen aus traditionellen Abhängigkeiten befreit und Pakistan der modernen Welt näher bringt wenn er sagt Wir sind die Frauenrevolution auf die dieses Land gewartet hat Eine andere Sicht auf die Rolle der Frau in der pakistanischen Gesellschaft nehmen die islamistischen Kräfte ein die auch für die Verbrennung des überlebensgrossen Plakats von Rafina verantwortlich sind das für ihre erste grosse Werbekampagne entstanden ist Zeitlich umfasst der Film die kurze Periode zwischen Benazir Bhuttos Rückkehr nach Pakistan im Oktober 2007 und dem Attentat bei dem sie am 27 Dezember ums Leben kam Die politisch aufgeheizte Stimmung im Wahlkampf in der radikale Islamisten gegen Bhuttos Pakistanische Volkspartei antreten spiegelt sich im Film in den Kommentaren des Radiomagazins Good Morning Karachi wider dessen Moderator von Übergriffen konservativer Hardliner berichtet Ankündigungen der neuesten Modenschauen der Reichen und westlich orientierten Eliten bedienen wiederum einen anderen Teil der gespaltenen pakistanischen Gesellschaft Und schließlich folgen die Berichte über die wütenden Proteste die nach dem Tod Benazir Bhuttos das Land erschüttern und die Wahlen vorerst unmöglich

    Original URL path: http://www.trigon-film.org/de/movies/Rafina (2016-02-12)
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  • Hello Hemingway (Fernando Pérez) – trigon-film
    Tagen erst beisst ein Schwertfisch an der grösser ist als das Boot des Alten Ein Kampf beginnt getragen vom Glauben des Fischers Man kann vernichtet werden aber man darf nicht aufgeben 1958 hat John Sturges Hemingways Buch mit Spencer Tracy in der Titelrolle verfilmt ohne den Autor damit glücklich zu machen Tracy sehe aus soll Hemingway das Spektakel kommentiert haben wie ein steinreicher Schauspieler der einen Fischer spielt Der Kubaner Fernando Pérez vermeidet diesen Zwiespalt nicht nur er setzt ihn in seinem Spielfilm Hello Hemingway gleichsam mit um Sein Film spielt um 1958 herum zu der Zeit also da Hemingway auf Kuba lebte und die Tage des US Putschisten Batista gezählt waren Im Zentrum steht kein alter Fischer vielmehr die Schülerin Larita die in ärmlichen Verhältnissen in nächster Nachbarschaft zu Hemingways Villa lebt und fasziniert ist von seinem letzten Buch Larita bereitet sich aufs Abitur vor und träumt von einem Stipendium fürs Studium in den USA Fernando Pérez verwebt ihre Geschichte mit der Lektüre von Hemingways Buch führt die Allegorie raffiniert auf den Boden der Realität zurück Da wird das Meer Hemingways zum gesellschaftlichen Umfeld Laritas da wird der Schwertfisch zum Stipendium werden die Haie zu Menschen die dem Mädchen Biss um Biss ein Stück ihres Traumes ihrer Hoffnung nehmen Immer wieder zeigt Pérez seine Schülerin auch an jenem Ozean der als verbindendes Bild zum Buch bestehen bleibt kulminierend in jenem Punkt da Hemingways Text sich mit der Befindlichkeit Laritas deckt Er blickte über das Meer und er wusste wie allein er jetzt war Hello Hemingway zeigt wie allein man sein kann auch wenn man von Menschen umgeben ist Die Selbstgespräche des Alten sind übergeführt in Tagebuchnotizen der Schülerin die immer wieder hinaufschaut zur Villa ihres bekannten Nachbarn Hemingway aber seine Welt und die Welt der höheren Bildung sind für

    Original URL path: http://www.trigon-film.org/de/movies/Hello_Hemingway (2016-02-12)
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