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  • Weihnachten, Reime - Weihnachtsgedichte, kritisch, sozialkritisch
    ferne Wunderzeiten entrückt Und alte Legenden und himmlische Sehnsucht Zarte Lieb und große Erinnerung Quellen aus den rauhen einfachen Tönen Tiefer und inniger Spricht der Frömmigkeit Wort Die wunderliche Melodie Als in den Kirchen Der neuen Künstler Wirrwarr Die alle Töne keck aufbieten Um zu heucheln und zu grimmassiren Und mit weltlichem Prunk Das Heilige höhnen Ludwig Tieck Weihnachten So steh ich nun vor deutschen Trümmern und sing mir still mein Weihnachtslied Ich brauch mich nicht mehr drum zu kümmern was weit in aller Welt geschieht Die ist den andern Uns die Klage Ich summe leis ich merk es kaum die Weise meiner Jugendtage O Tannebaum Wenn ich so der Knecht Ruprecht wäre und käm in dies Brimborium bei Deutschen fruchtet keine Lehre weiß Gott ich kehrte wieder um Das letzte Brotkorn geht zur Neige Die Gasse gröhlt Sie schlagen Schaum Ich hing sie gern in deine Zweige o Tannebaum Ich starre in die Knisterkerzen Wer ist an all dem Jammer schuld Wer warf uns so in Blut und Schmerzen uns Deutsche mir der Lammsgeduld Die leiden nicht Die warten bieder Ich träume meinen alten Traum Schlag Volk den Kastendünkel nieder Glaub diesen Burschen nie nie wieder Dann sing du frei die Weihnachtslieder O Tannebaum O Tannebaum Kurt Tucholsky Weihnacht Weihnacht Weihnacht Tausend Jubelklänge Schallen froh zum Himmelsdom empor Weihnacht Weihnacht Tausend Freudensänge Schlagen an mein wonnetrunknes Ohr Mag ich einsam auf den Gassen lauschen Oder tret ich in den bunten Saal Lied und Scherz zu mir herüber rauschen Lust und Wonne hallt von Berg und Thal Weihnacht Weihnacht Siehe tausend Kehlen Jauchzen dir und deiner stillen Pracht Aber hunderttausend arme Seelen Ächzen draußen in der kalten Nacht Hunderttausend arme Schächer wimmern Ach vergebens um ein Stückchen Brot Und aus hunderttausend Hütten schimmern Frost und Hunger Elend Gram und Noth Weihnacht Weihnacht Ach aus goldnem Hause Flammt der Kerzenschein mit hellem Strahl Doch das Elend weint in dunkler Klause Blut ge Zähren stumm in Todesqual Harter Mann der du mit tollem Schwärmen Übertäubst des Bettlers Klagelied Rührt dich nicht der Armuth stilles Härmen Die vor deinen Thüren bebend kniet Weihnacht Weihnacht Nacht da Gott gesendet In die Welt den eingebornen Sohn Sieh dein Walten blieb noch unvollendet Und es dünkt uns fast ein grimmer Hohn Sprich Allmächt ge Liebe kannst du s leiden Dass umsonst sein Brot der Arme sucht Dass am üpp gen Mahl sich Tausend weiden Doch der Bettler Schar dich wild verflucht Weihnacht Weihnacht Kennst du kein Erbarmen Ew ger Gott verschließt sich uns dein Herz Kam dein Jesus Christus nicht den Armen Nicht zu stillen der Betrübten Schmerz Gott mein Gott was hast du uns verlassen Deine schöne Welt verscheidet still Sieh dein Volk verhungert auf den Gassen Und kein Heiland der ihm helfen will Adolf Strodtmann Zu Weihnachten Das war in längst gestorbner Kinderzeit Der dunkle Rittersaal stand warm in Helle Die Tür verschloß den Baum der Seligkeit Wir warteten des Wunders auf der Schwelle Es brach das Licht sich diamantne Bahn Durch Spalt und

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  • Weihnachten, Texte - kritische, sozialkritische Weihnachtstexte
    Heilands Wiegenstätte Die andachtsvolle Menge ruft Warum wollt ihr ihr tiefen Glocken In s Auge mir die Thräne locken Die sich zurück nicht drängen läßt Warum wollt ihr mich wieder mahnen An meiner Kindheit lichte Bahnen An meiner Kindheit schönstes Fest Wollt ihr mit euren heiligen Klängen Noch einmal mir die Brust beengen Und dringen auf der Seele Grund Umsonst umsonst mein Kinderglaube Ward längst dem Leben schon zum Raube Und nicht mehr beten kann mein Mund Ich hab vergessen zu erheben Den frommen Blick nach jenem Leben Das manchen Armen trösten muß Mir ist der Glaube zu zerspittern Zu nichts im Ganzen zu verwittern Ein lieber heißersehnter Schluß Mir ist es trostesreich zu nennen Daß wir uns endlich dürfen trennen Von Allem was uns je beirrt Und daß nach allem Hoffen Bangen Nach allem Meiden und Verlangen Uns endlich endlich Ruhe wird Heriberta von Poschinger Weihnachten 1891 Ehre sei Gott in der Höh Frieden auf Erden Und den Menschen ein Wohlgefallen Weihvoll so in die Weihnacht Tönt der Engel uralter Gesang Hoch durch die Himmel Aber auf Erden Ist alles anders Schwer auf das Schwert Stützen sich stöhnend Unter der Waffen wucht gem Gewicht Die feindlichen Völker Grimm an

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  • Religiöses Weihnachtsgedicht - religiöser Vers, Reim, Text zu Weihnachten
    Und teilt sie freundlich aus Läßt man den König heute Zu allen Thüren ein So sollen auch die Herzen Ihm nicht verschlossen sein Ein Haus hat nicht ein jeder Ein Herz hat jedermann Ein Herz das man ihm öffnen Das man ihm schenken kann Ernst Heinrich Fischer Weihnacht Wieder hat der Himmel Still sich aufgethan Lauschend hält die Schöpfung Ihren Odem an Denn es steigt hernieder Der die Welt gemacht Und die Klarheit Gottes Leuchtet durch die Nacht Doch nur eine Krippe Keinen Königsthron Wählte sich des Vaters Eingeborner Sohn Macht in euren Herzen Ihm ein Bettlein weich So macht er hinwieder Selig euch und reich Dank sei ihm und Ehre Der vom Himmel kam Und die Not der Erde Willig auf sich nahm Der uns ew ges Leben Hat herabgebracht Und das Reich darinnen Fried und Freude lacht Heller Weihnachtsjubel Klinge weit und breit Und er übertöne Jedes Erdenleid Ernst Heinrich Fischer Die heilige Nacht Seht dort das holde Kindelein Wo kam es her Wes mag es sein Die Engel haben es gebracht In stiller heil ger Weihenacht Es kam aus seines Vaters Schoß Im Kripplein lag es nackt und bloß Maria nahm es auf geschwind Das wundersüße Jesuskind Maria hält s in ihrem Arm Schaut s an mit Mutterblicken warm Mein Kind so spricht sie hoch erfreut Sieh da was dir der Engel beut Die zarte Lilie welche Pracht Mit Blättern leuchtend wie Smaragd Es glänzt die Blüte siehst du nicht So helle wie das Sonnenlicht Im Silberkelche schau nur hin Sechs güldne Fädchen blinken drin Streck aus die Hand o Kindlein mein Nimm hin die Lilie sie ist dein Das Kindlein hört s doch abgewandt Streckt s nach der Blume nicht die Hand Die Hand streckt s nach der Dornenkron Die reicht ihm Zachariä Sohn Es greift danach wie weh es thut Die Dornen stechen bis aufs Blut Maria sieht s mit heißem Schmerz Ein Schwert dringt durch ihr Mutterherz Doch sehen s auch die Engelein Und können nicht mehr schweigsam sein Sie preisen laut sie beten an Was Gott an mir und dir gethan Denn siehe mir und dir zugut Vergießt dies Kindlein einst sein Blut Und seiner treuen Liebe Lohn Wird sein die scharfe Dornenkron Kommt alle her kommt her und schaut Den Weg mit heil gem Blut betaut Die Krippe und das Kreuz so nah Hier Bethlehem dort Golgatha Ernst Heinrich Fischer Große Freude Freude große Freude in der heil gen Nacht Haben aus dem Himmel Engel sie gebracht Freude große Freude kehrt jetzt bei uns ein Draußen klopft sie leise laßt sie schnell herein Laßt sie ein ihr Armen denn sie macht euch reich Auch ein hartes Lager macht die Freude weich Und die engste Hütte macht sie hell und weit Macht ein hären Hemde uns zum Feierkleid Und ihr Hochbetrübten die seit langer Zeit Ihr in eurem Schmerze wie begraben seid Die vor allem Kummer ihr schon nicht mehr wißt Ob es Nacht ob Morgen wieder worden ist Freude große Freude zieht

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  • Christliche Weihnachtsgedichte - christliche Verse, Reime, Texte zu Weihnachten
    Will uns die Erlösung bringen Der da heißet Jesus Christ Und der liebe Heiland ist Oskar Häring Jesus Als das letzte Wort gesprochen Fast sein Auge schon gebrochen Er sich gottverlassen wähnt Müd ans Kreuz den Scheitel lehnt Trifft ein letzter Schimmer Licht Noch sein sterbend Angesicht Und er sieht in Weltenweite Fremden Landes Schneegebreite Hohe Tannen immergrün Nebel ihren Saum umziehn And an jenem Saum er wähnt Steht das Kreuz an das er lehnt And ihm ist er blickt zu Tale Dort in einem Abendstrahle Hoch von tausend Türmen glühn Sieht er Kreuze Goldlicht sprühn Glocken klingen Weihnachtsruh Sieh dein Heim Erlöser du Hermann Hango Weihnacht Es klingt ein Lied aus alter Zeit Wie Sternentraum so rein Von eines Kindleins Herrlichkeit Und schlichter Hütte hellem Schein In eine Nacht von Wahn gebar Als sich die Zeit erfüllt Das Weib den Menschensohn der klar Den Widersinn der Welt enthüllt Sein Auge war so himmelstief Durchstrahlte Trug und List Der Lichtheld wuchs sein Schicksal rief Am Kreuze hing der erste Christ Noch immer hängt der Mensch am Kreuz Noch immer jammern Fraun Dem Glockenklang des Weihgeläuts Mischt sich des Wahnsinns Weh und Graun Der Geist der stark mit Feuer tauft Wird immer noch geschmäht Noch wird verraten und verkauft Wer Saat der kühnen Liebe sät Noch sind so viele Augen blind Herrscht ungerecht Gericht Doch wieder ward die Wahrheit Kind Und langsam langsam wächst ihr Licht Karl Henckell Wieder ist s Weihnacht Wieder ist s Weihnacht ihr sehnenden Herzen Wieder die Tage der Freude im Leid Weichet ihr Sorgen und schwindet ihr Schmerzen Denn es ist Weihnacht o selige Zeit Singet das Ehre sei Gott ihr Erlösten Mit der lobpreisenden oberen Schar Lasset das Friede auf Erden euch trösten Jauchzt daß der Höchste so gnädig uns war Schaut in die Zukunft mit seligem Hoffen Wehrt den Gedanken der Trauer der Pein Dankt daß der Himmel in Liebe uns offen Feiert die Weihnacht mit Loben allein Elisabeth Kolbe Weihnachtssaat Gen Himmel groß durch Winterland Und weiße Sternennacht Ein Sämann schreitet bis zum Rand Der fernsten Wehr und Wacht Er schreitet mit gewaltigem Schritt Den Riesenacker ab Und mißt den blutigen Ernteschnitt An Helm und Kreuz und Grab Vor manchem Hügel schneeumhüllt Da stockt des Sämanns Fuß Er neigt das Haupt von Schmerz erfüllt Und beut der Ehrfurcht Gruß Dann richtet sich sein Rücken fest Nach Gottes Ruf und Rat Schwingt er den Arm und fallen läßt Er segnend seine Saat Und wenn ein Saatkorn fällt so sprießt In freier Heimat Grund Die Kampf und Not zusammenschließt Ein neuer Menschenbund Und wo zu Kindesweisen hell Erwacht der Lichter Schein Tief springt im Herzen auf ein Quell Der löscht der Mütter Pein Und wo sich heimlich um Verlust Die Seele sorgt und müht Da geht ein Stern auf in der Brust Der Stern der Zukunft glüht Das wirkt des großen Sämanns Hand In weißer Weihenacht Er wirft die heilige Saat ins Land Der deutschen Liebesmacht Karl Henckell Der Wunderbaum Einst war er grün und

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  • Christliches Weihnachtsgedicht - christlicher Vers, Reim, Text zu Weihnachten
    kann ich immer Auf sich rem Felsengrunde ruhn Und ist durch dich der Himmel mein Was sollte ich noch traurig sein Dora Naumann Zwischen Bergen Über aller Schwere Steht mein Fuß zur Zeit Wundersame Chöre Singt mir Ewigkeit Unerhörte Wunder Sind um mich erwacht Von den Sternen steigt zu mir herunter Gott in jeder Nacht Leuchtend blaut sein Mantel Mit dem Silbersaum Und sein Stock aus Sandel Duftet durch den Raum Weil er nicht die Steine Grauer Gassen tritt Bringt er alles Süße Blütenreine Seiner Himmel mit Meiner Stube Wände Fließen breit hinaus Ohne Dach und Ende Wird um mich das Haus Unter meinem Bette Rauscht des Lebens Strom Ganz in Liebe fern dem Haß der Städte Halte ich mit Gott die Weihnachtsmette Wie in einem Dom Alfons Petzold O Tannenbaum o Tannenbaum wie treu sind deine Blätter Daß jedes Christenherz sich freue Du unvergessner Kindheitssang Von Tannengrüns erprobter Treue Ertönst du lieblich nun aufs neue Welch Trösten haucht dein milder Klang Wohl sehen wir mit tiefem Trauern So manches holde Glück verblühn Jedoch das Eine muß ja dauern In allen Leidens Winterschauern Des Glaubens treues Tannengrün Franz Josef Zlatnik Die Christnacht Aus Nacht zum Licht ruft uns das Festgeläute Hallt bis zum mitternächt gen Stundenschlag Die Schläfer weckend vorbereit uns heute Die Weihenacht zum ew gen Freudentag Zum zweitenmal hat Gott das Wort gesprochen Es werde Licht wie einst beim Weltbeginn Da ist die Morgenröthe angebrochen In holder Kindgestalt das Wort erschien Als Sonne hat auf Tabor es geblendet Die Augen Sterblicher mit höchstem Glanz Und dann zum Untergange sich gewendet Auf Golgatha im blut gen Wolkenkranz Geleuchtet nochmals mit Verklärungsschimmer Und seine Werke liebend angeseh n Dann unsern Blicken sich verhüllt auf immer In bessern Welten wieder aufzugeh n Was soll denn nun der helle Glanz bedeuten Durch den die Nacht so schön so festlich ist Die Engel sind s die uns zum Kripplein leiten Wo Jesus Christus uns geboren ist Sie öffnen uns mit ihrer Himmelsklarheit Das Geistesauge das die Trägheit schließt Und zeigen uns den Weg zur Lieb und Wahrheit Zu Ihm der unser Licht und Leben ist Geboren will ja heut in unserm Herzen Das Gotteskind im Schooß der Demuth sein Ein starker Held dann unter Leidensschmerzen Und unser Retter in des Todes Pein Auch Engelstimmen dann uns grüßen werden Wenn wir anbeten vor dem Himmelskind Ehr sei Gott in der Höh und Fried auf Erden Den Menschen welche guten Willens sind M A Ungewitter 1 Mitternacht Es strahlt aus Nebelweiten Ein ferner heil ger Schein Zu Anfang aller Zeiten War Gott und Gott allein Da lag er auf den Tiefen Da schwebt er auf der Flut Die Geister alle schliefen Er war das höchste Gut Und wie aus dichter Hülle Die Morgensonne steigt Hat seine Kraft sein Wille Den ew gen Sohn gezeugt Das war das erste Werde Das war das erste Wort Das schuf hernach die Erde Und schafft noch immer fort Geheimnis hocherhaben Mysterium groß und still Hochwürdigste der Gaben Die uns

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  • Religiöse Gedichte zu Weihnachten, Christfest, zur Weihnacht
    hassen Was aus dem Niedern Emporgeblüht Stillgewaltig Sie überglänzet Dich aber retten Einfalt und Liebe In ein sicheres Land Wo unter Palmen du Zum Sieger reifst Aber du kehrst zurück Und breitest dein Reich Königlich heiter Ueber die armuthsel ge Verworrene Welt Ein zweites Leben hocherhaben Ueber dem winselnden Kummerdasein Im Koth und Staube Entfachst du in deiner Jünger Busen Daß sie nicht gieren nach Gold und Glanz Nicht nach der rasch zerpflückten Eintagsblume der Lust Mit welcher Knecht und Gewaltherr Sich thöricht schmücken Denn uns durchduftet Das tiefste Gemüth Deines Paradieses Unverwelklicher Kranz Wir wandeln enthoben Der Erdenschwere Auf Morgenwolken Ueber das Gemeine hin Das unter unsrer Ferse Sich knirschend bäumt Hast du den Deinen Alles zugeeignet Heiliger Genius Und sie vergäßen zu danken Was dies Sonnenstäubchen Ihres Daseins Allein verklärt Mit demantenem Farbenspiel Ich so lange Mein Athem bildet Stammelnde Worte Will dich preisen und feiern In allen Stunden Wo dein Hauch Flammen herabsprüht Auf schönheitstrunkene Stirnen Und nicht ein Becher Festlicher Nächte Netze die Lippe mir Daß ich die ersten Tropfen Nicht dir du Beseelender sprengte Komm herab o komm In geweihter Nacht Zu uns den Deinen Und bleibe bei uns Wenn unsere Seele zagt Lehr uns die Botschaft Deiner welterlösenden Holden Gewalt Ausbreiten unter den Menschen Ob auch Begier und Tücke Und stumpfer Knechtssinn Lästern und höhnen Doch ihnen vergieb Den Unwissenden was sie freveln Uns aber bleib ein Tröster Bis an das Ende Und den letzten Strahl Des brechenden Auges Laß ihn begegnen Dem milden Stern Der von Anbeginn Zu dir die Pfade gezeigt Hirten und Königen Paul Heyse Weihnachtfreude Steh auf die Sonn ist aufgegangen Es scheint das Licht der Herrlichkeit O Seele klinge dein Verlangen Hell kling herein die neue Zeit Laß heut die frohe Kunde schallen Weit über n Erdenball ringsum Erklinge singe künde allen Der Menschheit Evangelium Dies ist das Licht dies ist der Morgen Der Vorwelt dünner Dämmerschein Oft leuchtend auf und oft verborgen Nun scheint er hell zur Welt herein Das Liebesrätsel ew ger Güte Der Frommen Hort der Weisen Lust Der Sehnsucht süße Rosenblüte Erblüht nun voll in jeder Brust Drum sollst du frohe Liebe klingen Daß alle Welt in Wonne sei Mit allen Himmelschören singen Ihr dunkle Menschen eilt herbei O eilet euch im Licht zu baden Der Glanz des Himmels strahlt herein Und Jeder Jammer jeder Schaden Der Nacht soll weggeleuchtet sein Kommt alle die ihr lieft verloren In freudenloser Finsternis Denn Jesus Christus ist geboren Es scheint das lichte Heil gewiß O Liebesglanz o Lebensmorgen O Wunderbarer Gottesschein Weg Sünden Schmerzen Zweifel Sorgen Denn Jesus Christ will unser sein Friedrich Christian Daniel Schubart Gebet eines kleinen Knaben an den heiligen Christ Du lieber heil ger frommer Christ Der für uns Kinder kommen ist Damit wir sollen weiß und rein Und rechte Kinder Gottes sein Du Licht vom lieben Gott gesandt In unser dunkles Erdenland Du Himmelskind und Himmelschein Damit wir sollen himmlisch sein Du lieber heil ger frommer Christ Weil heute dein Geburtstag ist Drum

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  • Christliche Gedichte zu Weihnachten, Christfest, zur Weihnacht
    und klingt in alle Welt Hinaus in jubelnden Akkorden Dem Ewigen sei Ruhm und Heil Dem Herrscher in des Himmels Chören Und Friede sei der Menschen Theil Die gläubig Gottes Stimme hören Johann Pfeifer Der Seele Himmelsheimweh Wann wird Christkindleins Weihnachtsbaum Dem Aug des Kindes scheinen So fragt es wachend wie im Traum Fast möcht in Weh es weinen Wann wird es Licht daß länger nicht Ich darf im Dunkeln warten O dürft ich geh n und heut noch seh n Christkindleins Weihnachtsgarten Ich bin ja in der Fremde hier Und möcht zu Hause kommen D rum schlägt das arme Herz in mir So bang und so beklommen Wohin ich geh und was ich seh Nichts kann mir Freud gewähren Daheim zu sein das ist allein Mein sehnlichstes Begehren Bin ja ein Waislein auf der Welt Mein Vaterland liegt droben D rum hab ich zu des Himmels Zelt Den feuchten Blick erhoben Die Sternlein dort die fort und fort So süß und hell mir winken Sie scheinen hier wie Lichter mir Die dort am Christbaum blinken Ich bitt Dich liebes Jesuskind Mach doch die Thür mir offen Du weißt ja wie die Kinder sind Wenn sie so sehnlich hoffen Die Zeit scheint lang das Herz klopft bang Die Stunden kaum vergehen Bis sie voll Glück vor ihrem Blick Des Christbaums Lichter sehen So lang Du aber willst von mir Daß ich noch wart auf Erden Will ich mit Deiner Gnade hier Ein gutes Kind noch werden Das Kind ist gut das allzeit thut Nach Vater Wunsch und Willen Will treu und rein den Willen Dein D rum jederzeit erfüllen Dann wirst Du Deines Kindes Herz Ja um so lieber sehen Und um so schneller himmelwärts Wird meine Wallfahrt gehen Welt stör mich nicht vor Gottes Licht Muß all Dein Glanz versinken Ich seh im Traum schon jetzt den Baum Der ew gen Weihnacht blinken Cordula Peregrina Geh auf in mir Es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir Isaias 60 Geh auf in mir mit Deinem Licht Du Weihnachtssonne säume nicht Geh auf in meinem Herzen Geh auf in mir mit Deiner Pracht Vertreibe meiner Sünden Nacht Verscheuche Schuld und Schmerzen Lenke senke Deine Strahlen Heut zumalen So voll Gnade Auch auf meines Lebens Pfade Geh auf in mir wie heut zur Welt Die Sonne strahlt vom Himmelszelt Ihr Weihnachtsgruß zu bringen Wie sie der Wolken Grau durchbricht Und nun mit gold nem Strahlenlicht Scheint alles zu durchdringen Eile theile So die Sorgen Die verborgen Schwer mich quälen Gnadenlicht laß nie mir fehlen Geh auf in mir mein Herz ist todt Erweck es Du es bangt in Noth Nur Du kannst Trost ihm geben Geh auf in mir mein Geist ist trüb Mach Du ihn licht die Seel braucht Lieb Dein Hauch wird sie beleben Neue Treue Mich durchdringe Daß ich singe Voller Wonne Dir mein Lied o Weihnachtssonne Cordula Peregrina Weihnachts Kommunion Mein Jesus ja jetzt hab ich Dich Und Weihnacht wieder ist s

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  • Religiöse Weihnachtsverse, Weihnachtsreime, Weihnachts Texte
    Mut Wohlan geliebtes Menschenherz Teil treu mit Mir jetzt Kreuz und Schmerz Dann teil Ich durch mein Fleisch und Blut Auch Kraft dir mit in Leidensglut Dann schließen einen Bund wir heut Für Leben Zeit und Ewigkeit Und wenn einst Leid und Zeit entfloh n Bin droben Ich dein Licht und Lohn Cordula Peregrina An Christkindleins Weihnachtskrippe Sag an Du süßes Himmelskind Im harten Krippenbette Warum kein Wieglein weich und lind Du wählst als Schlummerstätte Ach Gott erbarm kein Kind so arm Ist je zur Welt geboren Sag warum Du Dir denn zur Ruh Nur Stroh und Heu erkoren Sieh her du liebes Menschenkind Das tu ich deinetwegen Ich bring als Weihnachtsangebind Die Armut dir entgegen Sei arm im Geist denn so nur weißt Mein Herz du zu gewinnen Drum willst du hier gefallen Mir Mußt du die Armut minnen Doch sag mir auch lieb Jesulein Was läß st Du denn Dich binden Muß ich in Windeln Dich so klein So schwach und hilflos finden Du schufst die Welt jetzt aber hält Dich Mutterhand gebunden All Dein Macht zur heil gen Nacht Scheint gänzlich sie entschwunden O sieh du liebes Menschenherz Das ist für dich geschehen Ich sah dich einst mit tiesem Schmerz Den Weg des Stolzes gehen D rum wollte Ich Gehorsam dich Durch Meine Windeln lehren Gehorsamspflicht üb treu und schlicht So lebst du Mir zu Ehren Und endlich sag lieb Kindlein mir Was soll der helle Schimmer Ist alles doch so rein an Dir So klar wie Lichtgeflimmer Wie Dich entzückt mein Aug erblickt Kann s doch nicht satt sich sehen Bei diesem Schein so strahlend rein Ist s um mein Herz geschehen O sieh Ich bin der Jungfrau Sohn Das Lamm das makellose Nur unter Lilien ist mein Thron Mit ihnen nur Ich kose D rum soll auch dir aus Lieb zu Mir Von allen Erdenblüten Die Lilie rein am liebsten sein Und sollst du treu sie hüten Gehorsam Armut Keuschheit bring Ich dir vom Himmel nieder drei Perlen acht sie nicht gering Verlier sie nimmer wieder Sei arm und klein und keusch und rein Gehorsam Mir ergeben Dann schenk Ich dir Mein Herz schon hier Und einst das ew ge Leben Cordula Peregrina Weihnacht in der Eucharistie Ein lebend Bethlehem du bist O Christenherz fürwahr Darin es wieder Weihnacht ist Und sein soll immerdar Tritt st zum Altar des Herrn du her Lobsingen Engel hier Gott in der Höh sei Preis und Ehr Und Friede sei mit dir Der Stall die Höhle sollst du sein O Christenherz fürwahr Allwo der Gottmensch zog hinein In Demut wunderbar So oft am Tisch des Herrn du kniest Wird s in dir heil ge Nacht Und mit des Glaubens Aug du siehst Des Himmels ganze Pracht Die Weihnachtskrippe sollst du sein Glückselig Christenherz Das Jesukindlein schließen ein Und tragen allerwärts So oft das Brot des Lebens du Empfängst durch Buße rein So oft hält Jesus Krippenruh In deines Herzens Schrein Wie unaussprechlich ist dein Glück Du selig Christenherz Und

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