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  • Weihnachtsvers / Gedichte zur Weihnachtszeit - Texte, Vorträge, Strophen
    Grün Glänzend strahlt der Lichter Pracht In der heil gen Wundernacht Leise klingt s wie Festgeläut Aus der hellen Weihnachtsfreud Klingt zum Herzen hold und schön Wie ein Gruß aus bessern Höh n Friedrich Naumann Weihnachtsnähe 1895 Nun nahst du segnend wieder Du schöne sel ge Zeit Die alten Weihnachtslieder Erklingen weit und breit Erfüllt von Tannendüften Ist alle Welt umher Und aus den Winterlüften Klingt frohe Weihnachtsmär Wie sind so voll von Hoffen Die Kinderherzen all Sie sehn den Himmel offen Sie hören Engelschall Des Tages kleine Schmerzen Sind all zur Ruh gebracht Lebendig ist im Herzen Der Traum der heil gen Nacht Und liebe Bilder zeigen Sich uns im Christbaumlicht Es lächelt aus den Zweigen Der Mutter treu Gesicht Ein ahnend süß Erinnern Nicht von uns weichen will Und drinnen tief im Innern Wird s still wird s weihnachtsstill Drum sei gegrüßt uns wieder Du sel ge Weihnachtszeit Du bringst den Frieden nieder In dieser Tage Streit Ihr Herzen all voll Bangen Ihr Müden nah und fern O hört es Aufgegangen Ist schon der Weihnachtsstern Georg Oertel O du Fröhliche 1894 So sei gegrüßt du liebliches Fest An düsterer Jahreswende Nun leuchtet ihr Lichter aus grünem Geäst Nun öffnet euch Herzen und Hände Feierlich schallen die Glockenklänge Lieblich ziehen die Weihnachtsgesänge Freude und Frieden weit und breit O du fröhliche Weihnachtszeit Wir schauen die Hirten vom strahlenden Schein Der himmlischen Scharen umwoben Wir schauen sie wieder im Stalle klein Vereinet zum Danken und Loben Harrenden Völkern ist was sie begehret Was sie ersehnet in Fülle gewähret Gott ist erschienen in Niedrigkeit O du selige Weihnachtszeit Auch dir ist worden in Christo das Heil Für dich auch stieg er zu Erden Du hast an seiner Gnade teil Auch du sollst selig werden Danke ihm daß er zu retten dich

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  • Weihnachtsreim / Gedicht: Weihnachtszeit - Gedicht, Vers, Reim, Text
    irdischen Zonen Auf leuchtenden Schwingen dem Erdenrunde Bringen sie fröhliche selige Kunde Erstarb auch des Sommers Prangen und Blühen Flammen der Liebe glückspendend erglühen Wenn hell des Weihnachtsbaums Kerzen entglommen Die Freudenboten drum heißt sie willkommen Und dichter und dichter zur Erde nieder Streuen die Wolken ihr Flockengefieder Silbergeflügelte flatternde Sterne Sendet uns grüßend die himmlische Ferne Daß sie verklären das irdische Dunkel Mit freundlicher Hoffnung Strahlengefunkel Dem Frühling entgegen träumen die Lande Unter dem schneeigen Flockengewande Paul und Anna Heinze Weihnacht Nun ziehn sie wieder auf die goldnen Sterne Sie künden uns der Weihnacht heil ge Zeit Und Engelstimmen singen in der Ferne Gott in der Höh sei Ehr in Ewigkeit Im Erdental geschäft ge Hände schalten In jeder Hütte und in jedem Haus Spürt man ein still geheimnisvolles Walten Und Liebe geht beglückend ein und aus Streift reich und arm mit ihrem Blick dem warmen Teilt Gaben aus mit nimmermüder Hand Hebt Leidende empor mit starken Armen Und läßt sie schaun der Hoffnung Wunderland Der Friede folgt mit himmlischer Geberde Ihr nach geschmückt mit grünem Palmenzweig Und wieder träumt die friedelose Erde Von einem ein gen großen Weltenreich Mild schwebt herab als dritte dann im Bunde Die Freude mit dem leichten Glorienschein Viel Kinderlippen bringen von ihr Kunde Sie strahlt aus Kinderaugen hell und rein So sendet Gott herab von seinem Throne Der ew gen Liebe Zeugen wunderbar Der Liebe die uns einst in seinem Sohne In grauer Vorzeit wurde offenbar Und immer bleibt vom heil gen Weihnachtsabend Der dunkeln Erd ein Himmelsstrahl zurück Die lichtbedürft gen Menschenseelen labend Verheißend Liebe Friede Freude Glück Stine Andresen Selige Zeit Still still Schreite Du sacht Spürst Du den Zauber weit und breit Hörst Du das feine unirdische Klingen Hoch in den Lüften wie Engelschwingen Fühlst Du das Nahen der heiligen

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  • Weihnachts Gedicht, "Weihnachtszeit" als Verse, Reime, Text
    Hallen Hinüber gehn ins neue Jahr Stine Andresen Am Barbaratag Am Barbaratag im dürrsten Hag Langsam der Saft wieder steigen mag Glück schwebt schon draußen in kahlen Zweigen Hebt leise an Leises zu geigen Jetzt tut Dir noch jede Schneeflocke weh Doch die Hand die heut ach am Sorgengarn spinnt Wohl Morgen schon Glocken zu läuten beginnt Und der Sinn wird ein hurtiges Reh Solange Du lebst auch das Leben Dich mag Saft steigt in das Dürrholz am Barbaratag Saft steigt auch ins Glück wohl schon morgen Unsterblich sind nicht nur die Sorgen Max Dauthendey Weihnacht Zeit der Weihnacht immer wieder rührst du an mein altes Herz führst es fromm zurück in sein früh stes Glück kinderheimatwärts Sterne leuchten über Städte über Dörfer rings im Land Heilig still und weiß liegt die Welt im Kreis unter Gottes Hand Kinder singen vor den Türen Stille Nacht heilige Nacht Durch die Scheiben bricht hell ein Strom von Licht aller Glanz erwacht Und von Turm zu Turm ein Grüßen und von Herz zu Herz ein Sinn und die Liebe hält aller Welt ihre beiden Hände hin Gustav Falke Erwartung der Weihnacht Noch eine Nacht und aus den Lüften Herniederströmt das goldne Licht Der wundersamen Weihnachtsfreude Verklärend jedes Angesicht Und wieder klingt die alte Sage Wie einst die Lieb geboren ward Die unbegrenzte Menschenliebe In einem Kindlein hold und zart Nun zieht ein süß erschauernd Ahnen Durch Höhn und Tiefen Flur und Feld Nun deckt geheimnisvoll ein Schleier Des trauten Heimes kleine Welt Dahinter strahlt s und lacht s und flimmert s Und ist der süßen Rätsel voll Durch alle Räume weht ein Odem Der Freude die da kommen soll Und draußen nicken Bäum und Büsche So leis in winterklarer Luft Die Kunde kommt daß neues Leben Sich wieder regt in tiefer Gruft Es

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  • Gedanken: Weihnachten - Gedanken zu Weihnachten, zum Christfest
    frohe Kunde heilig Wort O liebeselig Grüßen Wie schnell der Mutter Zeilen mir Der Ferne Leid versüßen Vor mir das Blatt der Mutter Bild Dem Blicke dort genüber Und still vor meiner Seele zieht s Wie Heimatsgruß vorüber Fritz Brentano Unter dem Weihnachtsbaum In die Aeste greifst du wilder Knabe Ganz versunken in die Herrlichkeiten Die sich über dir zu Häupten breiten Selbst dir zu errringen goldne Gabe Hältst nun wohl das Glitzerding in Händen Doch es rinnt zugleich ein Bluten stille Ueber deine Hände sieh der Wille Kühn zu rauben wird mit Schmerzen enden Und nun weint dein trotzig Dunkelauge Ritzte dich die Nadel tief mein Junge Sieh für Solche die in freudgem Sprunge Blind ergreifen was für sie wohl tauge Starrt sogar der heilge Baum in Waffen Aber deine Kinderthränen Wilder Bann ich rasch dein kleines Weh wird milder Denn ich kann ihm Trost durch Süßes schaffen Leicht bog ich zurück die duft gen Aeste Pflückt ihm heit re Dinge süße Kerne Legt ihm Spielwerk in die Hand und Sterne Und der Kleine lachte neu dem Feste Aber mich erfaßte ein Gedanke Seltsam tief Wenn wir die großen Kinder Uns vom Lebensbaum in freudenblinder Hast vernichtend unsres Dürfens Schranke Das Ersehnte aus den Zweigen brechen Treffen uns erbarmenlose Schmerzen Und es wird uns Niemand aus dem Herzen Dornen lösen die uns blutig stechen Und das Süße das uns liebe Hände Reichen läßt das Weh nicht linder werden Denn die Schuld wird nie geheilt auf Erden Und die Täuschung ist des Strebens Ende Alberta von Puttkamer Vision Zur lichtumflossenen Weihnachtszeit wie doppelt schwer ist Menschenleid Wie doppelt tief ist des Elends Nacht wenn Lichtschein aus Palästen lacht Und ein Waisenkind im Winterschnee das Auge wird feucht das Herz tut weh Ich ging in die sinkende Nacht hinaus die Glocken klangen vom Gotteshaus In des Himmels blitzendem Diadem strahlt der Stern von Bethlehem Und als ich schritt aus des Städtleins Tor stiegen die Nebel der Nacht empor Sie spannen mich ein dass Gott erbarm von Schemen schien es ein bleicher Schwarm Fahle Wangen und welke Gesichter liebehungernde Augenlichter tastende gierende Bettlerhände und neue Scharen und noch kein Ende Ein endloses Heer von Leidgenossen vom Feste der Liebe ausgeschlossen Und sieh aus der Darbenden Reihen tritt Einer hervor wie mit schwebendem Schritt Ein König erscheint er im Bettlergewand Mit ruhvollen Augen mit segnender Hand einen lichten Schein um das blonde Haar führt er die blasse hohläugige Schar durch die lärmenden Strassen das Festtagsgebraus vor ein säulengetragenes fürstliches Haus Durch die schimmernden Scheiben ins Dunkle bricht eine Fülle von Glanz eine Fülle von Licht und Kinderjubel und Weihnachtslieder klingen aus leuchtender Höhe nieder Vor den Türen die schenkenden Diener stehn Heut soll kein Bettler vorübergehn Er aber bückt sich mit stiller Geberde und sammelt die Brocken von der Erde Ihr Herren der Erde ihr Reichen an Habe am Feste der Liebe ist das eure Gabe ein christlich Almosen ein gnädig Erbarmen und ich suchte das Recht für die Ärmsten der Armen und

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  • Weihnachtsgedicht - Gedanken, Nachdenkliches, Erinnerungen zu Weihnachten
    Palma Zigeuners Weihnachten Durch das Dunkel des Walds überm Tannenreis Da flackert s wie Lichter so brennend und heiß Da traben die Wölfe und bellen und schrein Mir eine einsame Christnacht ein Denn heut soll der Heiland geboren sein Müd lös ich die Riemen am rissigen Schuh Und lausch den verlorenen Glocken zu Durch so viel Lande ich auch schon schritt Stets zog mir das liebliche Märchen mit Daß ein Gott am Kreuze für mich auch litt Und plötzlich werden die Augen mir naß Ich wein und bete und weiß nicht was O du Gottessohn du Marieenkind Erbarm dich der Seelen in Wald und Wind Die so wie ich in der Irre sind Georg Busse Palma Weihnachtsspaziergang Täglich fast aus meines Dorfes Frieden Wo ich zwischen Feld und Büschen wohne Wo ich sieben Nachtigallen höre Wo mich Fink und Amsel lang schon kennen Und mich keck beäugen wenn ich nahe Wo die Welt im Sommer eine Laube Und ein silberweißer Dom im Winter Wo vom Schreibtisch ich den Habicht schweben Sehe durch des Himmels große Stille Täglich fast aus meines Dorfes Frieden Wo ich Ruhe Traum und Klarheit atme Lenk ich meinen Schritt zur nahen Weltstadt Um zu fühlen was ich sonst vergäße Daß die Welt nicht Klarheit Traum und Frieden Nicht ein heimlich Wohnen zwischen Hecken Ach kein Spiel mit Fink und Drossel ist In das weite wilde Meer der Menschen Tauch ich unter dann und laß mich treiben Ja sie sind wie windverstörte Wellen Eine will die and re überrennen Und am letzten Strand zerschäumen alle Wie sie jagen stoßen knirschen wie sie Not und Habsucht durcheinander wirbelt Nur geradeaus den Blick gerichtet Drängen sie und trappeln sie und traben Sehen nicht das stille Leben fluten Sehn nicht wie es stumm zu beiden Seiten Fließt und fließt ins große Meer der Stille Ewig ungelebt und ungenossen Ach sie leben nicht nur um zu leben Vorwärts vorwärts nur den Blick gerichtet Treibt es sie die schattenlose Straße Fort hinweg vom Schoß der großen Mutter Und versunken in des wilden Meeres Tote Tiefen ist die alte Kunde Daß ein Glück sich dehnt in leichten Lüften Friede wandert zwischen Halm und Hecken Daß ein off nes frohes Menschenauge Wie ein See des Paradieses glänzt Einmal nur im Jahre find ich s anders Brach herein der Weihnacht heil ge Frühe Nehm ich Hut und Stock und wand re fröhlich In die große Stadt So tat ich heute Drängen Treiben seh ich heut wie immer Seh ein wogend Meer wie alle Tage Aber auf den Fluten dieses Meeres Ruht wie Sonnenschein ein einzig Lächeln Und o frommes Wunder ohnegleichen Selbst der Kaufherr dessen Furcht und Hoffnung Sonst um Indiens Silberminen kreisen Heimgefunden hat er in den Frieden Einer höheren und stiller n Welt Lächeln seh ich in entspannten Mienen Und wo Lächeln nicht doch einen Glauben An das Lächeln Starre Blicke seh ich Wohl wie sonst allein sie starren glänzend In ein Licht das sie allein erschauen Welches Glaubens sie und welches Sinnes

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  • Weihnachtsverse - Reim, Vers, Text zur Weihnacht
    Stille kaum betret ne Wege dann Wo die Sonne müde schon und rot In umnebelten Gebüschen hängt Selten nur ein Vöglein sich davonhebt Stummen Fluges durch die träge Luft Daß vom kaum gebognen Zweig der Schnee Lautlos fällt auf Schnee Auf fernem Wege Irgendwo und kaum noch zu vernehmen Unter schweren Rädern kreischt der Schnee Über einer schwarzen Kate flimmert Hoch und hell mein Stern von Bethlehem Dann geschieht s Zwei weiche warme Hände Kommen leis von hinten und verschließen Mir die Augen Süß erschauernd steh ich Regungslos gebannt doch nicht erschrocken Dann mich leise wendend in die Augen Große dunkle feuchte Augen blick ich Eines unergründlich schönen Weibes Weich in ihre Arme zieht sie mich Und mit warmem Hauch an meiner Wange Flüstert sie mir zu in Heimlichkeit Mach s in diesem Jahre und in allen So wie ich Gespannt in allen Fibern Hör ich wie in leisen starken Strömen Neue Kraft die Adern mir erfüllt Zitternd steh ich dem Kristallgefäß gleich Das mit rotem Feuerwein gefüllt wird Bis vom nahen Strauch ein Vöglein schwebt Stummen Fluges durch die träge Luft Und vom kaum gebognen Zweig der Schnee Lautlos fällt auf Schnee Mit leisem Frösteln Fühl ich daß sie längst gelöst die Arme Daß ich längst allein am Wege stehe Aufgerafft dann mit gestrafften Sehnen Schreit ich weiter immer gradaus blickend Gradaus blickend tret ich in die Thüre Hut und Mantel leg ich ab die Kinder Klammern jubelnd sich an mich und endlich Schüttelt ungeduldig mich das Ältste Vater Vater Was für Augen machst du Und das Nächste ruft mit Händepatschen Und was hast du heut für rote Backen Dieses also ist mein Fest der Demut Schnurrig werdet ihr die Weisheit finden Die das Weib mir zugeraunt am Wege Schnurrig daß ich mich vor diesem Weibe Ohne Stolz in tiefster Andacht neige Rätselvoll zum mindesten erscheint euch Jenes kurze Trostwort der Sibylle Aber ich verstehe sie vollkommen Auf der Heide schon in früher Kindheit Lernt ich ihre Sprüche still begreifen Denn dies Weib mit dicken braunen Zöpfen Jungen Brüsten und erglühten Wangen Meine Ur Ur Urgroßmutter ist es Die Natur Saht ihr sie nicht im Sturmtanz Jüngst sich drehen daß die Röcke flogen Wirbelnd fegte sie mit ihrem Röckchen Welkes Mürbes Morsches und Verdorbnes Und Gestorbenes zum Land hinaus Jetzo sind wir in den stillen Tagen Da sie schlummert oder unter Büschen Tief verborgen träumt und träumend sinnt Sinnend schafft und in sich selbst versinkt Tief hinunter taucht sie in sich selbst Aus geheimstem Grund die Kraft zu holen Doch nur wen ge Tage gönnt sie sich Andachtsvoller Ruhe Wenn in diesen Dunklen Tagen sich die Sonne wendet Neu beginnt sie schon den Werdekampf In Myriaden dunkler Kammern schlägt sie Zarte reizende Gewebe auf In Myriaden dunkler trauter Kammern Webt sie grüne Blätter bunte Blumen Klatscht sie in die Hände springen lachend Überall und überall die Knospen Und ans weiße Frühlingslicht hervor Quellen samtne Blätter seidne Blüten Recht im Licht mit weiblichem Behagen Spreitet sie ihr leuchtendes Gewand Aus

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  • Weihnachtsreime - Verse, Texte, Reime zur Weihnacht
    Hals auf und wollen was haben Sommers und Winters Winters zumeist Und gar um Advent herum werden sie dreist Dann fangen sie an zu bitten und betteln Papa zu Weihnacht du hast mirs versprochen Ich möcht einen Herd so richtig zum Kochen Und ich ein Zweirad Auf Weihnachtswunschzetteln Wachsen die stolzesten Träume sich aus Knecht Ruprecht schleppt das schon alles ins Haus Und morgens da steht von den zierlichsten Schuhen Je einer ganz heimlich hingestellt An dem allersichtbarsten Platz der Welt Die Schelme können des Nachts kaum ruhen Ob wohl der Weihnachtsmann sie entdeckt Ob er wohl was in den Schuh uns steckt Der Weihnachtsmann Er muß bald kommen Schon stapft er durch die beschneiten Felder Hat vom Rand der weißen Wälder Ein grünes Tännlein mitgenommen Von unseren Buchen die Spatzen und Krähn Können ihn sicher schon erspähn Gewiß sie haben den guten Alten Schon gesehen Sie lärmen und kreischen Als wollten sie doppelte Brocken erheischen Und hätten sie Schühlein vom Herrgott erhalten Ich fände sie morgens alle ich wett Eine zierliche Reih auf dem Fensterbrett Das wär eine Wonne für meine Kleinen Die gütigen Hände würden sich regen Und jedem was in sein Schühlein legen Ein Brötchen ein Krümchen vergäßen nicht einen Und ihr rosiges Kindergesicht Strahlte dabei wie ein Weihnachtslicht Ich aber will doch morgen sehen Wir haben ja schon Advent geschrieben Ob es beim alten Brauch geblieben Und wohl irgendwo Schühlein stehn Rechte Spatzenpantoffel mögen es sein Und geht gewiß nicht viel hinein Gustav Falke Weihnachts Erinnerung Es prangen alle Räume Im Festschmuck reich und schwer Es blinken Tannenbäume Aus hellen Fenstern her Die Sehnsucht die gemeinsam Nach hellem Weihnachtsstern Lebt allen die da einsam Zurück sich träumen gern Hat mir den Blick erhoben Empor zum Sternenraum Da taut herab von oben Der alte Märchentraum Ich bin ein Kindlein wieder Bin klein und froh und jung Ich höre Weihnachtslieder In der Erinnerung Wie das voll Lust und Wehe Wie das so selig ist Als ob herniedersehe Auf mich der heil ge Christ Oskar Häring Weihnachtsgebet O mein Jesus den ein irdisch Weib in milden Armen wiegte Der sich wie ein Staubgeborner dicht ans Mutterherze schmiegte Mit erbarmungsvollem Lächeln blickst du Kindlein mir entgegen Neigst des Himmels sel ges Antlitz über mich zum Weihnachtssegen Heiße Bitten für mich selber heiße Bitten für die Sippe Bring ich statt des Orients Gaben heimlich Kind an deine Krippe Andre brachten Gold und Weihrauch ich kann nichts als Schmerzen bringen Andre singen in excelsis ich kann nur ein Kyrie singen Aber deines Stalles Türe ist geöffnet Ich darf kommen Und ich knie ein fremder Pilgrim zwischen Heiligen und Frommen Und ich knie in dunklen Kleidern zwischen denen die in Schleiern Weiß und silbern und mit Kerzen ihres Königs Ankunft feiern Und ich knie ein müder Bettler zwischen Wissenden und Klugen Und ich fühl daß deine süßen Kinderaugen nach mir suchen Sagt die Mutter sanft O nahe Fremdling denn du darfst ihn küssen Der ein Kind für dich geworden den die Engel betend

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  • Weihnachtserinnerungen - Erinnerung an Weihnachten
    Denkmal von ihr bliebe Dauern bis zum letzten Atom die Liebe Hermann von Lingg Weihnachten Gefeiert wurde schon in grauen Tagen Das Fest der Wintersonnenwende Der Sonnenheld besiegt die Finsternis Vor seinem Strahlenblick verrinnt die Nacht Die auf der Erde lang genug gebrütet Wir wissen es wir fühlen es wir jubeln Weihnachten seid gegrüßt Willkommen Allen die nach Licht sich sehnen Ob sie in Tempeln vor Altären knieen Ob sie im Stillen beten zu dem Einen Es ist derselbe große ew ge Gott Der aus der Blume zarten Schönheit leuchtet Der im Geschlecht der Hochwaldtannen ragt Und dessen Antlitz Erd und Himmel sind Der Gott der auch in Herzen wohnen muß Wenn er nicht tot sein soll für alle Welt Die Menschheit ruft nicht mehr nach solchen Helden Die mit dem Schwerte ihren Brüdern helfen Wir feiern die Erleuchteten Erlösten Die liebesstark und geistesmächtig sind Das sind allein die Helden uns rer Tage Des Himmelreiches Söhne auf der Erde Die Menschen in der Nacht die Hassenden Die aber sind die Drachen uns rer Zeit Ist nicht der Weihnachtsbaum ein Bild des Lebens Die erd gebund nen Wurzeln sind die Kräfte Die aus der Scholle nach Gestaltung drängen Um in die Welt der Formen aufzusteigen Die Lichter doch die im Gezweige glänzen Die Geister sind es mit dem Seherblick Sie wandeln lebend leidend unter uns Und weisen uns die Pfade zur Erkenntnis Ihn den sie Heiland nennen sollt ihr jetzt Auf keinem blut gen Kreuz gemartert seh n Er lebt er ist lebendig unter uns Weil alle Niederträchtigkeit und Tücke Weil alles Blut das schon in Schlachten floß Die eine Wahrheit noch nicht ausgelöscht Daß wir nur einig durch die Liebe werden Der Nazarener war der Menschen Bruder Weil er das Leid der andern so empfunden Als wär s die Wunde seines eig nen Herzens Ihr sollt einander lieben Wer das gesprochen glänzt für alle Zeiten Als Wipfelflamme von dem Weihnachtsbaume Otto Meixner Im Dorf um Weihnacht Weht irgendwo Stimmung durch die Zeit So ist s wenn s im Dorf um Weihnacht schneit Die ganze Luft ist voller Musik Und jedes Auge ein Sternenblick Vom Tann hoch über dem Walddorf stapft Beim Abendläuten den Bart bezapft Der Taglöhner der sich den Christbaum gestohlen Daß keiner es hört auf naglichten Sohlen Darunter ein jeder Span zersplittert Und selbst die feste Straße erzittert Auf dem einzigen Dorfweg herein Hält an dem Backhaus wo grad beim Schein Der rußigen Laterne sein Weib soeben Den dampfenden Kuchen versetzt ins Leben Treulich traben die beiden von dannen Sie mit der Diele Er mit der Tannen Duftendem Strauß Bald schimmern sechs Lichter Über sechs strahlende Kindergesichter Die zugleich mit strahlenden Seelen Das Zuckergebäck am Bäumchen zählen Vater Jedem trägt es heut drei Ruft das Ältste mit jubelndem Schrei Beim reichen Bauern tritt noch der Pate Unangeklopft durch die Tür um die Gnade Der größten Brezel Nüsse und Kleider Letztre noch feucht vom Bügeln beim Schneider Über das wartende Wissen zu schütten Denn das alles sind stehende Sitten

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