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  • Gedichte "Christkind" - Gedichte über das Christkind
    Das Kindlein einzuladen Sie haben drin kein Ohr Ein jeder Vater lenkt Den Sinn auf seine Kinder Die Mutter sie beschenkt Denkt sonst nichts mehr noch minder Ans Kindlein Niemand denkt O lieber heil ger Christ Nicht Mutter und nicht Vater Hab ich wenn du s nicht bist O sei du mein Berather Weil man mich hier vergißt Das Kindlein reibt die Hand Sie ist von Frost erstarret Es kriecht in sein Gewand Und in dem Gäßlein harret Den Blick hinaus gewandt Da kommt mit einem Licht Durch s Gäßlein hergewallet Im weißen Kleide schlicht Ein ander Kind wie schallet Es lieblich da es spricht Ich bin der heil ge Christ War auch ein Kind vordessen Wie du ein Kindlein bist Ich will dich nicht vergessen Wenn alles dich vergißt Friedrich Rückert Christkind Wir hatten Wald und Schachen abgepirscht Und schlenderten zum Mittagshalt die Büchsen Entladend oder sichernd Strohgelb fahlrot Und lichtblau spritzten aus den Reisighaufen Die Flammen nach dem reifbesprengten Zweigwerk Der Buchen Plaudernd saßen wir ums Feuer Da schüttert das Geländ erst leis dann stärker Es dröhnt es stößt und qualmend hetzt der Zug An uns vorüber kaum ein Dutzend Klafter Aufblitzt das weiße Kreuz im roten Feld An einem Wagen glänzend aufgemalt Dort haust die Post Die Wagenschiebtür ist Zurückgestoßen Aufgestapelt türmen Die Herrlichkeiten Schachteln Rollen Kistchen Mannshohe Skier ein Davoser Schlitten Ein herrisch Schaukelpferd mit Schweif und Mähne Pakete Ballen eingenäht verschnürt Versiegelt Durch die offne Türe wälzen Sie auf die Wagenrampe bis zum Rand sich Des Eisengitters Jeglich Stückchen wandert Emporzublicken unter Tannenzweigen Und unverhoffte Freude zu entzünden Hoch auf dem Wagendache sitzt das Christkind Die Wangen blühn die Krauselhaare glänzen Ein Tännchen hält es in der Rechten voll Von blanken Sternen und farbigen Kerzen Die Linke schwingt ein schlank und gülden Glöcklein Das klingelt

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  • Gedichte über Weihnachtsengel - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    Christ In der Nacht vorm Christ fängt s an zu schnei n die Welt liegt still als schliefe sie ein Der Engel tritt an den Waldessaum und trägt einen brennenden Weihnachtsbaum Äpfel und Nüsse sind daran und auch ein Herz aus Marzipan Und der Lichtlein leuchten wohl hundert und mehr und streuen ihren Schimmer weit umher Der Engel lugt ins schlafende Land und steigt hinab den Baum in der Hand und unten geht er von Haus zu Haus weht keins der himmlischen Lichter aus In alle Fenster sieht er hinein ob da auch schlafende Kinder sein da geht ein Lächeln durch ihren Traum und sie träumen alle vom Weihnachtsbaum Große Kinder und alte Leut sagen dann wohl stillerfreut Morgen Abend um diese Zeit Und sehn zum Fenster hinaus wie s schneit Ganz leise fallen die Flocken und dicht ist alles so still und weiß und licht nur ganz Kluge Helläugige seh n vom Engel noch leichte Spuren geh n Als ob ein zierliches Rehlein lief ganz obenhin sank gar nicht tief Blieb aber riech nur in der Luft so ein seltsamer süßer Duft Und liegt überm Land und weit hinein so ein stiller himmlischer Schein wie auf der schlafenden Kinder Gesicht der Widerschein vom Weihnachtslicht Gustav Falke Der Baum des Friedens Ich weiß im Dunkel steht ein Baum mit Kerzen übervoll besteckt Manchmal in einem schönen Traum ein Engel sie zum Leuchten weckt Der ganzen Erde Menschen seh ich stehen unter seinem Grün aus ihren Herzen will kein Weh will nur verklärte Freude blüh n Kein Kampf und Sieg ist unter ihm nicht eine einzige Stimme flucht indes ein gold ner Cherubim in seinen Zweigen Früchte sucht Es steigt der Engel Tag und Nacht hinauf hinab und will nicht ruh n und legt der süßen Früchte Fracht den Menschen in die off nen Truh n Alfons Petzold Der Weihnachtsengel Die Sterne blitzen und funkeln Wie Aeuglein hell und klar Ein Engel schwebt zur Erde Bringt holde Gaben dar Es ist ein gütiger Engel Er eilt von Haus zu Haus Und theilt mit vollen Händen Die reichen Gaben aus Die Kerzen brennen und flammen Am schlanken Tannenbaum Und Aepflein roth wie Wangen Und Nüsse in goldnem Schaum Die Kinder jubeln und beten Und wollen vor Lust vergehn Da hört man ein Glöcklein klingen Und Engelsflügel wehn Hinauf zu den goldnen Sternen Zum heil gen Himmelsraum Sieht man das Kindlein schweben Gleich einem schönen Traum M Pilgram Weihnachtsfest Der Winter ist gekommen Und hat hinweggenommen Der Erde grünes Kleid Schnee liegt auf Blütenkeimen Kein Blatt ist an den Bäumen Erstarrt die Flüsse weit und breit Da schallen plötzlich Klänge Und frohe Festgesänge Hell durch die Winternacht In Hütten und Palästen Ist rings in grünen Ästen Ein bunter Frühling aufgewacht Wie gern doch seh ich glänzen Mit all den reichen Kränzen Den grünen Weihnachtsbaum Dazu der Kindlein Mienen Von Licht und Lust beschienen Wohl schön re Freude giebt es kaum Da denk ich jener Stunde Als in des Feldes Runde Die Hirten sind

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  • Gedichte über den Weihnachtsmann - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    Freud mein Kreuzchen dann Doch traurig blieb des Kind s Gesicht Es sprach Dein Kreuz das nützt mir nicht Bei mir zu Hause fehlt s an Brot Die Mutter krank der Vater tot Zum Bäcker ging ich schnell allein Tauscht gegen Brot mein Kreuzchen ein Bald war ich mit dem Brot auch da Jedoch das Kind ich nicht mehr sah Seit ich aus diesem Traum erwacht Hab ich nur an das Kind gedacht Nun will ich nichts vom Weihnachtsmann Vielleicht giebt er s den Armen dann Das Kinderherz so schwach und klein Ein Christentum schließt s in sich ein Du armes Herz Du thust mir leid Du kommst mit Deinem Schatz nicht weit Sie reißen Dir das Beste aus Und blutend kommst Du dann nach Haus Bertha Brandt Furchtbar schlimm Vater Vater der Weihnachtsmann Eben hat er ganz laut geblasen viel lauter als der Postwagenmann Er ist gleich wieder weitergegangen und hat zwei furchtbar lange Nasen die waren ganz mit Eis behangen Und die eine war wie ein Schornstein die andre ganz klein wie n Fliegenbein darauf ritten lauter lauter Engelein die hielten eine großmächtige Leine und seine Stiefel waren wie Deine Und an der Leine da ging ein Herr ja wirklich Vater wie n alter Bär und die Engelein machten hottehott ich glaube das war der liebe Gott Denn er brummte furchtbar mit dem Mund ganz furchtbar schlimm ja wirklich und Aber Detta du schwindelst ja das sind ja wieder lauter Lügen Na was schad t denn das Papa Das macht mir doch soviel Vergnügen So Na ja Richard Dehmel Großvater als Weihnachtsmann am Telephon Auf der Weihnachtsmärchenwiese Stapft jetzt täglich unsre Liese Ihre großen Augen sehn Nur noch Christkindflitter wehn Und sie späht in jede Ecke Hebt behutsam jede Decke Überall riechts schon nach Tann Kommt denn nicht der Weihnachtsmann Horch mit welch besondrem Tone Klingelts da am Telephone Schnell die Fußbank Und das Ohr Hält die Kleine an das Rohr Stottert Liese hier und dorten Und wie von des Himmels Pforten Tönt es tief und feierlich Kind der Weihnachtsmann bin ich O wie zittern da die Beinchen O wie knixt da unser Kleinchen Ruft verschämt als hätte sie Schon die Frage irgendwie Von den Lippen ihm gelesen Artig bin ich sehr gewesen Gut daß ich das hör mein Kind Weiter muß ich wie der Wind Hab noch vieles zu besorgen Komme zu dir übermorgen Schluß Ach Gott wie da in Hast Sie sich an das Köpfchen faßt Dieser Schrecken Dieser Kummer Ach ich hab nach seiner Nummer Nicht gefragt Sie klingelt an Bitte Fräulein Weihnachtsmann Adolf Ey Drei Tage vor Weihnachten Wie ich in der Dämmerung sacht Drei Tage vor der heiligen Nacht In dem bauschigen weiten Pelze Durch die wirbelnden Flocken stelze Auf dem Graukopf die rauhe Mütz Ducknackt wie der alte Fritz Und das Runzelgesicht mit dem langen Windverwehten Bart umhangen Hör ich hinter mir immer mehr Kleine Füßchen trippeln daher Das trappelt und hüpft grad wie die Spatzen Und wie sie piepsen und wie

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  • Gedichte über Knecht Ruprecht - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    Sind s gute Kind sind s böse Kind Theodor Storm Einer Dame mit einer Büchse Kaviar zum St Nikolaus Tag Chor der Stör Frauen Wir fühlen uns gar hoch geehrt Daß wie Knecht Ruprecht uns belehrt Dir unsre grauen Eier wert So haben in Geschwindigkeit Schwachsalzig in Gelindigkeit Wir dir gelegt zur Holle Feier Hier einen hübschen Haufen Eier Sollst dich nicht damit quälen Die einzelnen zu zählen Sperr nur dein holdes Mündlein auf Und laß den Dingen ihren Lauf Dann wird dir Wohlgeschmack beschert Heil der die hat wes sie begehrt Felix Dahn Zum Sankt Nicolaus Tag I Den Kindern Von Frau Holle dem Rotkehlchen und dem braven Mädchen Frau Holle blickte sorgenschwer Vom Himmel auf die Erden s giebt keine braven Kinder mehr Was soll daraus noch werden Einsiedler Es braucht Knecht Ruprecht gar so viel Der Ruten für die Buben Bald steckt der Wald mit Stumpf und Stiel Am Spiegel in den Stuben Und auch die Mädchen ach so hold Sie soll n nicht viel mehr taugen Die schöne Göttin weinte Gold Aus ihren goldnen Augen Da sang ihr zu ein Vögelein Mit einem roten Kehlchen Frau Holle mußt nicht traurig sein Weißt du mir Trost Liebseelchen Ich weiß dir Trost Ich bring ihn dir Ein kleines Mädchen kenn ich Das ist so brav unglaublich schier Bald auch den Namen nenn ich Doch hör nur erst sie weinet nie Muß man sie morgens waschen Nie mit dem Bruder hadert sie Und niemals thut sie naschen Sie hat ein Grübchen in dem Kinn Ein kirschenrotes Mündchen Ihr Haar ist blond und sanft ihr Sinn Sie ist ein mollig Ründchen Wenn Pat sie zum Konditor führt So nimmt sie s an bescheiden Und dankt und knixt wie sich s gebührt Das mag der Pat dann leiden Ihr Auge schwimmt

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  • Gedichte vom Weihnachtsbaum - Gedichte "Weihnachtsbaum"
    Lichter lieblicher Schein Die Tanne ist hoch doch sie werden s schon machen Auf Schlitten und auch huckepack schleppen sie alle die Schätze zusammen der Kleinste trägt den größten Sack Und Äuglein und Bäcklein vor Eifer flammen Wie die Ameisen klettern sie zwischen den grünen Nadelzweigen zerstechen die Hände zerstechen die Knie wer Tannen schmückt muß das nun mal leiden Morgen in der Heiligen Nacht wenn alles so weiß und so still in der Runde kommt die Märchenprinzessin sacht aus dem Wald und ahnt nichts zur Stunde Ei bleibt sie da verwundert stehn Meine lieben lieben guten Wichter Wie ihre großen Augen sehn Drin spiegeln sich alle die kleinen Lichter Ganz langsam geht sie um den Baum tippt hier an ein Äpfelchen dort an ein Nüßchen und gibt dem Hampelmann wie im Traum mit spitzen Lippen ein schelmisches Küßchen Gustav Falke Die Weihnachtsbäume Nun kommen die vielen Weihnachtsbäume Aus dem Wald in die Stadt herein Träumen sie ihre Waldesträume Weiter beim Laternenschein Könnten sie sprechen Die holden Geschichten Von der Waldfrau die Märchen webt Was wir uns alles erst erdichten Sie haben das alles wirklich erlebt Da stehn sie nun an den Straßen und schauen Wunderlich und fremd darein Als ob sie der Zukunft nicht recht trauen Es muss da was im Werke sein Freilich wenn sie dann in den Stuben Im Schmuck der hellen Kerzen stehn Und den kleinen Mädchen und Buben In die glänzenden Augen sehn Dann ist ihnen auf einmal als hätte Ihnen das alles schon mal geträumt Als sie noch im Wurzelbette Den stillen Waldweg eingesäumt Dann stehen sie da so still und selig Als wäre ihr heimlichstes Wünschen erfüllt Als hätte sich ihnen doch allmählich Ihres Lebens Sinn enthüllt Als wären sie für Konfekt und Lichter Vorherbestimmt und es müsste so sein Und ihre spitzen Nadelgesichter Blicken ganz verklärt darein Gustav Falke Der Tannenbaum Grünende Tanne mit Lichtern geschmückt Wie hast du oft schon mein Auge entzückt Wenn du voll Leben und leuchtender Pracht Zeugtest vom Wunder der heiligen Nacht Alles begraben in Eis und in Schnee Überall Sterben und bitteres Weh Aber die Tanne im grünenden Kleid Redet von Leben und sonniger Zeit Trübe die Tage die Nächte so lang Ringsum kein Jubel kein fröhlicher Klang Aber des Tannenbaums leuchtende Pracht Wandelt zum Tage das Dunkel der Nacht Auch in den Landen und Völkern umher War es einst trübe und finster und leer Überall Seufzen und Jammer und Not Überall Gräber und überall Tod Siehe da hat uns die heilige Nacht Leben und Frieden und Freude gebracht Siehe da hat sie die dunkele Welt Freundlich mit sonnigem Glanze erhellt Grünende Tanne mit Lichtern geschmückt Wie hast du oft schon mein Auge entzückt Wenn du voll Leben und leuchtender Pracht Zeugtest vom Wunder der heiligen Nacht Ernst Heinrich Fischer Weihnachtstännchen Ich lausche hoch von Wälderwarten Hinab ins schlummerschwere Feld Ersprossen ist der Sternengarten Und überblüht die dunkle Welt Es dämmert tief am Haldensteige Von grauen Kronen überdacht Ein Landhaus träumerisch in die Nacht Aus schmalem

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  • Gedichte "Heilige Drei Könige" - Gedichte, Verse, Reime
    sehn Es lächelt Siege Und Auferstehn Und Selbstbefreiung Von Selbstentweihung Von inn rem Kriege Und äuß ren Weh n Es war verloren Die Welt in Nacht Wir auserkoren Der Todesmacht Die Bösen plagten Die Guten zagten Du bist geboren Und Heil erwacht Worauf Propheten Solang gehofft Es mit Gebeten Erfleht so oft Ist uns erschienen Die s nicht verdienen Zu uns getreten Ist s unverhofft O Friedensknabe Der uns erfreut Mit Himmelslabe Die Erd erneut Weihrauch und Myrrhen Aus Goldgeschirren Zur Opfergabe Sei dir gestreut Du wirst erlösen Der Deinen Schaar Du wirst die bösen Zertreten gar Du wirst den Drachen Zunichte machen Der mit Getösen Schreckt immerdar Die Nacht des Todes Besiegt dich nicht Und kein Herodes Bezwingt dein Licht Du wirst die Deinen Zum Kampf vereinen Voll Morgenrothes Dein Angesicht Ich seh die Treuen Die Kämpfer steh n Für dich sich freuen In Tod zu geh n Mit hellen Wunden Es zu bekunden Daß du zu Leuen Sie auserseh n Ihr heil gen Streiter Im Gottesgefecht Die ihr zu Scheiter Die Unbill brecht O streitet muthig O streitet blutig Bis ewig heiter Licht herrscht und Recht Die ihr dem süßen Tod euch geweiht Die Engel müssen Es seh n mit Neid Mit Martyrkronen Wird man euch lohnen Euch Heil ge grüßen In Ewigkeit Friedrich Rückert Der Muttergottes Wiegenlied am Drei Königstage Nun schlummre fein Mein Jesulein Die Mutter wiegt und singt Dich ein Bald kommet zur Krippe der Könige Schar Die bringen die Gaben und Herzen Dir dar Dann weck ich sacht Dich wohlbedacht Nun schlummre mein Kindlein die Mutter wacht Gott Vater winkt dem Sterne Da brechen die Könige auf Sie ziehen weit und ferne Stets nach des Sternes Lauf Nun schlummre fein Mein Jesulein Die Mutter wiegt und singt Dich ein Der Stern sie treulich führet Hat wohl des Weges acht Daß sie kein Leid berühret Der Vater im Himmel wacht Nun schlummre fein Mein Jesulein Die Mutter wiegt und singt Dich ein Sie ziehen durch öde Strecken Vertrauen und glauben fest Nicht kann sie Herodes schrecken Nicht daß sie der Stern verläßt Nun schlummre fein Mein Jesulein Die Mutter wiegt und singt Dich ein Sie fragen Wo ist geboren Der König dem Ehre gebührt Wir haben ihn auserkoren Sein Stern hat uns geführt Nun schlummre fein Mein Jesulein Die Mutter wiegt und singt Dich ein Da wird ihnen Kunde erschlossen Du Bethlehem birgst ihn gut Dir ist das Kind entsprossen Bei dem die Herrschaft ruht Nun schlummre fein Mein Jesulein Die Mutter wiegt und singt Dich ein Ich höre die Schellen klingen Die frommen Könige nah n Die Herzen sie Dir bringen Deinen Segen zu empfah n Nun öffne fein Lieb Jesulein Die klaren blauen Äugelein Da sind ja die Kön ge so treu Dir so hold Sie opfern Dir Weihrauch und Myrrhe und Gold Nun öffne schnell Die Äuglein hell Das Herz auch der Liebe stets sprudelnden Quell Fritz Esser Epiphanias Im Morgenlande sahen Sie einen Wunderstern Da machten sich auf die Weisen Zu

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  • Gedichte Weihnachtsstern - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    Herz Durch Sündennacht und Erdendunkel Und mildert Sorge Leid und Schmerz Der Stern der jede Seel erfreuet Daß sie auf s neue hoffen lern Der Himmelsgold zur Erde streuet Es ist der Weihnacht heller Stern Der Stern der einst das Heil verkündet Wird ungetrübt uns jedes Jahr Als Flammenzeichen angezündet Der Liebe die unwandelbar Stine Andresen Der Stern Wir wandern wieder zu dem Stern Den Weg der Weisen durch die Nacht Wir wissen wohl der Stern ist fern Doch unsre Hoffnung hin zum Herrn Hat unsre Füße leicht gemacht Das Dunkel das wie Berge lag Auf unsern Schultern ließ uns los Aus schwarzer Nacht wird heller Tag Wir wandern wie im Rosenhag Hin zu Mariens Schoß Hermann Friedrich Christians Weihnachtsmorgen O friedevoller Heimattraum Erwachen froh im Dunkeln der Himmel unser Weihnachtsbaum daran die Sternlein funkeln Sieh Veilchenschein Blaßrosenrot im Osten nebelferne und ob nun Stern um Stern verloht hell bleibt der Stern der Sterne Der Morgenstern im Silberkleid wacht treu auf hoher Zinne gegrüßt in Kraft und Herrlichkeit du Tagesköniginne O Hoffnungstreue Zuversicht in Nacht und Not und Sorgen so leuchte weiter Stern und Licht bleib bei uns bis zum Morgen Otto Crusius Der Stern Wir wandern wieder zu dem Stern Den Weg der Weisen durch die Nacht Wir wissen wohl der Stern ist fern Doch unsre Hoffnung hin zum Herrn Hat unsre Füße leicht gemacht Das Dunkel das wie Berge lag Auf unsern Schultern ließ uns los Aus schwarzer Nacht wird heller Tag Wir wandern wie im Rosenhag Hin zu Mariens Schoß Hermann Friedrich Christians Legende Einst als am Saum der Wüsten sich auftat die Hand des Herrn wie eine Frucht die sommerlich verkündet ihren Kern da war ein Wunder Fern erkannten und begrüßten sich drei Könige und ein Stern Drei Könige von Unterwegs und der Stern Überall die zogen alle überlegs so rechts ein Rex und links ein Rex zu einem stillen Stall Was brachten die nicht alles mit zum Stall von Bethlehem Weithin erklirrte jeder Schritt und der auf einem Rappen ritt saß samten und bequem und der zu seiner Rechten ging der war ein goldner Mann und der zu seiner Linken fing mit Schwung und Schwing und Klang und Kling aus einem runden Silberding das wiegend und in Ringen hing ganz blau zu rauchen an Da lachte der Stern Überall so seltsam über sie und lief voraus und stand am Stall und sagte zu Marie Da bring ich eine Wanderschaft aus vieler Fremde her Drei Könige mit Magenkraft von Gold und Topas schwer und dunkel tumb und heidenhaft erschrick mir nicht zu sehr Sie haben alle drei zu Haus zwölf Töchter keinen Sohn so bitten sie sich deinen aus als Sonne ihres Himmelblaus und Trost für ihren Thron Doch mußt du nicht gleich glauben Bloß ein Funkelfürst und Heidenscheich sei deines Sohnes Los Bedenk der Weg ist groß Sie wandern lange Hirten gleich inzwischen fällt ihr reifes Reich weiß Gott wem in den Schoß Und während hier wie Westwind warm der Ochs ihr Ohr umschnaubt sind

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  • Gedichte Krippe - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    ohne Zaudern Und daß das dümmste Bübchen kann Mit Dir vom Himmel plaudern Und darum kommst Du wie ein Kind Daß auch die großen Leute Die hoch und stolz wie Bäume sind Zum Kinde werden heute Ja jeder werde unschuldvoll Wie in den ersten Jahren Beim neugebornen Heiland soll Er Neugeburt erfahren Und fürchte keiner daß er klein Und schwach fürs Leben werde Hat nicht das Christkind ganz allein Besiegt ringsum die Erde O Heiland in Mariens Schoß Heut lehre uns erkennen Daß nichts so heilig ist und groß Als sich Dein Kind zu nennen Heinrich Federer An Jesu Krippe Ich knie an deiner Krippe hier O treuer Heiland sei du mir Viel tausendmal willkommen Du kamst vom Himmel mir zugut Du hast mein armes Fleisch und Blut O Herr an dich genommen Was zog dich in die Welt hinab Die doch für dich ein Kreuz ein Grab Schon in Bereitschaft hatte Ja eine Welt die Schmach und Schmerz Aufs Haupt dir häufte auf das Herz Das bange todesmatte Die Liebe zog dich zu uns hin Dich zog dein demutsvoller Sinn Dein herzliches Erbarmen Du dachtest an der Sünder Not An unser Elend unsern Tod Du dachtest an mich Armen O daß mein Herz der Liebe voll Dir danken könnte wie es soll Solang es schlägt auf Erden Doch soll s dir danken wie es kann Hier ist es Herr so nimm es an Ein Kripplein soll s dir werden Ernst Heinrich Fischer Das Christkind Kommt alle kommt und laßt uns sehn Was heut in Bethlehem geschehn Dem Erd und Himmel eigen sind Der liegt im Stall ein armes Kind Geht schnell hinein beschaut es recht Die Windeln sind ihm nicht zu schlecht Auch ist das enge Krippelein Dem Jesuskinde nicht zu klein Es nennt der Mensch sich einen Herrn Und stürmte wohl den Himmel gern Indessen steigt ins Erdenthal Der Herr aus seinem Himmelssaal Wie stiegst du doch o Gottessohn So tief so tief von deinem Thron Es bleibt kein Herz das menschlich schlägt Von solcher Demut unbewegt Mein hartes Herz erweiche mir Mein stolzes Herz mit Demut zier Gebeugten Hauptes Herr alsdann Bet ich vor deinem Kripplein an Ernst Heinrich Fischer Christbaum und Krippe Durchs Fenster strahlt am Weihnachtsfeste Ein Lichterbaum Es lockt sein Glüh n Aus dem Juwelenschmuck der Gäste Ein augenblendend Funkensprüh n Ein Christbaum ist s doch was er kündet Das hat mit Christus nichts gemein Der Mammon hat ihn angezündet Und prahlt mit seinem grellen Schein Und wandert ihr am Fest der Schieber Vorbei mit zorngeballter Faust Dann kommt ich führ euch dort hinüber Wo heut der wahre Christus haust Es geht durch enge finst re Gassen In einem Kirchlein arm und alt Da liegt im Kripplein weltverlassen Des Heilands dürftige Gestalt Der Raum ist kalt zwei trübe Kerzen Beleuchten matt das Jesuskind Doch euch wird s warm und hell im Herzen Ein Zauber ist s der euch umspinnt Verklung ne Zeiten kehren wieder Der Kinderglaube steigt herauf Gerührt sinkt ihr vorm Kripplein nieder

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