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  • Die Weihnachtsgeschichte - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    o schlaf in Frieden Deine erste Erdennacht Sei dir sanft und sei dir süße Und sie küßt die kleine Hand Und sie küßt die kleinen Füße Horch da braust s von fern heran Wie des Meeres Atemheben Kühle Winde gehn ums Haus Und der Erde Tiefen beben Und es bersten Mal und Stein Felsengrab und Mauergrüfte Totes Bein umkleidet sich Streift herab die Moderdüfte Durch die schwere Mitternacht Nahet sich der Heilandskrippe Ernst und blaß und feierlich König Tod mit seiner Sippe Welch ein Zug Der Vorwelt Volk Kommt auf luftigen Sandalen Troß der Knechte Königstroß Schreitet in des Mondes Strahlen Auferstanden Mann und Roß Längst versunkne Kronen blinken Längst zerpflückte Rosen glühen Längst verwehte Schleier blinken Väterschar Prophetenschar Tote Sklaven tote Sieger Alle gleich im Sterbekleid Helden oder Unterlieger Ihre Hände strecken sie Flehend aus die Unerlösten Denn das junge Heilandskind Wird entsünd gen wird sie trösten Hoch zu Roß dem Zug voran Reitet König Tod der greise Tod der niemals sterben kann Fiedelt seine Vorweltsweise Fiedelt seinen Völkersang Daß es töne daß es klinge Von dem schweren letzten Gang Von dem Ende aller Dinge Aber vor des Stalles Tür Sinkt ihm sachte von der Geigen Hand und Bogen Ehrfurchtsvoll Will er vor dem Kind sich neigen Und er kniet gebeugt von fern Heute darf ich dich nicht küssen Selges heilges Himmelskind Doch dereinstmals werd ich s müssen Daß dereinst mit Qual und Pein Ich dich werde benedeien Allerbarmer Helfer groß Kindlein wolle mir s verzeihen Und das Kindlein winkt dem Tod Streichelt ihm die hagren Wangen Meines Vaters Herold du Liebend will ich dich umfangen Vielgehaßter tritt heran An dein Herz will ich mich schmiegen Wie ein großer Heilger sollst Du mich in den Armen wiegen Daß auch dir der Freudentag Strahl des Himmelsglücks gewähre Vor des süßen Kindleins Fuß Fiel des Todes Dankeszähre Therese Keiter Auf Bethlehems Feldern Auf Bethlehems Feldern welch glänzendes Licht So leuchtet die freundliche Sonne selbst nicht So leuchtet kein Mond und kein Stern Was heute das nächtliche Dunkel erhellt Ein Strahl ist s ein Glanz aus der himmlischen Welt So leuchtet die Klarheit des Herrn Es steigen die Engel vom Höchsten gesandt Zur Erde hernieder und machen bekannt Die wunderliebliche Mähr Wo David geboren der König da ist Uns heute geboren der heilige Christ Ein mächtiger König auch er Ein Helfer daneben in jeglicher Not Ein Heiland ein Retter von Sünde und Tod Der Leben und Frieden uns giebt Ein Hirt der mit Schmerzen am Kreuze einst stirbt Damit seiner Schafe nicht eines verdirbt O Liebe die sterbend noch liebt Drum jauchzet doch heute und freuet euch laut Und eilet zu Bethlehems Krippe und schaut Das Kindlein so lieblich und hold Was Gott uns beschert in der heiligen Nacht Hat glücklicher alle und reicher gemacht Als Edelgestein und als Gold Ernst Heinrich Fischer O mitten hinein in des Winters Schnee O mitten hinein in des Winters Schnee Pflanz die unsterbliche Fichte O mitten hinein in des Alltags Weh Lies mir die süße

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  • Marienlieder - Gedichte, Verse, Reime über die Jungfrau Maria
    Sie küßt ihr liebes Kindlein lang Ihr that ihr Kindlein leid Otto Julius Bierbaum Mariä Sehnsucht Es ging Maria in den Morgen hinein That die Erd einen lichten Liebesschein Und über die fröhlichen grünen Höh n Sah sie den bläulichen Himmel stehn Ach hätt ich ein Brautkleid von Himmelschein Zwei goldene Flüglein wie flög ich hinein Es ging Maria in stiller Nacht Die Erde schlief der Himmel wacht Und durch s Herze wie sie ging und sann und dacht Zogen die Sterne mit goldener Pracht Ach hätt ich das Brautkleid von Himmelsschein Und goldene Sterne gewoben drein Es ging Maria im Garten allein Da sangen so lockend bunt Vögelein Und Rosen sah sie im Grünen stehn Viel rothe und weiße so wunderschön Ach hätt ich ein Knäblein so weiß und roth Wie wollt ich s lieb haben bis in den Tod Nun ist wohl das Brautkleid gewoben gar Und goldene Sterne im dunkelen Haar Und im Arme die Jungfrau das Knäblein hält Hoch über der dunkelerbrausenden Welt Und vom Kindlein gehet ein Glänzen aus Das ruft uns nur ewig nach Haus nach Haus Joseph Freiherr von Eichendorff Idyll Maria unterm Lindenbaum Lullt ihren Sohn in Schlaf und Traum Herr Joseph auch der wackre Greis Ist eingenickt und schnarcht ganz leis Vier Englein aber hocken dicht Auf einem Ast und schlafen nicht Sie schlafen nicht und singen sacht Kein Nachtigall es besser macht Groß überm Wald her Himmelsruh Hebt sich der Mond und guckt herzu Maria reißt die Augen auf Ihr fiel ein Schlummerkörnlein drauf Und ist erst in der halben Nacht Daß sie bei ihrem Kind gewacht Sie sieht in all den Silberschein Mit großen Augen still hinein Hört kaum das Lied von obenher Ihr Herz ist bang ihr Herz ist schwer Ein Tränlein fällt ihr auf die Hand Und blitzt im Mond wie ein Demant Gustav Falke Krippe und Kreuz Nennet mich nicht Noemi d i die Schöne sondern nennet mich Mara d i die Bittere denn der Herr hat mich mit Bitterkeit erfüllt Ruth 1 20 1 Noemi d i die Schöne Im stillen Thalesgrunde in funkelnder Winternacht Aufs holde Kindlein im Schoße die seligste Mutter lacht Ein Engel hat s ihr verkündet der Himmel hat nicht getrogen Derweil sie das Kindlein betrachtet viel Himmelswonnen im Herzen ihr wogen Wohl kleiden es dürftige Windeln doch ist es ein Königssohn Wohl ruht es im kalten Stalle doch herrscht es auf fürstlichem Thron Wohl schüttelt der Frost seine Glieder doch grüßen es freudig die Sterne Wohl ferne die Menschen weilen doch Engel nahen und dienen ihm gerne Und von der Liebe bewältigt singt sie dem lieben Sohn Still lauschen Gottes Engel das klingt wie Harfenton Mein Augentrost meine Wonne Mein Gott ward mir zum Kinde Mir will das Herz zerschmelzen ob dem seligen Himmelsangebinde O wolle Dich nun erbarmen der fluchbeladenen Welt Du bist ja der Ewige Starke der des Himmels Scepter hält So singt die seligste Mutter dem göttlichen Kinde entgegen Der Mutter erstes Grüßen ist Mutterliebe und Muttersegen

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  • Gedichte über Bescherung zu Weihnachten - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    Liebe des Gleichheitstraumes Noch beschenkt euch das Christkind ja Jedem dasselbe Plaisier zu bereiten Später beschert euch der Himmelpapa Und der hat seine Eigenheiten Hanns von Gumppenberg Weihnachtsgedicht Für euch o Kinder blüht das Fest der Feste Was bringt s wohl diesmal Welch ein Meer von Licht Könnt ihr s erwarten Wißt das Allerbeste Das habt ihr schon Das ist s ihr wißt s noch nicht Was wir zum Spiel was wir zum Ernst euch geben Als reine Freude gebt ihr s uns zurück Das ist das Beste daß es eurem Leben Noch Wahrheit ist und ungetrübtes Glück Noch goldne Früchte trägt an seinen Zweigen Für euch der Tannbaum der im Wintergraun Und einsam steht im Wald mit ernstem Schweigen Auf den die goldnen Sterne niederschaun Ein ganzes Jahr mit vielen vielen Tagen Erglänzt an dieses Tages Widerschein Mög jeder Ernst euch goldne Früchte tragen Und jedes Spiel euch lehren froh zu sein Hermann von Lingg Weihnachtsgaben Wie auch der Jahre Last und Zahl Dir Silberfäden schon durchs Haar gezogen Und deiner Seele oft den Frieden stahl Wie dich auch heiß ersehntes Glück belogen An einem Tag im Jahre ruht dein Ringen Um Frieden den dir nahm die Zeit Und alle Jahre die da von dir gingen Versinken still mit ihrem Leid Am Weihnachtstag bei Kerzenfeierbrand Wenn du am grünen Nadelbaume stehst Und legst darunter wie mit Opferhand Das Wunschgewes ne was du neu erflehst Da fühlst du wie die trüben Schatten weichen Zum Kinde zieht dich s willenlos hinab Und unsichtbare Helferhände reichen Vom Baum herab dir neu den Wanderstab Ernst Ferdinand Neumann Weihnacht O gnadenvolle Weihnachtszeit Worüber sich ein Jeder freut Weil er ans heilge Christkind denkt Das wo ihm etwas Gutes schenkt Alleluja Alleluja Zum Beispiel an den Weihnachtsschmaus Den Vater und die Mutter z haus Als auch die liebe Braut sowohl Die fette Gans im Sauerkohl Alleluja Alleluja Die Gans hab ich noch gut gekannt In meinem Zivilistenstand Zwei Finger Speck muß sie jetzt ha m Der Saft lauft mir im Mund zusamm Alleluja Alleluja O gnadenvolle Weihnachtszeit An alle Lieben denk ich heut In dieser schönen heilgen Nacht Denn grade heut steh ich auf Wacht Alle Himmelhöllensakkra A De Nora Weihnachtsfreude 1893 Dunkle Tage gingen träge Bange Stunden schlichen hin Und es ward vom langen Warten Ungeduldig schier der Sinn Laßt das Herz nun leiser klopfen Das sich kaum getrösten will Morgen Kinder wird s was geben Morgen wird das Sehnen still Wie war alles still geschäftig Keines wollte feiernd ruhn Was war das für Flüstern Wispern Welch Verstecken Heimlichthun Jeder that als ob er müßte Licht und fremde Augen scheun Morgen ist die Scheu vorüber Morgen werden wir uns freun Hei wie dann die Wänglein glühen Von der unfaßbaren Lust Wie die Augen strahlend leuchten Und wie schwillt die kleine Brust Selbst das Herz das bang und trübe Wird dann froh und stark und weit Welche Wonne welches Leben Gnadenreiche Weihnachtszeit Heute sitzen wir noch harrend In der Stube düsterm Raum Morgen leuchten uns

    Original URL path: http://www.weihnachtsgedichte.org/gedichte-bescherung.php (2016-04-26)
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  • Gedicht über Weihnachtsglocken - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    er um Gottes Thron erklingt Erwach o Welt dich neu zu neigen Dem Heiland der den Frieden bringt Karl Ernst Knodt Weihnachtsglocken Leise klingen Weihnachtsglocken Wie aus schönerem Gefild Scheinen mich so süß zu locken Daß mein Herz vor Sehnsucht schwillt Sieh Da wirbeln weiße Flocken Und im Dunkel blitzt ein Stern Und ich möchte laut frohlocken Daß mein Glück nicht allzufern Franz Christel Weihnachtsglocken Weihnachtsglocken in der Nacht Selig bin ich aufgewacht Alles was ich längst verlor Steigt mir aus dem Grab hervor Mutteraugesonnenlicht Und des Vaters treu Gesicht Meiner Frohgespielen Schar Alles wie voreinst es war In der alten Stube Raum Strahlt des Kindes Weihnachtsbaum Brennend faßt der Schmerz mich an Kaum ich ihn ertragen kann Schweigt ihr Glocken Ach wie weit Schwand des Kindes Seligkeit L Rafael Weihnachtsglocken Für die Kinder Was predigen die Glocken zum nahenden Advent Dass weder Welt noch Sünde uns von dem Heiland trennt Dass nun die Zeit erfüllet das Sehnen nun gestillt Dass Wunder sich vollzogen auf nächtlichem Gefild Was jubeln froh die Glocken zur stillen Weihnachtszeit Von nahender Erlösung der ganzen Christenheit Wer sollte da noch schweigen und da nicht fröhlich sein Wo sie das Fest verkünden voll Gnad und Lichterschein

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  • Gedichte über die Christrose, Weihnachtsblume, Weihnachtsrose
    Schön bist du Kind des Mondes nicht der Sonne Dir wäre tödlich anderer Blumen Wonne Dich nährt den keuschen Leib voll Reif und Duft Himmlischer Kälte balsamsüße Luft Wenn Schnee auf sie fällt so blüht sie weiter unter dem Schnee oder erhebt über ihn ihre Blütenkronen Unerschrocken harrt sie aus bis die anderen kommen und bürgt durch ihr Erscheinen dafür daß es wieder Frühling wird Weihnachtsrose O schöne Blume die wir finden Da alle sonst der Frost geraubt Den Sieg des Lichtes zu verkünden Erhebst du überm Schnee das Haupt Johannes Trojan Das Wunderblümlein Altes Weihnachtslied ergänzt Uns ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart wie uns die Alten sungen von Jesse kam die Art und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter wol zu der halben Nacht Das Blümlein war so reine und duftete so süß mit seinem milden Scheine verklärt s die Finsternis und leuchtet immerdar tröstet die Menschenkinder holdselig wunderbar Ein Stern mit hellem Scheine hat es der Welt verkündt den Hirten und den Heiden wo man dies Blümlein findt Nun ist uns nicht mehr bang seit aus der dunklen Erde solch köstlich Knösplein sprang Richard Dehmel Die goldene Rose Goldene Rose du makellose Die ich gefunden auf Bethlehems Feld Dich trag ich fröhlich dich trag ich selig Durch alle Wege der wankenden Welt Krank vor Verlangen trauerumfangen Sucht ich der Aermste nach Blumen im Land Blumen des Lebens sucht ich vergebens Konnt sie nicht finden in irdischem Sand Goldene Rose du makellose Kamst aus dem Himmel auf Bethlehems Feld Nun ich dich habe theuerste Gabe Hab ich den Himmel inmitten der Welt Leuchtest so sonnig duftest so wonnig Röslein tief innen im heimlichen Grund Will dich da hegen warten und pflegen Röslein du blühst mir das Herz ja gesund Goldene Rose du makellose Heilige

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  • Gedichte über Weihnachtswünsche - Gedichte, Verse, Texte, Reime
    Im Herzen der spielenden Kleinen Wachskerzen und würziger Tannenduft Weht durch das dämmernde Zimmer Aus grünem Gezweige grüßet hervor Der Nüsse goldener Flimmer Allüberall blendende Herrlichkeit O könnte stehen bleiben die Zeit Für meine spielenden Kleinen Schon hat die Mühle getrieben vom Sand Die schläfrigen Flügel geschwungen Des fahrenden Paukenschlägers Musik Ist lustig und hell erklungen Nun zeiget der nüsseknackende Mann Geduldig die Künste die er kann Den glücklich spielenden Kleinen Du süßes Genügen der Kindlichkeit Du himmlischer Weihnachtsfrieden O wäre doch allen zu dieser Zeit Von dir ein Strahl beschieden Ein Wunsch schleicht mir ins Herz hinein O könnt ich zu Weihnacht noch einmal sein Wie meine spielenden Kleinen Georg Oertel Weihnachtszauber Weihnachtsduft Kindheitsträume neu erblühn Auf des Weihnachtsengels Spur Daß uns ihre Huld erlöse Von des Alltagslebens Müh n Sei s auch für ein Weilchen nur Und vom Kriegsgetöse Weihnachtszauber Weihnachtsduft Kindheitssinn und Märchenglanz Ihr sollt in dem rauhen Treiben Das so viel mir riß zur Gruft Als des Heiles Blütenkranz Unverwelkt verbleiben Franz Josef Zlatnik Der Wunschlose Bevor die Kerzen brennen Zur lieben Weihnachtszeit Heißt es bescheiden bekennen Womit man das Herz uns erfreut Doch sollte mich jemand fragen So wäre ich übel daran Ich habe kein Wünschlein zu sagen Ich bin ein wunschloser Mann Ich frag nicht nach Silber und Golde Solange zufrieden ich bin Hab ich nur mein Weibchen das holde Und meinen heiteren Sinn Und ist mein Gewissen ein reines Und bleib ich nur rüstig und jung Und hab ich ein Häuschen ein kleines Und drinnen der Räume genung Und hab ich im Haus einen Keller Und drinnen ein Fäßchen mit Wein Und hab ich stets Fleisch auf dem Teller Und Kleider genügend im Schrein Und hab ich am Haus eine Scheune Gefüllt bis zum Dache hinauf Und hab ich im Stall ein paar

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  • Gedichte "Weihnachten" - Verse, Reime, Texte zu Weihnachten
    verlassen Still erleuchtet jedes Haus Sinnend geh ich durch die Gassen Alles sieht so festlich aus An den Fenstern haben Frauen Buntes Spielzeug fromm geschmückt Tausend Kindlein stehn und schauen Sind so wunderstill beglückt Und ich wandre aus den Mauern Bis hinaus in s freie Feld Hehres Glänzen heil ges Schauern Wie so weit und still die Welt Sterne hoch die Kreise schlingen Aus des Schneees Einsamkeit Steigt s wie wunderbares Singen O du gnadenreiche Zeit Joseph Freiherr von Eichendorff Weihnachten Hoch deckt der Schnee das Land Und heut ist Gottes Fest An diesem Tage ward er einst als Mensch geboren Sein Wort ward Feuer das sich nicht mehr dämpfen läßt Und wärmt die Welt die ganz von Haß und Neid durchfroren Und heut ist Gottes Fest Es weckt den Liebesbrand Aufs neu in mancher Brust Hoch deckt der Schnee das Land Deckt er die Herzen auch so ist die Welt verloren Drum feiern wir zur Winterzeit des Heilands Fest Voll Dank daß einst mit ihm die Liebe ward geboren Hoch deckt der Schnee das Land Und heut ist Gottes Fest Richard Jahnke Weihnachtsgäste Die Kinder waren da wie eine Welle Quellfrischen Lebens strömt es aus und ein Sie waren fröhlich unterm Weihnachtsschein Und junge Stimmchen klangen jubelhelle Und wir verjüngten uns an ihrer Freude Und sahen lächelnd ihrem Treiben zu Und waren wieder glücklich ich und du Und wurden wieder Kinder alle beide Die Kinder waren da ihr helles Lachen Verscholl noch eben in dem Treppenhaus Mir dünkt das Christkind huschte ein und aus Und packte selig seine Siebensachen Elisabeth Kolbe Weihnachtszauber Wehende Flocken im festlichen Reigen Fließendes Silber in duftigen Zweigen Schimmernde Lilien die träumend sich neigen Strahlender Lichter aufflammendes Gold Niederwärts schwebende Engelsgestalten Sonniger Liebe geheiligtes Walten Selige Freude bei Jungen und Alten Weihnacht o Weihnacht wie

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  • Gedichte: Heiliger Abend - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    des einen Glaubens Festklang Der Kündungsglocken ehernes Geläute Und wie ein Lauffeuer von Dom und Münster Schlägt es hinaus in aller Lande Weiten Von Stadt zu Dorf von Kirche zu Kapelle Nimmt Glockenturm um Turm es läutend auf Ergreifend tönt s herüber vom jenseitgen Nebelverlornen grauen Seegestade Diesseits der Bäume schattige Phantome Dämmern gespensterhaft aus Dunst hervor Mystisch verschleiert lauschen sie dem fernen Abendgeläute geisterhafter Glocken Die Nebelstreifen lockern sich die Nacht Durchstrahlt aufs neu der Lichtlein Glimmerschein Ob s Luken dürftger Hütten sind ob eines Dorfkirchleins Fenster Kerzenlicht entstrahlend Dort niederknieend vor dem Hochaltare Darauf gereiht viel Kerzenflämmchen flackern Die Gläubigen erheben im Gebet Die Seele inbrunstvoll zu Gott empor Des Evangeliums frohe Botschaft läuft Unaufgehalten tausendjährig weiter Der Weise brütend neigt das Haupt und sinnt Dem Unerforschlichen geduldig nach Wo Forschen schnöd versagt vermag er nicht Mit dem Verstand Verborgnes zu ergründen Doch Sehnsucht ist s die lechzend sucht und trinkt Am Gnadenquell des offenbarten Heils Und Heim um Heim die Welt hindurch entstrahlt Der Christbaum goldner Kerzlein Glorienschein Der Reiche schenkt der Arme schlicht begnügt sich Das Christfest jedem Eigenes beschert Den nebelgrauen Baumgespenstern dicht Zu Füßen raunt der Fluten Nachtgeflüster Aus tausend Wasserzungen schluchzt die Frage Die unerwidert dumpf dahin verhallt Die Nebel lösen sich verflüchtigt auf Der Strahl der weit entfernten Lichtlein spiegelt Das Traumgesicht der Heilgen Christnacht wider An des armselgen Stalles dürftger Krippe Die Hände voller mütterlicher Weihe Maria hütet mit beseeltem Auge Wachend das Knäblein strohgebettet so In Windeln eingewickelt schlummernd liegt Und weitumher schweigt still der Abend lautlos Herangerückt die fernen Zeiten lauschen Verstohl n am dunklen Seegestade blinkt Ein Stern hervor der sich den Lichtlein anschließt Ein Stern der heut den Dunst durchdringt wie einst Er licht den Stall von Bethlehem bestrahlte Und wie der Dunst zerfließt Des Stalles Schwelle Die Heiligen Drei Könige betreten Vom Stern geführt aus weitem Osten her Bringen in Anbetung sie Weihrauch Gold Und Myrrhen vor der Krippe niederkniend Andachterfaßt dem Jesuskindlein dar Die Hirten nach dem Hintergrunde weichend Sehen gesenkten Haupts bedächtig zu Und nun dem weiten Seegestad entlang Geht Meil auf Meile Dorf um Dorf in Licht Kirchlein um Kirchlein froh in Läuten auf Von allen Hügeln Bergen hundertfach Gemeindeweis vereint verkündet hier Des Heiligenacht Geläutes Glockenton Die Wasser murmeln mystisch das Geläute Entfernter Weihnachtsglocken widerhallt Verliert unhörbar sich der Lobgesang Drin weit die Engelscharen sich ergehn Schweigt unergründlich still die Heilige Nacht Angehörs fernen Glockenchors Geläute Ragen Phantomgestalten regungslos Der Bäume schemenhafte Dunstgespenster Aus dämmerhaftem Zwielicht trüb hervor Der Nebel reißt zehntausend Sterne funkeln Ehre sei Gott Bricht aus der Höh zu Höh Silvio di Casanova Christnacht Vom schwarzen schneeschwangeren Himmel taumeln langsam silberweiße Flocken dicht lautlos leicht wie Daunen weich und zart und legen sich leise wie eine weiße warme Decke über das schlummernde Land Rings umher aus dunklen Weiten goldhelles Lichterfunkeln von Weihnachtskerzen wie tausend aufblickende dankbar glänzende Kinderaugen Leise duften die modernden Blätter Fernes Läuten von Glocken Sanft und süß wie vom weißen Schneefittich der Lüfte von tausend weichen

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