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  • Gedichte vom Christbaum - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    nahm Der Christbaum wohl am hellsten flammt Der mitten aus dem Kreuze stammt Da schweben Engel im Gezweig Da ist der Baum an Früchten reich Dein Lebensbaum du Gotteskind Auch Wachstum aus dem Kreuz gewinnt Was in dem Kreuze Wurzel schlägt Auch Früchte für den Himmel trägt Da schweben dann im Engelreih n Geduld und Liebe in dein Sein Der Friede sanfte Flügel hebt Die Hoffnung lichte Bänder webt Und Glaube der den Sieg erlangt Als Krönlein hoch im Baume prangt So sei zur stillen heil gen Nacht Solch Wunderbäumchen euch entfacht Die ihr zur schönsten liebsten Zeit Vom Schmerze angefochten seid Wollt froh gewiß zum Himmel seh n Wo Sterne der Verheißung steh n Denn nasse Augen leidet nicht Der Weihnacht himmlisch Wunderlicht Dora Naumann Weihnachtsbaum Himmelskindlein sieh ich lade Dich ein in unsrer Herzen Raum O pflanze Du durch Deine Gnade Drin einen frischen Weihnachtsbaum Ach schenk ein ewig grünes Leben Ein festlich Prangen immerdar Laß lichte Engel uns umschweben Gieb Glaubensfrüchte golden klar Und scheine strahlend in die Herzen Du Himmelsonne ewges Licht Entzünde heilger Liebe Kerzen Und laß sie Herr verlöschen nicht Und hoch laß eine Fahne wehen Die Schmuck und Pracht dem Bäumlein giebt Drauf muß mit goldnen Zeichen stehen Also hat Gott die Welt geliebt Eleonore Reuß Christbaum Und einen Tannenbaum für alle Welt Der immergrün die hohen Zweige breitet Den hat der wahre Christmann aufgestellt Und dran ein Theil für Alt und Jung bereitet Er wurzelt tief in dunkler Erde Schooß Doch ragt sein Haupt bis in des Himmels Sphären Er grünt am Eis des Nordens weit und groß Wie er sich spiegelt in des Indiers Meeren Dran hat der Herr durch seiner Engel Hand Die ew gen Stern als Lichter angezündet So strahlt im Glanz er über Meer und Land Und leuchtet hell wenn Mond und Sonne schwindet Erkennt ihr nicht den immergrünen Baum Sein Nam ist Hoffnung seit uralten Zeiten Sollt er nicht auch nicht nennt es eitlen Traum Um euer Haupt die duft gen Zweige breiten Und aufgehängt an seinen Aesten ist Manch gold nes Glück manch silberhelle Freude O schaut ihn an und euer Herz vergißt Was je ihr duldetet in Furcht und Leide Und uns re Wünsche und Gedanken sehn Wir allzumal an seinen Zweigen hangen Doch nimmer reicht zu ihren fernen Höhn Der Menschen Hand noch irdisches Verlangen Drum zu dem heil gen Christ an jedem Tag Aufrichten wollen wir die Händ und flehen Du wollst uns geben was uns frommen mag Und wollst mit Lieb auf deine Kinder sehen Wilhelm Oberdieck Christnacht im Walde Hoch ob dem Forste eingeschneit Auf wilder kahler Halde Steht eine Tanne hoch und breit Im finstern Wasgauwalde Es naht kein Mensch dem stolzen Baum Und einsam träumt er seinen Traum Der Ort ist nicht geheuer Nur wenn die ewig hehre Nacht Zur Erde niedersinket In der mit traulich sanfter Pracht Des Christbaums Leuchten blinket Da regt es sich im dichten Tann Da kommt es trippelnd leis heran Als wie auf Geisterfüßen

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  • Gedichte vom Tannenbaum - Gedichte, Verse, Reime, Texte
    mannigfalt Gewaltig sonder Gleichen Stolziren unsre Eichen Doch ihre Frucht ist herb und klein Drum sag ich Nein und aber Nein Ich lobe mir was Anders Die Ulme hebt sich hoch und kühn Die Buche treibt ein saftig Grün Ehrwürd ge Bärte hangen Am Birkenbaum wie Schlangen Doch ihre Frucht ist winzig klein Drum sag ich Nein und aber Nein Ich lobe mir was Anders Wie Honig süß ist Lindenduft Beim leisen Hauch der Sommerluft Auch thut mich oft ergetzen Des Eschenlaubes Schwätzen Allein allein was nützt mir das Ich wünsche mir auch sonst noch was Ich lobe mir was Anders Der Ahorn mit dem Fingerblatt Die Weide mit den Kätzchen glatt Wie Silber anzuschauen Die Erlen auch die grauen Und alle Bäume her und hin Sind schön doch nicht nach meinem Sinn Ich lobe mir was Anders Im ganzen weiten Waldesraum Die Krone ist der Tannenbaum Wächst auf wie schlanke Kerzen Ist grün im Mai und Märzen Sein Schatten dunkel dicht und kühl Und treibt der Wind sein kosend Spiel Webt s heimlich durch den Wipfel Und jährlich einmal zieht er aus Vom Walde her in unser Haus Da nahet sacht und leise Gar wundersamer Weise Das wonnige Christkindelein Und segnet alle Zweigelein Heida das wird ein Leben Da wächst und winkt uns frucht an frucht Von allen fluren ausgesucht Von allen allen Arten Der Baum erblüht zum Garten Was Aug und Herz ergötzen kann Das ist in vollster Fülle dran Vom Fuße bis zum Gipfel Zu übersehn die Herrlichkeit Sind hundert Lichtlein gleich bereit Die Alles übermalen Mit goldnen Sonnenstrahlen Das Aug erträgt den Schimmer kaum O sei gepriesen edler Baum Und der dich so gesegnet Friedrich Wilhelm Grimme Eucharistischer Christbaum Nun denkst du noch Kind an das vorige Jahr Und an den seligen Weihnachtsabend Und an den Christbaum wie Augenlabend Und voll von köstlichen Früchten er war Und wie sie flammten die Kerzlein munter Als wären es lichte Engelknaben Die aus dem hohen Himmel herunter Zur Erde den Flug genommen haben Als wollten sie singen und sagen viel Vom Licht vort oben dem ewigen reinen Dem urlebendigen Ouell dem Einen Der aller Schöpfung und Wesen Ziel Als wollten sie mahnen auch uns zu loben Den Vater der Lichter im Himmel droben Sieh solch ein Christbaum der Wildniß entführt Mit seinem Gezweig nach dem Himmel langend Von tausend Gnaden Geschmeiden prangend Womit ihn Gott und Kirche geziert Umwohnt von Engeln ohne Fehle Vom Glauben entzündet und seiner Wahrheit Getaucht in überirdische Klarheit Das ist o mein Kind des Christen Seele Das ist auch deine Seele wenn du In wonnesel ger Gewissensruh Genahet der heiligsten Opferschaale Und dein Gott sich neigt voll Liebeswehn In dir ganz ein und unterzugehn Und du Ihn genießest zum ersten Male Dann ist der Christbaum fertig Des Tugendlebens gewärtig Dann soll keine Glut ihn versehren Kein Frost ihm zu blühen wehren Der Böse ihn nicht zerschneiden Dann sollen die Engel ihn warten Für Gottes himmlischen Garten Und dort in Schönheit ihn kleiden Michael Philipp

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  • Gedicht vom Weihnachtsbaum - Gedicht, Vers, Reim, Text
    die Blutströpflein Es ritzen ja die Nadeln fein Die Nadeln an dem Christbaum sind Der ganzen Menschheit Sünden So viele wirst Du liebes Kind An Deinem Baum nicht finden Sie stachen unsern Heiland groß Daß Ihm Sein Blut herunterfloß So licht wie jener Christbaum war Wird Deiner niemals prangen Es ist vor seinem Lichte gar Die Sonne ausgegangen Die Welt ward finster ringsumher Das Licht schien nur vom Christbaum her O könnten wir dem lieben Gott Auch einen Christbaum bringen An dem statt Lichtlein blau und roth Viel Kinderherzen hingen Viel Kinderherzen jung und alt Von Jesusliebe warm bestrahlt Da würde dann der liebe Gott Die Lichtlein selbst anzünden Da würde alle Angst und Noth Und alles Weh verschwinden Da würden sich die Engel freu n Das würd ein schönes Christfest sein Lucie Pfeil Vom alten und vom neuen Baum Einst haben wir den Weihnachtsbaum mit blanker Axt gefällt als Kinder ihn in Hauses Raum andächtig aufgestellt Mit bunten Lichtern haben wir die Zweige ihm geschmückt mit Zuckerwerk und Glanzpapier ihm Trieb und Saft erstickt Heut ziehn wir aus dem dumpfen Raum ins grüne Feld hinaus hell über unsern Weihtagsbaum streut Gold die Sonne aus Sie färbt der Blätter zartes Rund und küsst ihn frei und stark und strömend aus der Erde Grund schiesst ihm die Kraft ins Mark Clara Müller Jahnke Der Weihnachtsbaum Steht er da der Weihnachtsbaum Wie ein bunter goldner Traum Spiegelt Unschuldkinderglück All sein Paradies zurück Und wir schaun und denken dann Wie uns heut das Heil begann Wie das Kindlein Jesus Christ Heut zur Welt geboren ist Wie das Kind von Himmelsart Lag auf Stroh und Halmen hart Wie der Menschheit Hort und Trost Erdenelend hat erlost Also stehn und schauen wir Gottes Lust und Gnade hier Was uns in dem Kindlein zart Alles heut

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  • Gedicht vom Tannenbaum - Gedicht, Vers, Reim, Text
    bärt ger Mann gegangen Der prüfend schaut im Wald herum Er sieht das schlanke Bäumlein prangen Und haut mit scharfer Axt es um Jetzt rauscht aus grauen Winterschleiern Das Tannchen frisch und froh zu Thal Mit Menschen Weihnacht dort zu feiern Gewürdigt durch der Menschen Wahl Erwartungsvoll im Kammerdunkel Lehnt bald mit duftendem Geäst Das Bäumlein das mit Lichtgefunkel Soll prangen an der Christnacht Fest Und in den späten Abendstunden Wird nun das Bäumlein reich geschmückt Ihm werden Sternlein angebunden Und weiche Kerzlein aufgedrückt Da fängt sich s heimlich an zu brüsten Steht gar gewichtig da und stolz Und denkt wie würden wohl gelüsten Die Kameraden dort im Holz Noch immer schöner wird s und breiter Schon hat s zu tragen große Last Und da verhehlt es sich nicht weiter Daß es der reichste Weihnachtsgast Es stellt und reckt sich nun auf s beste Blickt glücklich um sich her und stolz Und sagt indem es senkt die Äste So was gibt s nicht in unserm Holz Und andern Abends wie es dunkelt Wird all des Christbaum s Glanz entfacht Und wie s so flimmert wie s so funkelt Hat laut das Bäumlein aufgelacht Doch stürmisch eilt von Lust beflügelt Das Kinderschärlein just herbei Und in dem Jubel ungezügelt Verhallt des Bäumleins Freudenschrei In Eltern und in Kinderherzen Thut jetzt ein reines Glück sich kund Es geht in Lieben Danken Scherzen Das Weihnachtslob von Mund zu Mund Das Bäumlein wird im Chor besungen Man singt das Lied vom Tannenbaum Da hat ein Wirbel es umschlungen Es fällt in einen tiefen Traum Und wie s erwacht lehnt s in der Ecke Verdorrt verlassen und bestaubt Einsam im rußigen Verstecke Arm ohne Fuß des Schmucks beraubt Jetzt seufzt es schwer O steile Halde Wo ich gewurzelt tief verschneit Wär ich noch dort im stillen Walde Wie kurz war hier die Herrlichkeit Just kommt die starke Magd gegangen Nimmt s über s Knie jetzt kracht s o weh Seufzt s Bäumlein noch im letzten Bangen Nun schönes Leben nun ade Dem einst so hoffnungsgrünen Kinde Des Waldes gibt die Flamme Ruh Ein Räuchlein ringelt sich im Winde Sein Seelchen fliegt dem Walde zu Marie Hunziker Thommen Die Tanne Tannenbaum du ernster Mahner An die Ewigkeit der Treu Warum klingt der Kindheit Jubel Mir im Herzen wieder neu Wenn selbst fern vom Heimatlande Wo mir niemand grüßend winkt Nur ein einsam Tannenbäumlein In der Sonne goldgrün blinkt Hold in Sommerblüte prangend Liegt die Welt in Duft und Glanz Kleine Waldesvögel singen Zu der Mücken frohem Tanz Alles Duft und Sommerfreude Warme Lüfte wehen mild Da erblick ich eine Tanne Und verändert ist das Bild In der Heimat bin ich wieder In der Eltern trautem Haus Aus der Thüre enger Spalte Blinkt schon Lichterschein heraus Und der Schein wird immer heller Plötzlich springt die Thüre auf Vor des Christbaums Strahlenbilde Stockt der Kinderfüßchen Lauf Von der Tanne ernsten Zweigen Strahlt der Kerzlein Gnadenlicht Um die dunklen Aestchen flirrend Engelhaar sich schimmernd flicht Rothe Aepfel goldne Nüsse

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  • Gedichte: Die Heiligen Drei Könige - Verse, Reime, Texte
    Streu Wir bringen Myrrhen wir bringen Gold Dem Weihrauch sind die Damen hold Und haben wir Wein von gutem Gewächs So trinken wir drei so gut als ihrer sechs Da wir nun hier schöne Herrn und Fraun Aber keine Ochsen und Esel schaun So sind wir nicht am rechten Ort Und ziehen unseres Weges weiter fort Johann Wolfgang von Goethe Die heiligen drei Könige Bettelsingen Wir sind die drei Weisen aus dem Morgenland die Sonne die hat uns so schwarz gebrannt Unsere Haut ist schwarz unsere Seel ist klar doch unser Hemd ist besch ganz und gar Kyrieeleis Der erste der trägt eine lederne Hos der zweite ist gar am A bloß der dritte hat einen spitzigen Hut auf dem ein Stern sich drehen tut Kyrieeleis Der erste der hat den Kopf voll Grind der zweite ist ein unehlich Kind Der dritte nicht Vater nicht Mutter preist ihn zeugte höchstselbst der heilige Geist Kyrieeleis Der erste hat einen Pfennig gespart der zweite hat Läuse in seinem Bart der dritte hat noch weniger als nichts er steht im Strahl des göttlichen Lichts Kyrieeleis Wir sind die heiligen drei Könige wir haben Wünsche nicht wenige Den ersten hungert den zweiten dürst der dritte wünscht sich gebratene Würst Kyrieeleis Ach schenkt den armen drei Königen was Ein Schöpflöffel aus dem Heringsfaß verschimmelt Brot verfaulter Fisch da setzen sie sich noch fröhlich zu Tisch Kyrieeleis Wir singen einen süßen Gesang den Weibern auf der Ofenbank Wir lassen an einem jeglichen Ort einen kleinen heiligen König zum Andenken dort Kyrieeleis Wir geben euch unseren Segen drein gemischt aus Kuhdreck und Rosmarein Wir danken für Schnaps wir danken für Bier Anders Jahr um die Zeit sind wir wieder hier Kyrieeleis Klabund Legende Einst als am Saum der Wüsten sich auftat die Hand des Herrn wie eine Frucht die sommerlich verkündet ihren Kern da war ein Wunder Fern erkannten und begrüßten sich drei Könige und ein Stern Drei Könige von Unterwegs und der Stern Überall die zogen alle überlegs so rechts ein Rex und links ein Rex zu einem stillen Stall Was brachten die nicht alles mit zum Stall von Bethlehem Weithin erklirrte jeder Schritt und der auf einem Rappen ritt saß samten und bequem und der zu seiner Rechten ging der war ein goldner Mann und der zu seiner Linken fing mit Schwung und Schwing und Klang und Kling aus einem runden Silberding das wiegend und in Ringen hing ganz blau zu rauchen an Da lachte der Stern Überall so seltsam über sie und lief voraus und stand am Stall und sagte zu Marie Da bring ich eine Wanderschaft aus vieler Fremde her Drei Könige mit Magenkraft von Gold und Topas schwer und dunkel tumb und heidenhaft erschrick mir nicht zu sehr Sie haben alle drei zu Haus zwölf Töchter keinen Sohn so bitten sie sich deinen aus als Sonne ihres Himmelblaus und Trost für ihren Thron Doch mußt du nicht gleich glauben Bloß ein Funkelfürst und Heidenscheich sei deines Sohnes Los Bedenk der Weg ist

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  • Die Heiligen Drei Könige - Gedichte, Sternsinger Texte und Lieder
    Herodes ein sauer Gesicht Ich weiß von solchem Kindlein nicht Doch steht geschrieben von Bethlehem Daß da der große Fürst her käm Sucht hin sucht her und kehret zu mir Dieweil ich habe so große Begier Das Kind zu verehren so best ich kann O pfui dich Herodes du falscher Mann Und als wir kamen zum Brunnen vor dem Thor Da trat der klare liebe Stern hervor Wir gingen ihm nach mit Sang und Schall Bis daß er stand über einem Stall Da saß demüthig bei Esel und Rind Die süße Maria mit ihrem Kind Ihr Bräutigam auch wohl stand zur Seit Und wehrte ihm ab all Fähr und Leid Da knieten wir hin auf einen Stein Und beteten an das Kindelein Dem waren wir alle gut und hold Verehrten ihm Weihrauch Myrrh und Gold Im Schlafe da kam uns ein Engel des Herrn Ich sag euch bleibt von Herodes fern Herodes ist dem Kinde gehaß Da nahmen wir uns ein andre Straß So sind wir kommen auch zu euch herein Und grüßen euch schön vom Christkindlein Und sprechen dabei um ein Zehrgeld an Dieweil unser Gold ist all verthan Vom Himmel ein Kind wird s hold ansehn Drum laßt uns nicht zu lange stehn Zu lange stehn wär uns ein Schand Wir haben noch weit in s Morgenland Absingung Ihr habt uns eine kleine Gabe gegeben So lass euch Gott groß Gnad erleben Groß Gnad und Segen in diesem neuen Jahr Wünscht Kaspar Melcher und Balthasar Wir wünschen euch Segen allüberall Wir wünschen euch Mehrung in Stub und Stall Wir wünschen euch Gut soviel ihr wollt Wir wünschen euch alles Dreikönigsgold Wir wünschen euch immer Glück und Stern Und langes Leben von Gott dem Herrn Danach Sanct Jakob s Leiterlein Darauf sollt ihr steigen zum Himmel rein Und schauen das schöne Christkindelein Friedrich Wilhelm Grimme Dreikönig In einer engen Stube ein Kripplein ist gebaut das Vater Mutter Bube betrachten fromm und traut Es sieht das süße Kindlein so lind aus grünem Moos zum Hirten und zum Hündlein und zu Mariens Schoß Drei Könige sich neigen im Stall bei Ochs und Kuh Wachholder grün verzweigen den Weg zu Kindleins Ruh Schneeweiße Flocken wehen ein Klingeln leis und fern in stiller Stube sehen drei Könige den Stern Celida Sesselmann Dreikönigsabend Sie sehn den Stern Wir aber tragen Binden Die Zeit und Sünd um unser Aug geschlungen Sie gingen vor uns Ach wir Späten finden Den Weg nicht mehr auf dem sie vorgedrungen Die Erde dunstet Nebel ohne Ende Und Babels Turm ward wieder aufgerichtet Wir stehen auf dem Punkt der großen Wende Nicht wissend ob es dunkelt oder lichtet Was unser Aug nicht ahnt weiß noch die Seele Prophetengleich Ob hinter dunkler Wolke Sie traut dem Stern O süßer Herr verhehle Zu lang nicht seine Strahlen unsrem Volke Therese Keiter Heilige drei Könige 1 Wohlauf mein Herz du mußt dich rüsten Mußt suchen gehen deinen Herrn Zieh muthig durch des Lebens Wüsten Dich leitet treu des Heiles Stern Hinauf den Blick

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  • Gedicht "Die Heiligen Drei Könige" - Gedicht, Vers, Reim
    des Weges Ferne Sie ebnet rings den steilen Pfad Erhellt die alten Augensterne Macht den gebeugten Nacken grad Und ist im Tod ihr Blick zerronnen Den langes Forschen aufwärts zog So wecken ihn die tausend Sonnen Zu denen seine Sehnsucht flog 2 Der Stern erscheint So gingen Viele zu den Sternen Sie sahen den Verheiß nen nicht Und andre stiegen auf zu lernen Von wannen schiene doch sein Licht Und diese schieden auch im Glauben Und starben hin in Hoffnungslust Kein Zweifel kam den Stern zu rauben In die erhellte Heidenbrust Und Zwölfe blieben s ihrer immer Sie harrten aus im Glanz der Nacht Sie schliefen bei des Tages Schimmer Von stern gen Träumen angelacht Noch lagen sie in die Gewande Gehüllt in Abends erstem Duft Da weckte sie ein Glanz am Rande Wo sich berühren Erd und Luft Die Blicke glüh n die Herzen schwellen Denn einer Morgenröthe gleich Seh n sie den Osten sich erhellen Und alle Sterne werden bleich Es steigt es steigt es ist die Sonne Zu nennen ist ein Stern es nicht Getrunken hat er aus dem Bronne Des ew gen Lichtes selbst sein Licht Er sendet lange gold ne Strahlen Nicht wie die andern Sterne thun Die heute matt in ihrem fahlen Verschwomm nen armen Glanze ruh n In ganzen Strömen gießt er nieder Das Licht das seinem Kern entstammt Als schlüg ein Adler sein Gefieder So wallt sein Strahl und fleugt und flammt Die Zwölfe sandten Zeichentöne Ins nebeleingehüllte Land Dieweil der Stern in seiner Schöne Den Berg verklärend stille stand Er stand und wich nicht mit dem Dunkel Er spielte mit dem Morgenthau Die Sonne kam es drang sein Funkel Unausgelöscht hinab zur Au Da ward ein Jubel und ein Schrecken Als man gewahrte Berg und Thal Mit zweier Sonnen Schein sich decken Und Alles glüh n im Doppelstrahl Es war als ob mit Zungen sängen Die Lichter hell einander an Es war als spräch s in tausend Klängen Geht euren König zu empfah n 3 Der Aufbruch der drei Könige Drei Kön ge machten da sich auf Doch keiner wußte von dem andern Die merkten auf des Sternes Lauf Und huben an mit ihm zu wandern Schon lange harrten sie des Herrn Den des Propheten Wort verkündet Der Sehnsucht Funken hat der Stern Zur lichten Flamme jetzt entzündet Ein jeder nun bereitet sich In den drei fern geschiednen Landen Mit Opfern Gaben königlich Zierrathen köstlichen Gewanden Und Mäuler und Kameele drückt Die Last der aufgelad nen Güter Manch gutes Saumroß geht gebückt Und nebenher die Schaar der Hüter Und jeder neben and rem Gut Nimmt seines Landes eig ne Gaben Des Gold s und der Gesteine Glut Sucht aus der König der Araben Der Herr von Saba drückt den Saft Des edlen Weihrauchs aus dem Baume Dem dunkeln Myrrhenkraut entrafft Der Tharserfürst von seinem Flaume Was zu des Leibes Nothdurft frommt Lädt jeder auf zur langen Reise Von Jakob s fernem Volke kommt Der Herr der Herren sprach der Weise Dorthin

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  • Die Heiligen Drei Könige - Gedicht, Text, Vers, Reim
    und Gut Der Heiden Kraft und deine Pforten Umlagert der Kameele Flut Doch zitterten die drinnen wohnen Als sie die Heeresmacht erblickt Die Völker die aus fernen Zonen Der Aufgang der erregte schickt Die Stadt sie fasset sie nicht alle Der Markt ist voll es stockt das Thor Die Andern lagern sich am Walle Und liegen wie ein Feind davor Da dachte man der Väter Zeiten Die sahen all der Völker Zahl Um Wall und Mauer feindlich streiten Und sie bestürmen all zumal Da ward manch banges Wort gehöret Der Indier ist da der Mohr Der Ahnherr hat die Stadt zerstöret Wer weiß was uns der Enkel schwor Den alten König aus dem Schlafe Auch den Herodes weckt der Klang Er hört es nah n wie Himmelsstrafe Er sieht vom Fenster aus den Drang Bald merkt er wie der laute Schrecken In stille Freude sich verkehrt Die Neugier lispelt an den Ecken Was ihr der Fremden Mund beschert Er hört das leise Wort der Leute Geboren ist den Gott verheißt Und des Propheten Spruch tritt heute Gerüstet vor den finstern Geist Die Schriftgelehrten heischt gesammt er Die Priester in den hohen Rath Und frägt Wo ist von wannen stammt er Der nach der Schrift Verheißung naht Sie sprachen all aus einem Munde Du kennest des Propheten Wort Nicht deutet es o Herr die Stunde Doch wohl bezeichnet es den Ort Du kleines Bethlem bist erkoren Vor allem Juda sey erfreut Der Herzog wird aus dir geboren Der seinem Israel gebeut Der König hat genug vernommen Er sendet nach den Fremden aus Er bittet sie zu ihm zu kommen Man führt sie heimlich in sein Haus Da treten herrlich ausgeschmücket Die Fürsten vor sein Angesicht Er steht so ärmlich so gebücket Nein solch ein König ist er nicht Doch sprechen sie mit würd gem Neigen Wir seh n du bist der Fürst des Land s Du woll st das Königskind uns zeigen Das aufging dieses Volkes Glanz Es deutete was da geschehen Ein alter Seherspruch uns schon Wir haben seinen Stern gesehen Sprich ist s dein Enkel ist s dein Sohn Doch der im Herzen schwer betrübet Sprach da mit lächelndem Gesicht In aller Falschheit wohlgeübet In meinem Hause suchet nicht Es künden die Prophetengeister Wohl einen andern größern Herrn Auch mir erzählten s meine Meister Und ich fürwahr ich hört es gern Drum sagt mir wann sein Stern erschienen Erforschen möcht ich es mit Fleiß Ich selber glaubt mir will ihm dienen Sobald ich seine Stätte weiß Es lassen ihn die alten Kunden Aus Bethlem Davids Stadt erstehn Eilt sagt mir s wenn ihr ihn gefunden Nicht dürft ihr mich vorüber geh n Er schweigt und aus des Busens Schwärzen Füllt sich sein Angesicht mit Nacht Den frommen Blick die lichten Herzen Der Kön ge nicht es irre macht Sie künden ehrlich Tag und Stunde Daran das Licht erschienen ist Sie grüßen mit getreuem Munde Und ziehen weiter nach dem Christ Und Dromedar und Stier und Schafe Und Roß und

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