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  • Gedicht "Heilige Drei Könige" - Gedicht, Text, Vers, Reim
    beut Das Kleinste sie ergriffen haben Ein wenig Goldes faßt der Greis Der Mann streut Weihrauch auf s Geschirre Der Jüngling sucht in Thränen heiß Und greift nach einer Handvoll Myrrhe Die Jungfrau neigt sich mildiglich Zu eines jeglichen Geschenken Ihr Blick füllt mit dem Geiste sich Er scheint in Deutung sich zu senken Dem Gott wird Weihrauch dargebracht Gold wird dem Könige geboten Doch Myrrhe Myrrhe schmückt die Nacht Des Grabes und die Gruft der Todten Gott König Mensch dem Tod geweiht Sie ringt mit dem verborgnen Sinne Ob sie dem Staunen Worte leiht Die Fürsten werden es nicht inne Sie sind dem König zugewandt Sie ruh n in Andacht vor der Krippe Und drücken still die zarte Hand Des Kindes an die heiße Lippe Doch lenkt den weisen Melchior Der Geist auf seine beste Gabe Den gold nen Apfel langt er vor Er war einst Alexanders Habe Zu seines Scepters Schmuck bestellt Des runden Weltalls köstlich Zeichen Geschmelzt vom Zins der ganzen Welt Was läßt sich mehr dem Kinde reichen Mit seinem Blick und seinem Hauch Hat dieses kaum den Ball berühret Sieh der verstob zu Asch und Rauch Wohin er fuhr ward nicht verspüret Verwandelt ist das Angesicht Des Kindes da vor ihren Blicken Auf seinen Wangen wohnt das Licht In dem die Himmel sich erquicken Und welch ein Aug ein Aug ist sein Geformt aus Gottes Feuerflammen Ein Aug es spricht Die Welt ist mein Ich kann erlösen und verdammen Jetzt taget es in ihrem Geist Die alten Finsternisse fliehen Und die entsetzte Zunge preist Des Schöpfers Macht vor der sie knieen Wer aber steht zur Seite still Und sinnt auf seinen Stab gelehnet Andächtig was da werden will Nicht an so Herrliches gewöhnet Ein wohlbejahrter frommer Mann Ein treuer irdischer Berather Sprich wo man bessern finden kann Zu solches Kindes Pflegevater Der nimmt die Kön ge bei der Hand Und führt sie freundlich aus der Klause Sie stehen lang noch umgewandt Vor dem zerfallnen alten Hause Ist es doch wie ein grauer Rest Gestürzten Tempels anzuschauen Der Gott der drinn sich niederläßt Der wird ihn herrlich wieder bauen So standen in Gedanken sie Und zogen fürbaß in Gedanken Doch da begann der Rosse Knie Und der Kameele Tritt zu schwanken Und Hungers Durstes Schlafs Gewalt Fing an im Haufen sich zu regen Und selbst die Fürsten mußten bald Zu Mahl und Schlaf sich niederlegen Und sieh ein Traumbild warnt ihr Herz Es nahen zarte Kinderseelen Und winken ihnen heimathwärts Sich einen andern Pfad zu wählen Nicht in Herodes falsches Haus Hell klingt das Wort in ihren Ohren Sie wachen auf sie ziehen aus Nacht ist s der Stern ist längst verloren 9 Die Flucht nach Egypten Es ging der Kön ge Zug hinaus Und manche Nacht kam ohne Stern Und öde war s im dunkeln Haus Da trat der Engel ein des Herrn Sein Auge schauend in der Nacht Ruht auf der Jungfrau auf dem Sohn Den selig schlummernden und sacht Berührt des Vaters Ohr

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  • Heilige Drei Könige - Gedicht, Vers, Reim, Text
    blieben diesem Tempel fern Man sah da nur in sel ger Milde Des Kindes Bild in einem Stern Jetzt ekelte vor ihren Göttern Der Völker aufgethanem Sinn Sie gingen fort sie zu zerschmettern Und stellten Stern und Kindlein hin Drauf haben leiblich sich geschieden Die frommen Kön ge Hand aus Hand Und trugen ihres Kindes Frieden Ein jeder in sein eigen Land Doch ihre Herzen allerwegen Die blieben bei einander stets Und jährlich kamen sie zu pflegen In der Capelle des Gebets Und jedesmal so oft sie kamen Da wußten sie der Wunder viel Verkündeten wie guter Samen In so viel neue Herzen fiel Von unsichtbarer Hand getrieben Wird ihnen leicht ihr Fürsten Amt Ein kindlich Hoffen Glauben Lieben Hat ihrer Völker Herz entflammt Gar manches Jahr verging den Frommen In solches Kinderglaubens Strahl Und auf dem Berg zusammen kommen Sind sie schon mehr denn dreißigmal Es war der König der Araben Gebeugter hundertjähr ger Greis Des Mohrenjünglings Haupt umgaben Die sonst so schwarzen Locken weiß Und also knieten einst die Greisen Zusammen vor des Kind s Altar Und um die drei da stand der weisen Der edlen Morgenländer Schaar Da kam zu der geweihten Schwelle Herein ein schlichter Pilgersmann Er schaut sich um in der Capelle Er hebt getrost die Botschaft an Es ist ein Bote von dem König Wie horcht der Männer glaubig Ohr Wie wußten sie seither so wenig Welch neues Bild schwebt ihnen vor O martervolle Kreuzerhöhung O Tod von unerforschter Art O wunderbare Auferstehung O wonnereiche Himmelfahrt Der Bote bringt die rechten Kunden Er hat kein Traumbild ausgehegt Hat in des Meisters Seitenwunden Die zweifelsbange Hand gelegt Er ging und auf dem Pilgerlaufe Rief seinen Herrn und Gott er aus Und heute fordert er zur Taufe Die Greisen in des Kindes Haus 12 Der Könige

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  • Gedicht Weihnachtsstern - Gedicht, Vers, Reim, Text
    erquicken Mit innigem Verstehn So ist es mir gewesen Ich hab in die Sterne geschaut Und mich hinein gelesen Mir hats im Auge gethaut Gott grüß dich unter den Sternen Ob du mir nicht bekannt Doch seh ich mit dir in die Fernen Ins eine Heimathland Ich singe mit an dem einen Ewigen Liebeslied Das unter Jauchzen und Weinen Zum einen Geliebten zieht Eleonore Reuß Weihnachtsstern Weihnachtsstern o Himmelslicht Das einst im armen Stall geschienen Da Könige dem Heiland dienen Und Hirten schaun Sein Angesicht O Weihnachtsstern o Himmelslicht Das in der Kirche heilgen Auen In jedem Jahr ist neu zu schauen Daß nimmer Weihnachtsglanz gebricht O Weihnachtsstern o Himmelslicht Du wollst in jedem Hause scheinen Und Freude bringen all den Deinen Durchstrahlen Herz und Angesicht O Weihnachtsstern o Himmelslicht Du wollest auch der kranken armen Der kalten Herzen Dich erbarmen Das ihnen bringen was gebricht O Weihnachtsstern o Himmelslicht Schein in mein Herz wie in der Krippen So singen Dir die schmachen Lippen Ein selig frohes Lobgedicht Eleonore Reuß An den Weihnachtsstern Strahle strahle goldner Stern Nieder aus des Himmels Höhe Führe Alle nah und fern Hin zu uns res Heilands Nähe Der ein Kindlein zart und klein Ruht in deinem hellen Schein Engel kündigten dich an Als du warest aufgegangen Und die frommen Hirten sahn Ueber Bethlehem dich prangen Gießend auf ein niedres Haus Deine Himmelsstrahlen aus Und was du verkündet hast Daß der Welt das Heil geboren Daß ein armer Erdengast Gottes Sohn uns auserkoren Das ward durch der Engel Mund Königen und Hirten kund Strahle strahle gold ner Stern Auch auf uns mit deinem Lichte Laß uns schauen unsern Herrn Selber nun von Angesichte Zeig uns daß am ew gen Heil Auch wir haben unser Theil Strahle strahle in mein Herz Daß es hell und kräftig

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  • Gedicht "Krippe" - Gedicht, Vers, Reim, Text
    Wo ich ihn suchen und finden kann Jerusalem du Königsstadt Wo Davids Arm gewaltet hat Find ich in deiner Herrlichkeit Das Kindlein das mein Herz erfreut O nein Such anderswo das Kindelein Sagt find ich an Herodis Thron Den menschgewordenen Gottessohn Find ich ihn in des Römers Zelt Der hier das Schwert des Kaisers hält O nein Such anderswo das Kindelein Ihr stolzen Mauern Jericho s Bergt ihr das Kind in eurem Schooß Gibt Hebron mir vielleicht Bescheid Die Stadt wo Könige geweiht O nein Such anderswo das Kindelein O Kindelein war dir genehm Vielleicht das kleine Bethlehem Wo König David s Wiege stand Du selber David s Sohn genannt Sag an Wo ich dich suchen und finden kann Ich frag und geh von Haus zu Haus So tret ich in das Feld hinaus Du armer Stall der einsam steht Hast du wonach mein Sehnen geht Eia Eia Das süße Kindlein das ist da Das süße Kindlein das ist da Die süße Mutter steht ihm nah Und zeigt der frommen Hirtenschaar Das Heil der Welt das sie gebar Eia Eia Das süße Kindlein das ist da O kann es sein kann s möglich sein Im Stalle mein Christkindelein Der große Gott ein armes Kind Noch ärmer als wir selber sind Eia Eia Das süße Kindlein das ist da Friedrich Wilhelm Grimme Der Stall zu Bethlehem Du armer Stall wie bist du reich Nicht Königshallen sind dir gleich Du birgst in deinem Strohgezelt Den Herrn der Himmel und der Welt Ihr Pfosten von vermorschtem Holz Geht über Marmor blank und stolz Die ihr in eurer Mitte hegt Ihn der des Himmels Säulen trägt Kein Fürstenthor von Gold und Stahl Gleicht dir du Thürlein schlicht und schmal Du führest ja zu Ihm hinein Durch den wir gehn zum Himmel ein Kein Fürst

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  • Gedichte "Weihnachtsgeschichte" - Gedichte zur Weihnachtsgeschichte
    8 Und es waren Hirten in derselben Gegend bei den Hürden die hüteten des Nachts ihre Heerde Sie hüten ihre Heerden bei der Nacht Da klingt es Ehre sei Gott in der Höhe Und als ich diese Worte recht bedacht Erfüllt mein Herz ein namenloses Wehe Nacht ist s auch jetzt kein Weihnachtssternenschein Nur Finsterniß bedeckt die ganze Erde Wol möchten Schaf und Hirten angstvoll schrei n Denn ach die Wölfe brachen in die Heerde Die Feinde nahten sich im Hirtenkleid Nicht durch die Thür nein auf ganz and ren Wegen Begannen mit den ächten Hirten Streit Die zucken schmerzlich unter ihren Schlägen Ja Hirt und Heerde blutend krank und schwach Gequält zerrissen zitternd vor dem Dränger Vom Wolf zerstreut in allertiefster Schmach Das fänden jetzt die hehren Weihnachtssänger Verklungen ist das Lied aus jener Nacht Der Stern verblichen in der Nacht der Sünden Die Lippe die das Jesuskind verlacht Will frech das Evangelium verkünden So ist es jetzt und doch kommt ganz gewiß Die Nacht von Betlehem noch einmal wieder Und wieder reißt entzwei die Finsterniß Und Engel singen laute Jubelieder Und dann naht Jesus doch ein Kind nicht mehr Der große Hirt mit den durchgrab nen Händen Der Sohn des Vaters naht Er hoch und hehr Und zu der Heerde wird Er selbst sich wenden Was dann noch übrig sammelt Er sich ein Für Heerd und Hirten endet dann das Wehe Ihr Miethlingshirten wie wird dann Euch sein Bei jenem Ehre sei Gott in der Höhe Lucie Pfeil Weihnacht Ich bin der Tischler Josef meine Frau die heißet Marie Wir finden kein Arbeit und Herberg im kalten Winter allhie Habens der Herr Wirt vom goldnen Stern nicht ein Unterkunft für mein Weib Einen halbeten Kreuzer zahlert ich gern zu betten den schwangren Leib Ich hab kein Bett für Bettelleute doch scherts euch nur in den Stall Gevatter Ochs und Base Kuh werden empfangen euch wohl Wir danken dem Herrn Wirt für seine Gnad und für die warme Stub Der Himmel lohns euch und unser Kind seis Mädel oder Bub Marie Marie was schreist du so sehr Ach Josef es sein die Wehn Bald wirst du den elfenbeinernen Turm das süßeste Wunder sehn Der Josef Hebamme und Bader war und hob den lieben Sohn aus seiner Mutter dunklem Reich auf seinen strohernen Thron Da lag er im Stroh Die Mutter so froh sagt Vater Unserm den Dank Und Ochs und Esel und Pferd und Hund standen fromm dabei Aber die Katze sprang auf die Streu und wärmte zur Nacht das Kind Davon die Katzen noch heutigen Tags Maria die liebsten Tiere sind Klabund Christi Geburt Im Lenz wenn Nebel vergeht und Wind Wird wieder geboren das Jesuskind Der Geist in der Lust im Fluß im Hain Das mag der holde Erlöser seyn Drum die Natur sich sehr erfreut Und schmückt in der Hoffnung grünem Kleid Vor Hirten die sinnend der Sterne Pracht Am Himmel schauen in klarer Nacht Im Felde sich zeigen die Engelein Sie schweben und beben in

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  • Gedicht "Weihnachtsgeschichte" - Gedicht, Vers, Reim, Text
    von Bethlehem war noch wach Und strahlte mild auf das flache Dach Sie suchten die Pforte und fanden sie bald Und lugten wechselnd durch heimlichen Spalt Sie riefen und baten und klopften ganz sacht Bis Joseph behutsam aufgemacht Im Stall war es dämmrig Sie schwebten heran Und schauten den schlummernden Heiland an Der eine hob hoch die Ampel empor Und breitete schattend sein Flüglein davor Der zweite schob sanft in des Kindes Hand Ein Sternlein gefunden am Himmelsrand Der dritte hat fromm vor der Krippe gekniet Und sang mit süßer Stimme ein Lied Da zog ein Lächeln göttlich und licht Ueber des himmlischen Kindes Gesicht Für alle Zukunft hat es geweiht Die Feier der heiligen Weihnachtszeit Die strahlende Leuchte den Weihnachtsstern Und das fromme Lied zum Preise des Herrn Alice Freiin v Gaudy Der Hirt von Bethlehem Welch ein Zug von Prachtgestalten Bunte schimmernde Gewänder Königlicher Würdenträger Dunkle Söhne ferner Länder Reichgeschirrte Lastkamele die des Ostens Schätze tragen Deren Reiter lebhaft forschend nach der Juden König fragen Staunend weist ein Hirtenknabe über Bethlems Hügelgrenzen Weit hinaus zum Horizonte wo gezackte Berge glänzen Gen Jerusalem zieht weiter In Burg Zion thront Herodes Unsers Volkes strenger Herrscher Herr des Lebens und des Todes Wahrlich ihm nicht gilt die Reise Nur dem König ohnegleichen Dessen Ankunft uns gemeldet eines Wundersternes Zeichen Ueber Bethlems breitem Thale sahn wir seine Strahlen scheinen Und wir suchen voll Verlangen ihn den Hohen Einzig Einen Der zu mondenlangem Wandern unser sehnend Herz getrieben Ihn von dem die heil gen Seher dunkle Kunde einst geschrieben Zeig uns den Palast o Knabe daß wir huld gend ihn begrüßen Und der fernen Heimat Schätze breiten zu des Kindes Füßen Offnen Mundes lauscht das Büblein wühlt verlegen in den Locken Glut bedeckt die braunen Wangen und es beichtet unter Stocken Bethlem sei

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  • Marienlied - Gedicht, Vers, Reim über die Jungfrau Maria
    Krippe Ist jedes Herzens Schrein Soll mich und meine Sippe Der Gottessohn befrein Er muß aus Menschengrunde Aus mir geboren sein Bruno Wille An die heilige Jungfrau 24 Dezember 1811 Maria süße Königin Es steigt hinauf zu dir mein Sinn Ein Strahl von deinem Angesicht Ist mehr als Mond und Sonnenlicht Das Wunderkind auf deinem Arm Stillt jede Sehnsucht jeden Harm Du drückst es ewig an dein Herz Ach wer da ruhte sonder Schmerz O Mutter laß mich bei dir sein In deinen Schleier hüll mich ein Wen du nur einmal angeblickt Ist ewig selig und beglückt Max Schenkendorf Die Verkündigung Noch einmal glüht die Sonn bevor sie scheidet Herab auf das gelobte heil ge Land Und streift von Nazareth der Zinnen Rand Der Palmen Kronen eh das Thal sie meidet Da naht Marie n der Engel weiß gekleidet Und strahlend zarte Lilien in der Hand Von Gottes Thron ein Bote hingesandt An dessen Jugendglanz das Aug sich weidet Maria sei gegrüßt voll Gnad und Ehren Es kündet Dir der Herr Du wirst gebären Den Heiland und an Deinem Busen stillen Die Jungfrau drauf Ich bin die Magd des Herrn Sein Name sei gepriesen nah und fern Und mir der

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  • Gedicht über Bescherung zu Weihnachten - Gedicht, Vers, Reim, Text
    der Schlummer mich beschlich Sprang behende aus dem Bette Wenn die Glocke endlich klang Eilte jauchzend nun zur Mette Den erhellten Pfad entlang Und das Kirchlein stand im Glanze Vieler tausend Lichtlein da Und mir war s als wär im Kranze Seiner Strahlen s Christkind nah Und ich betete in Eile Denn zu Hause ward bescheert Hatte doch vom ew gen Heile G nug des Tages schon gehört Und mit flügelschnellem Schritte Eilt ich heim nach kurzer Frist Wo nach alter schöner Sitte Eingekehrt der heil ge Christ Doch der Jubel der da schallte Mir aus froher Kinderbrust Lieblicher mir wieder hallte Oft in meiner Kinder Lust Und ich fühle wohl ist fröhlich Schon das Kind beim heil gen Christ Doch die Mutter überselig Einstens im Bescheeren ist Minna Fischer Christabend 1814 Wie die hellen Lichter scheinen Und die Kinder sind gekommen All die großen all die kleinen Haben ihr Geschenk genommen Spielwerk bringt es uns zum Spielen Das geliebte Wunderkind Spielen mögen wir und fühlen Daß wir wieder Kinder sind Süße Früchte fremde Blüten Trägt es in der zarten Hand Wie sie Engel ziehn und hüten In dem sel gen Himmelsland Und so hat es tausend Gaben Allen Menschen

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